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Österreichisches Religionspädagogisches FORUMAnne Koch

Österreichisches Religionspädagogisches FORUM,

Anne Koch

Dringender Nachholbedarf

Veröffentlichung:1.1.2021

Anhand einer Analyse von Kinderbüchern zu Weltreligionen wird das Paradigma

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Anhand einer Analyse von Kinderbüchern zu Weltreligionen wird das Paradigma Anne Koch DUrrignegnetn bdaecr kNloagchholbedarf TDheer cAanpaictahlr oanniascmhurosn ‚iWsmel toref ltighieo nweonr‘ ldin rdeeligr iDoind apkatriakd rieglmigi öins etena Pclhuirnagli sremligusious pluralism Abstract With the example of children books on world religions the article criticizes the world religion paradigm, offers suggestions for its deconstructive understanding and teaching of religious pluralism from a recent debate in the study of religion and considers reasons for this anachronism. Apparently, religious studies didactics and religious education on interreligiosity have some things in common through the influence of N. On this basis, the similarly postcolonial but still disciplinary different perspectives might engage into a fruitful discussion. Keywords world religions – religious pluralism – children books – inter faith education – postcolonialism Anne Koch: Dringender Nachholbedarf. Der Anachronismus ‚Weltreligionen‘ in der Didaktik religiösen Pluralismus ÖRF 29 (2021) 1, 275–291 • DOI: 10.25364/10.29:2021.1.17 277 1. Einleitung Die Präsenz anderer Religionen in unserer Lebenswelt sei eine „Chance für heterogenitätsbezogene Lernprozesse“.1 Solche positiven Aussagen finden sich viele in der heutigen pädagogischen Literatur, die ‚Differenzsensibilität‘ favorisiert. Dahinter steht eine intensive Fachdiskussion über religiöse Pluralismus-, Differenz- bzw. Heterogenitätskonzepte für verschiedene didaktische Felder, Altersgruppen und Anwendungsbereiche von Religions-, Menschenrechtsbis Migrationspädagogik. Nun sei religiöse Differenzwahrnehmung kaum erforscht.2 Im Folgenden wird Differenz über Modelle für Vielfalt thematisiert und gefragt, wie religiöse ‚Vielfalt‘ verhandelt wird, und zwar anhand der Kategorie ‚Weltreligionen‘. ‚Weltreligionen‘ ist die geläufigste, wenn nicht prominenteste gesellschaftliche Kategorie, um religiösen Pluralismus zu ordnen und zu verwalten.

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