Der Artikel analysiert den Begriff der künstlichen Intelligenz durch eine zweiteilige Definition von Künstlichkeit und Intelligenz. Künstlichkeit wird verstanden als Produkt absichtsvollen menschlichen Handelns, das sich von natürlichen Phänomenen unterscheidet. Intelligenz wird kognitiv als Dispositionalität definiert, die es einem System ermöglicht, aufgrund seiner inneren Struktur Input durch rationale Schlussverfahren (deduktiv, induktiv, abduktiv) in effiziente Problemlösungen umzuwandeln. Die Kombination beider Konzepte führt zur Definition von KI als künstliches System zur effizienten Problemlösung. Der Artikel betont die Schwierigkeit, Intelligenz universell zu definieren, da sie umgangssprachlich verschiedene Fähigkeiten wie Logik, Planung, Kreativität und Selbstbewusstsein umfasst. Historisch wird die moderne KI-Forschung auf das Jahr 1956 mit der Dartmouth-Konferenz datiert, obwohl Alan Turing bereits 1950 grundlegende Vorarbeiten zum Thema maschinelle Intelligenz leistete. Der Artikel erklärt Computer als technische Realisierungen abstrakter Turing-Maschinen, die symbolische Input-Output-Prozesse nach algorithmischen Regeln durchführen. Ein zentrales Argument ist die Warnung vor anthropomorphem Denken: Künstliche Intelligenzen müssen ni