Die Frage nach religiöser Pluralität stellt sich im Kindergarten virulent, weil man ihr an diesem Ort nicht ausweichen kann. Da PädagogInnen die Identitätsentwicklung aller Kinder sensibel begleiten wollen, eröffnen sie Zwischenräume, in denen Identitätsdiskurse und Machtverhältnisse bearbeitet werden können. Der Kindergarten kann so als konkreter Aushandlungsort religiöser Identitäten für eine pluralitätsfähige Religionspädagogik ein Lernort sein.