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Die Rede von der Seele der Kinder

aus der Sicht einer Kinderpsychotherapeutin

Veröffentlichung:1.1.2025

Der Fachartikel wurde unter dem Titel „Die Rede von der Seele der Kinder. Aus der Sicht einer Kinderpsychotherapeutin“ von Dr. Heike Bernhardt verfasst und umfasst zwei Seiten, Seite 33 bis 34. Die Autorin betrachtet den Begriff der Seele aus kinderpsychiatrischer und psychotherapeutischer Perspektive und verbindet ihn mit theologischen Vorstellungen. Ausgangspunkt ist unter anderem die Frage, wie sich Seele und Psyche zueinander verhalten und ob die Seele etwas Transzendentes und Heiliges bezeichnet. AKD_RU_zeitspRUng_2024-1_S33-34

Als zentrale theologische Probleme behandelt der Artikel die Entstehung der Seele, die Beziehung zwischen Gott, Mensch und Seele, die Frage nach der Leiblichkeit und dem Ort der Seele, die Bedeutung menschlicher Beziehungen für die Entwicklung der Seele sowie die Frage, wie eine durch Gewalt und fehlende Bindung verletzte Seele verstanden werden kann. Dazu greift die Autorin auf Michelangelos Darstellung der Erschaffung Adams und auf das kabbalistische Konzept des Zimzum zurück.

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Der Artikel beginnt mit der Vorstellung eines neunjährigen Mädchens, das die Seele für ein Organ hält und sie dick, rund und mit Blutgefäßen zeichnet. Die Autorin nimmt dieses kindliche Bild zum Anlass, über die Seele aus ihrer beruflichen Perspektive als Kinder und Jugendpsychiaterin und Psychotherapeutin nachzudenken. Dabei nähert sie sich der Seele insbesondere dort, wo diese verletzt erscheint. 

Im Mittelpunkt des Artikels steht der siebenjährige Philipp, der aufgrund schwerer Gewalt in seiner Herkunftsfamilie gemeinsam mit seinen Brüdern in einem Kinderheim lebt. Er zeigt starke Wutanfälle, aggressives und auffälliges Verhalten und hat Schwierigkeiten, Beziehungen zu anderen Menschen aufzunehmen. Besonders auffällig ist, dass er Kälte und Schmerz kaum wahrzunehmen scheint. Gleichzeitig wartet er immer wieder auf seinen Vater. Häufiger wird von der Psyche gesprochen. Obwohl Psyche ursprünglich das griechische Wort für Seele ist, besitzt der Begriff Seele nach Auffassung der Autorin weiterhin eine transzendente und heilige Bedeutung. In der psychotherapeutischen Arbeit wird die Psyche dagegen genauer beschrieben und unter anderem in Fühlen, Denken und geistige Fähigkeiten unterteilt. Der traditionellen Vorstellung von Seele entspricht dabei am ehesten die innere emotionale Welt eines Kindes.

Die Autorin erläutert, dass der Begriff der Seele in der Psychiatrie und Psychotherapie heute nur noch selten verwendet wird. Häufiger wird von der Psyche gesprochen. Obwohl Psyche ursprünglich das griechische Wort für Seele ist, besitzt der Begriff Seele nach Auffassung der Autorin weiterhin eine transzendente und heilige Bedeutung. In der psychotherapeutischen Arbeit wird die Psyche dagegen genauer beschrieben und unter anderem in Fühlen, Denken und geistige Fähigkeiten unterteilt. Der traditionellen Vorstellung von Seele entspricht dabei am ehesten die innere emotionale Welt eines Kindes. AKD_RU_zeitspRUng_2024-1_S33-34

Diese emotionale Innenwelt versucht die Psychotherapie auf unterschiedliche Weise zu verstehen. Berücksichtigt werden die Aussagen des Kindes, Berichte von Bezugspersonen, Symptome, Verhalten und Spiel sowie die eigenen emotionalen Reaktionen der behandelnden Person. Die Autorin bezeichnet diese eigene emotionale Reaktion in Anlehnung an Freud als Gegenübertragung. Im Gespräch mit Philipp empfindet sie eine starke Traurigkeit und fragt sich, ob sich darin Philipps eigene Verzweiflung und Trauer zeigen.

