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WiReLex | Deutsche Bibel GesellschaftAstrid C. Archinal

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Astrid C. Archinal

KulturpdagogikKulturelle BildungArts education

Veröffentlichung:1.5.2026

Der Artikel erläutert Kulturpädagogik als pädagogisches Feld, das kulturelle Werte und künstlerische Ausdrucksformen an nachfolgende Generationen vermittelt. Ausgehend von Schillers ästhetischer Erziehung im 18. Jahrhundert wird die historische Entwicklung von der Kulturpädagogik der 1970er Jahre bis zur heutigen Kulturellen Bildung nachgezeichnet. Der Text beschreibt die Integration kultureller Bildung in Schulen und außerschulische Institutionen sowie verschiedene internationale Forschungsansätze wie ökonomische und erbschaftsorientierte Perspektiven. Kulturelle Bildung umfasst künstlerische Bereiche wie bildende Kunst, Theater, Musik, Tanz und Film als Mittel zur Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftlichen Teilhabe.

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Der Artikel behandelt Kulturpädagogik, Kulturelle Bildung und Arts education als verwandte Konzepte zur Vermittlung von Kultur an neue Generationen. Nach einer umfassenden Definition von Kultur werden die historischen Ursprünge bewusster kultureller Erziehung bei Friedrich Schiller und der geisteswissenschaftlichen Pädagogik verortet. Die Kulturpädagogik der 1970er Jahre entstieg als außerschulische Bewegung in Abgrenzung zu formalen Bildungsinstitutionen, während Kulturelle Bildung seit den 2000er Jahren Schule und außerschulische Angebote vernetzt. Der Autor beschreibt die Integration von Künstlern in Schulen und neue Kooperationsmodelle zwischen Bildungsträgern, Kirchen und Vereinen. Als Gegenstände kultureller Bildung werden bildende Kunst, Literatur, Theater, Musik, Tanz, Film, Architektur und Medien aufgeführt. Der Text analysiert verschiedene internationale Diskurse über kulturelle Bildung, darunter ökonomische, erbschafts- und vielfaltsbasierte Ansätze. Kulturelle Bildung wird als ganzheitlicher Ansatz verstanden, der Kreativität entfaltet, Wahrnehmung erweitert und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Die Kirchen als Bildungsträger mussten ihre Konzepte neu entwickeln, da kulturelle Bildung zunehmend in Schulen implementiert wurde.

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