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Sabine Pemsel-MaierMünchner Theologische Zeitschrift

Sabine Pemsel-Maier,

Münchner Theologische Zeitschrift

Auf der Suche nach Best Practice-Beispielen

Veröffentlichung:1.5.2026

Der vorliegende Beitrag gibt Einblicke in die Praxis konfessionell-kooperativen Unterrichts in Baden-Württemberg. Im Bewusstsein dafür, dass sich Best Practice-Beispiele nicht eindeutig identifizieren lassen, da sich die Bedingungen und Organisationsformen konfessioneller Kooperation stark unterscheiden, bietet der Artikel dennoch eine Auswahl gelungener Beispiele konfessionell-kooperativen Unterrichtens, die allesamt im Horizont einer ökumenischen Religionsdidaktik entwickelt wurden; also einer Didaktik, die – vom gemeinsamen Christlichen ausgehend – die konfessionellen Stile in den Blick nimmt.

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Der vorliegende Beitrag gibt Einblicke in die Praxis konfessionell-kooperativen Unterrichts in Baden-Württemberg. Im Bewusstsein dafür, dass sich Best Practice-Beispiele nicht eindeutig identifizieren lassen, da sich die Bedingungen und Organisationsformen konfessioneller Kooperation stark unterscheiden, bietet der Artikel dennoch eine Auswahl gelungener Beispiele konfessionell-kooperativen Unterrichtens, die allesamt im Horizont einer ökumenischen Religionsdidaktik entwickelt wurden; also einer Didaktik, die – vom gemeinsamen Christlichen ausgehend – die konfessionellen Stile in den Blick nimmt. Die als gelungen identifizierten Unterrichtsbeispiele werden mit Worst Practice-Beispielen aus der Literatur kontrastiert. Was als Best Practice-Beispiel im Unterricht gelten kann, ist aufgrund unterschiedlicher Bedingungen und Ausgangslagen durchaus umstritten. Aus diesem Grund werden zunächst die Grenzen und Herausforderungen der Darstellung von Best Practice-Beispielen reflektiert, um dann den ausgewählten Kontext – konfessionell-kooperativer Unterricht an Regelschulen in Baden-Württemberg – zu erhellen. Nachfolgend werden Beispiele aus verschiedensten Schularten und Themenbereichen präsentiert: zum Ablasshandel, zu den Kirchenräumen, zu Kanzel und Altar, zu Kniebeuge und Kreuzzeichen, zu Maria, zu Eucharistie und Abendmahl. Dabei kommen nicht nur inhaltliche Kriterien, sondern auch didaktisch-methodische Aspekte gelungener Kooperation zur Sprache.

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