Philipps scheinbare Gefühllosigkeit wird als möglicher Schutz vor schmerzhaften Erfahrungen verstanden. Schwere frühe Enttäuschungen und Gewalterfahrungen können dazu führen, dass sich ein Kind emotional zurückzieht und sich von belastenden Gefühlen abgrenzt. Dadurch wird die Seele zwar vor weiteren Verletzungen geschützt, zugleich werden aber auch Gefühle eingeschlossen, die für Beziehungen zu anderen Menschen notwendig sind. Die Autorin beschreibt Philipp deshalb bildlich als Menschen mit einer verletzten und verletzbaren Seele, die zu ihrem eigenen Schutz eingemauert worden ist.

Anschließend verbindet die Autorin diese psychotherapeutischen Überlegungen mit theologischen Bildern. Sie verweist auf Michelangelos Darstellung der Erschaffung Adams in der Sixtinischen Kapelle. Gott und Adam strecken einander die Finger entgegen. Für die Autorin zeigt dieses Bild, dass die Erweckung der Seele Beziehung voraussetzt. Gott wendet sich Adam zu, gleichzeitig muss Adam selbst aktiv werden und sich auf die Begegnung einlassen. Die Entwicklung der Seele wird damit als Beziehungsgeschehen verstanden, an dem mindestens zwei Seiten beteiligt sind.

Dieses Bild überträgt die Autorin auf Philipp. Obwohl er zunächst kaum Kontakt aufzunehmen scheint, könnte seine Wirkung auf die Therapeutin und seine Betreuerin bereits eine Form der Kommunikation darstellen. Die von ihnen empfundene Traurigkeit könnte eine Botschaft Philipps sein. Auf diese Weise stellt sich die Frage, ob er seine Gefühle anderen Menschen vermittelt, obwohl er sie selbst nicht bewusst ausdrücken kann.

Grundsätzlich entsteht die emotionale Innenwelt eines Menschen nach den von der Autorin dargestellten psychotherapeutischen Theorien durch ausreichende Pflege, Versorgung und emotionale Beziehungen. Eine stabile Seele entwickelt sich im Zusammenspiel zwischen der inneren Welt des Kindes und seinen Beziehungserfahrungen. Die Seele entsteht in diesem Sinne nicht ausschließlich im einzelnen Menschen, sondern zunächst zwischen Menschen.

Die Autorin geht noch weiter zurück und fragt, wann diese Entwicklung beginnt. Bereits im Mutterleib nimmt der Fötus Herzschlag und Stimme der Mutter sowie Geborgenheit, Freude, Stress und Angst wahr. Die früheste emotionale Innenwelt entsteht deshalb innerhalb der emotionalen Welt eines anderen Menschen. Zur theologischen Veranschaulichung zieht die Autorin das Konzept des Zimzum aus der Kabbala heran. Dabei zieht sich Gott zurück, um Raum für die Schöpfung zu schaffen, bleibt aber zugleich um diese Schöpfung herum gegenwärtig. Dieses Bild der Anwesenheit bei gleichzeitiger Abwesenheit verwendet die Autorin als Vergleich für die Entstehung eines eigenen seelischen Raumes. Später entwickelt sich durch den Austausch mit anderen eine zunehmend eigenständige Innenwelt, die Sicherheit und Heimat vermitteln kann.

Am Ende stellt die Autorin die Frage, wo sich die Seele körperlich befindet. Sie äußert die Vorstellung, die Seele könne in jeder Zelle vorhanden sein und der ganze Mensch könne beseelt sein. Zugleich verweist sie auf die besondere Bedeutung des Gehirns und des Nervensystems. Damit verbindet sie körperliche, psychologische und spirituelle Vorstellungen, ohne die Frage nach dem Ort der Seele abschließend zu beantworten.

Der Artikel endet erneut mit Philipp. Nach der ersten Therapiestunde macht er überraschend einen Handstand und streckt der Therapeutin gewissermaßen seinen großen Zeh entgegen. Die Autorin deutet diese unerwartete Handlung als mögliche Einladung zur Beziehung. In Anknüpfung an Michelangelos Bild von Gott und Adam erscheint darin ein Moment der Kontaktaufnahme. Ihre abschließende Frage, ob dabei vielleicht ein „göttlicher Funke“ überspringt, lässt die Verbindung von Psychotherapie und theologischer Rede von der Seele bewusst offen.

