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WiReLex | Deutsche Bibel Gesellschaft

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Feste Interreligiös

Veröffentlichung:1.5.2026

Der Artikel behandelt interreligiöse Feste als zentrale Phänomene menschlichen Zusammenlebens und religiöser Praxis. Er zeigt, wie Feste den Jahresrhythmus strukturieren, gesellschaftliche Zugehörigkeit ausdrücken und tiefgreifende Fragen des Lebens beantworten. Der Beitrag diskutiert insbesondere die unterrichtliche Relevanz von Festen in einer pluralen Gesellschaft und thematisiert die Diskriminierung von Schülerinnen und Schülern nicht-christlicher Religionen durch die Dominanz christlicher Feiertage im Schulkalender. Abschließend werden zentrale Feste der Religionen Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus systematisch dargestellt.

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Der Artikel von Mirjam Zimmermann untersucht Feste als kulturelle und religiöse Phänomene, die menschliches Leben seit jeher strukturieren. Menschen orientieren sich nach natürlichen Rhythmen, historischen Ereignissen und religiösen Traditionen, die sich in Festen manifestieren. Feste werden nach verschiedenen Kriterien klassifiziert: wochenzyklische Feste wie der Sabbat, jahreszyklische Feste im Kirchenjahr, biografiebezogene Feste wie Taufe oder Hochzeit, und sachbezogene Feste wie die Kirchweih. Der Artikel hebt hervor, dass Feste den Alltag unterbrechen, gemeinschaftsstiftend wirken und religiöse Antworten auf existenzielle Fragen geben. Ein zentrales Anliegen ist die kritische Analyse der christlichen Dominanz im deutschen Schulkalender, die muslimische und jüdische Schülerinnen und Schüler benachteiligt, da ihre religiösen Feiertage nicht offiziell anerkannt sind. Dies wird im Kontext von Inklusion und Chancengleichheit problematisch reflektiert. Der Artikel argumentiert, dass Feste in ihrer ritualen Qualität – durch gemeinsames Essen, Singen, Beten und Tanzen – sozialen Zusammenhalt fördern. Historisch zeigen religiöse Feste enge Verbindungen zu Fasten, wobei moderne Entwicklungen eine Aufweichung dieser Praktiken, etwa in der Adventszeit, erkennen lassen. Der Artikel schließt mit einer Übersicht zentraler Feste der Religionen Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus, um unterrichtliche Relevanz zu schaffen.

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