Der Artikel untersucht, wie Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen den Heiligen Geist verstehen und deuten. Dabei zeigt sich, dass jüngere Schüler meist assoziativ vorgehen und den Heiligen Geist als Gespenst oder Schutzengel vorstellen, während ältere Schüler abstraktere Konzepte wie Lebenskraft oder Teil der Trinität entwickeln. Der Artikel behandelt zudem die Wurzeln des Heiligen Geistes im Alten Testament, insbesondere das hebräische Wort "ruach" (Wind, Atem) und seine verschiedenen theologischen Bedeutungsdimensionen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage, wie religiöse Unterrichtsansätze wie die Pfingstgeschichte bei der Entwicklung pneumatologischer Konzepte unterstützen können.