Im Mittelpunkt des Artikels steht der siebenjährige Philipp, der aufgrund schwerer Gewalt in seiner Herkunftsfamilie gemeinsam mit seinen Brüdern in einem Kinderheim lebt. Er zeigt starke Wutanfälle, aggressives und auffälliges Verhalten und hat Schwierigkeiten, Beziehungen zu anderen Menschen aufzunehmen. Besonders auffällig ist, dass er Kälte und Schmerz kaum wahrzunehmen scheint. Gleichzeitig wartet er immer wieder auf seinen Vater.

Im Mittelpunkt des Artikels steht der siebenjährige Philipp, der aufgrund schwerer Gewalt in seiner Herkunftsfamilie gemeinsam mit seinen Brüdern in einem Kinderheim lebt. Er zeigt starke Wutanfälle, aggressives und auffälliges Verhalten und hat Schwierigkeiten, Beziehungen zu anderen Menschen aufzunehmen. Besonders auffällig ist, dass er Kälte und Schmerz kaum wahrzunehmen scheint. Gleichzeitig wartet er immer wieder auf seinen Vater.

Die Autorin erläutert, dass der Begriff der Seele in der Psychiatrie und Psychotherapie heute nur noch selten verwendet wird. Häufiger wird von der Psyche gesprochen. Obwohl Psyche ursprünglich das griechische Wort für Seele ist, besitzt der Begriff Seele nach Auffassung der Autorin weiterhin eine transzendente und heilige Bedeutung. In der psychotherapeutischen Arbeit wird die Psyche dagegen genauer beschrieben und unter anderem in Fühlen, Denken und geistige Fähigkeiten unterteilt. Der traditionellen Vorstellung von Seele entspricht dabei am ehesten die innere emotionale Welt eines Kindes. 

Die Autorin erläutert, dass der Begriff der Seele in der Psychiatrie und Psychotherapie heute nur noch selten verwendet wird. Häufiger wird von der Psyche gesprochen. Obwohl Psyche ursprünglich das griechische Wort für Seele ist, besitzt der Begriff Seele nach Auffassung der Autorin weiterhin eine transzendente und heilige Bedeutung. In der psychotherapeutischen Arbeit wird die Psyche dagegen genauer beschrieben und unter anderem in Fühlen, Denken und geistige Fähigkeiten unterteilt. Der traditionellen Vorstellung von Seele entspricht dabei am ehesten die innere emotionale Welt eines Kindes.

Diese emotionale Innenwelt versucht die Psychotherapie auf unterschiedliche Weise zu verstehen. Berücksichtigt werden die Aussagen des Kindes, Berichte von Bezugspersonen, Symptome, Verhalten und Spiel sowie die eigenen emotionalen Reaktionen der behandelnden Person. Die Autorin bezeichnet diese eigene emotionale Reaktion in Anlehnung an Freud als Gegenübertragung. Im Gespräch mit Philipp empfindet sie eine starke Traurigkeit und fragt sich, ob sich darin Philipps eigene Verzweiflung und Trauer zeigen. Diese emotionale Innenwelt versucht die Psychotherapie auf unterschiedliche Weise zu verstehen. Berücksichtigt werden die Aussagen des Kindes, Berichte von Bezugspersonen, Symptome, Verhalten und Spiel sowie die eigenen emotionalen Reaktionen der behandelnden Person. Die Autorin bezeichnet diese eigene emotionale Reaktion in Anlehnung an Freud als Gegenübertragung. Im Gespräch mit Philipp empfindet sie eine starke Traurigkeit und fragt sich, ob sich darin Philipps eigene Verzweiflung und Trauer zeigen.

