Am Palmsonntag reitet Jesus auf einem Esel in Jerusalem ein. Nicht gerade königlich, aber trotzdem umjubelt. Die Menschen in Jerusalem befinden sich in einer schwierigen Lage: von den Römern beherrscht und scheinbar hoffnungslos müssen sie die Situation aushalten. (Nahezu) hoffnungslos aushalten müssen auch wir immer noch die Pandemie-Situation, trotz Heilsversprechen Impfung, das Erlösung verspricht. Diese und andere Gemeinsamkeit zwischen damals und heute findet dieses Mal Gastpredigerin Maren.
Das Video untersucht den Einzug Jesu in Jerusalem, wie er in den Evangelien überliefert ist. Im Zentrum steht die Szene, in der Jesus auf einem Esel in die Stadt einzieht und von den Menschen mit Palmzweigen und Jubel empfangen wird. Dabei wird deutlich, dass Jesus bewusst kein machtvolles oder prunkvolles Auftreten wählt, sondern ein Zeichen für Frieden setzt. Der Bezug zum Propheten Sacharja zeigt, dass dieses Ereignis bereits angekündigt war. Das Medium verbindet diese biblische Szene mit aktuellen Erfahrungen von Unsicherheit und Hoffnung, etwa in Krisenzeiten, und stellt die Frage, welche Erwartungen Menschen an Erlösung und Veränderung haben.