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Sketch Bibel

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In den Weinberg gehen | Mt 21, 28-32 | Sketch-Bibel #28

Veröffentlichung:24.9.2020

Über die Arbeiter im Weinberg haben wir ja bereits letzte Woche gesprochen. Aber was bedeutet denn eigentlich "in den Weinberg gehen"? Das Gleichnis von diesem Sonntag erzählt vom Vater, der seine Söhne in den Weinberg zum Arbeiten schickt. Der eine sagt brav ja, geht aber nicht. Der andere sagt gleich nein, entscheidet sich aber später doch anders.Ja - Nein - ich mein: JEIN. Das kennen wir doch alle und können uns manchmal einfach nicht entscheiden. Und manchmal sehen wir die Dinge später im Leben einfach anders.

Das Video ist ein Sketch zum Gleichnis von den zwei Söhnen, eingebettet in eine persönliche Rahmung aus einem Surfkurs mit spirituellem Anspruch. Ausgangspunkt ist die Frage nach der eigenen Haltung zum Glauben und zur Religion, die durch das Bild vom Weinberg veranschaulicht wird. Erzählt wird von einem Vater, der seine beiden Söhne zur Arbeit in den Weinberg schickt. Der eine sagt zunächst ja, handelt aber nicht, während der andere zunächst ablehnt, später jedoch seine Meinung ändert und doch geht. Der Sketch hebt besonders diesen inneren Wandel hervor und deutet ihn als entscheidenden Moment. Im Zentrum steht die Einladung, das eigene Leben und die eigene Einstellung zu überdenken und offen zu bleiben für Veränderung. Glaube wird dabei nicht als starre Zustimmung verstanden, sondern als ein Prozess, der sich in der persönlichen Entwicklung vollzieht.

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Das Medium eignet sich besonders gut für den Religionsunterricht, da es existenzielle Fragen mit einer lebensnahen und reflektierenden Perspektive verbindet. Zu Beginn kann der Sketch als Impuls eingesetzt werden, um Lernende mit der Frage zu konfrontieren, wie sie selbst zum Glauben oder zu religiösen Themen stehen. Die Gegenüberstellung der beiden Söhne bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in die Thematik, da sich viele Lernende in den unterschiedlichen Haltungen wiederfinden können.

Didaktisch zentral ist die Betonung des inneren Wandels. Lernende können herausarbeiten, dass nicht die erste Reaktion entscheidend ist, sondern die Bereitschaft zur Veränderung. Dies kann durch Gespräche vertieft werden, in denen Lernende eigene Erfahrungen mit Meinungsänderungen oder persönlichen Entwicklungen einbringen. Der Gedanke, dass Nachdenken und Umdenken wichtige Bestandteile des Lebens sind, kann so konkret erfahrbar werden.

Methodisch bieten sich verschiedene Zugänge an. Rollenspiele können helfen, die Situation der beiden Söhne nachzuvollziehen und ihre Beweggründe zu verstehen. Auch Schreibaufgaben sind sinnvoll, etwa ein innerer Monolog eines Sohnes, der seine Entscheidung reflektiert. Darüber hinaus kann die Metapher des Weinbergs gemeinsam erschlossen werden, indem Lernende überlegen, wofür dieser in ihrem eigenen Leben stehen könnte.

Ein weiterer Schwerpunkt kann auf der Verbindung von äußerem Handeln und innerer Haltung liegen. Lernende können diskutieren, was es bedeutet, authentisch zu handeln und warum Worte und Taten nicht immer übereinstimmen. Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass Glaube und persönliche Entwicklung eng miteinander verbunden sind und dass Veränderung ein wichtiger Bestandteil dieses Prozesses ist.

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