Philipps scheinbare Gefühllosigkeit wird als möglicher Schutz vor schmerzhaften Erfahrungen verstanden. Schwere frühe Enttäuschungen und Gewalterfahrungen können dazu führen, dass sich ein Kind emotional zurückzieht und sich von belastenden Gefühlen abgrenzt. Dadurch wird die Seele zwar vor weiteren Verletzungen geschützt, zugleich werden aber auch Gefühle eingeschlossen, die für Beziehungen zu anderen Menschen notwendig sind. Die Autorin beschreibt Philipp deshalb bildlich als Menschen mit einer verletzten und verletzbaren Seele, die zu ihrem eigenen Schutz eingemauert worden ist. Philipps scheinbare Gefühllosigkeit wird als möglicher Schutz vor schmerzhaften Erfahrungen verstanden. Schwere frühe Enttäuschungen und Gewalterfahrungen können dazu führen, dass sich ein Kind emotional zurückzieht und sich von belastenden Gefühlen abgrenzt. Dadurch wird die Seele zwar vor weiteren Verletzungen geschützt, zugleich werden aber auch Gefühle eingeschlossen, die für Beziehungen zu anderen Menschen notwendig sind. Die Autorin beschreibt Philipp deshalb bildlich als Menschen mit einer verletzten und verletzbaren Seele, die zu ihrem eigenen Schutz eingemauert worden ist.

Anschließend verbindet die Autorin diese psychotherapeutischen Überlegungen mit theologischen Bildern. Sie verweist auf Michelangelos Darstellung der Erschaffung Adams in der Sixtinischen Kapelle. Gott und Adam strecken einander die Finger entgegen. Für die Autorin zeigt dieses Bild, dass die Erweckung der Seele Beziehung voraussetzt. Gott wendet sich Adam zu, gleichzeitig muss Adam selbst aktiv werden und sich auf die Begegnung einlassen. Die Entwicklung der Seele wird damit als Beziehungsgeschehen verstanden, an dem mindestens zwei Seiten beteiligt sind. Anschließend verbindet die Autorin diese psychotherapeutischen Überlegungen mit theologischen Bildern. Sie verweist auf Michelangelos Darstellung der Erschaffung Adams in der Sixtinischen Kapelle. Gott und Adam strecken einander die Finger entgegen. Für die Autorin zeigt dieses Bild, dass die Erweckung der Seele Beziehung voraussetzt. Gott wendet sich Adam zu, gleichzeitig muss Adam selbst aktiv werden und sich auf die Begegnung einlassen. Die Entwicklung der Seele wird damit als Beziehungsgeschehen verstanden, an dem mindestens zwei Seiten beteiligt sind.

Dieses Bild überträgt die Autorin auf Philipp. Obwohl er zunächst kaum Kontakt aufzunehmen scheint, könnte seine Wirkung auf die Therapeutin und seine Betreuerin bereits eine Form der Kommunikation darstellen. Die von ihnen empfundene Traurigkeit könnte eine Botschaft Philipps sein. Auf diese Weise stellt sich die Frage, ob er seine Gefühle anderen Menschen vermittelt, obwohl er sie selbst nicht bewusst ausdrücken kann. Dieses Bild überträgt die Autorin auf Philipp. Obwohl er zunächst kaum Kontakt aufzunehmen scheint, könnte seine Wirkung auf die Therapeutin und seine Betreuerin bereits eine Form der Kommunikation darstellen. Die von ihnen empfundene Traurigkeit könnte eine Botschaft Philipps sein. Auf diese Weise stellt sich die Frage, ob er seine Gefühle anderen Menschen vermittelt, obwohl er sie selbst nicht bewusst ausdrücken kann.

Grundsätzlich entsteht die emotionale Innenwelt eines Menschen nach den von der Autorin dargestellten psychotherapeutischen Theorien durch ausreichende Pflege, Versorgung und emotionale Beziehungen. Eine stabile Seele entwickelt sich im Zusammenspiel zwischen der inneren Welt des Kindes und seinen Beziehungserfahrungen. Die Seele entsteht in diesem Sinne nicht ausschließlich im einzelnen Menschen, sondern zunächst zwischen Menschen. Grundsätzlich entsteht die emotionale Innenwelt eines Menschen nach den von der Autorin dargestellten psychotherapeutischen Theorien durch ausreichende Pflege, Versorgung und emotionale Beziehungen. Eine stabile Seele entwickelt sich im Zusammenspiel zwischen der inneren Welt des Kindes und seinen Beziehungserfahrungen. Die Seele entsteht in diesem Sinne nicht ausschließlich im einzelnen Menschen, sondern zunächst zwischen Menschen.

Die Autorin geht noch weiter zurück und fragt, wann diese Entwicklung beginnt. Bereits im Mutterleib nimmt der Fötus Herzschlag und Stimme der Mutter sowie Geborgenheit, Freude, Stress und Angst wahr. Die früheste emotionale Innenwelt entsteht deshalb innerhalb der emotionalen Welt eines anderen Menschen. Zur theologischen Veranschaulichung zieht die Autorin das Konzept des Zimzum aus der Kabbala heran. Dabei zieht sich Gott zurück, um Raum für die Schöpfung zu schaffen, bleibt aber zugleich um diese Schöpfung herum gegenwärtig. Dieses Bild der Anwesenheit bei gleichzeitiger Abwesenheit verwendet die Autorin als Vergleich für die Entstehung eines eigenen seelischen Raumes. Später entwickelt sich durch den Austausch mit anderen eine zunehmend eigenständige Innenwelt, die Sicherheit und Heimat vermitteln kann. Die Autorin geht noch weiter zurück und fragt, wann diese Entwicklung beginnt. Bereits im Mutterleib nimmt der Fötus Herzschlag und Stimme der Mutter sowie Geborgenheit, Freude, Stress und Angst wahr. Die früheste emotionale Innenwelt entsteht deshalb innerhalb der emotionalen Welt eines anderen Menschen. Zur theologischen Veranschaulichung zieht die Autorin das Konzept des Zimzum aus der Kabbala heran. Dabei zieht sich Gott zurück, um Raum für die Schöpfung zu schaffen, bleibt aber zugleich um diese Schöpfung herum gegenwärtig. Dieses Bild der Anwesenheit bei gleichzeitiger Abwesenheit verwendet die Autorin als Vergleich für die Entstehung eines eigenen seelischen Raumes. Später entwickelt sich durch den Austausch mit anderen eine zunehmend eigenständige Innenwelt, die Sicherheit und Heimat vermitteln kann.

Am Ende stellt die Autorin die Frage, wo sich die Seele körperlich befindet. Sie äußert die Vorstellung, die Seele könne in jeder Zelle vorhanden sein und der ganze Mensch könne beseelt sein. Zugleich verweist sie auf die besondere Bedeutung des Gehirns und des Nervensystems. Damit verbindet sie körperliche, psychologische und spirituelle Vorstellungen, ohne die Frage nach dem Ort der Seele abschließend zu beantworten. Am Ende stellt die Autorin die Frage, wo sich die Seele körperlich befindet. Sie äußert die Vorstellung, die Seele könne in jeder Zelle vorhanden sein und der ganze Mensch könne beseelt sein. Zugleich verweist sie auf die besondere Bedeutung des Gehirns und des Nervensystems. Damit verbindet sie körperliche, psychologische und spirituelle Vorstellungen, ohne die Frage nach dem Ort der Seele abschließend zu beantworten.

Der Artikel endet erneut mit Philipp. Nach der ersten Therapiestunde macht er überraschend einen Handstand und streckt der Therapeutin gewissermaßen seinen großen Zeh entgegen. Die Autorin deutet diese unerwartete Handlung als mögliche Einladung zur Beziehung. In Anknüpfung an Michelangelos Bild von Gott und Adam erscheint darin ein Moment der Kontaktaufnahme. Ihre abschließende Frage, ob dabei vielleicht ein „göttlicher Funke“ überspringt, lässt die Verbindung von Psychotherapie und theologischer Rede von der Seele bewusst offen.Der Artikel endet erneut mit Philipp. Nach der ersten Therapiestunde macht er überraschend einen Handstand und streckt der Therapeutin gewissermaßen seinen großen Zeh entgegen. Die Autorin deutet diese unerwartete Handlung als mögliche Einladung zur Beziehung. In Anknüpfung an Michelangelos Bild von Gott und Adam erscheint darin ein Moment der Kontaktaufnahme. Ihre abschließende Frage, ob dabei vielleicht ein „göttlicher Funke“ überspringt, lässt die Verbindung von Psychotherapie und theologischer Rede von der Seele bewusst offen.

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