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Sketch Bibel

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Ostern | Mk 16, 1-8 | Sketch-Bibel #61

Veröffentlichung:3.4.2021

Im Original endet das Markus-Evangelium damit, dass die Frauen das leere Grab entdecken und ein junger Mann ihnen die Verkündigung der Auferstehung aufträgt. Sie aber fliehen und sagen niemandem etwas, denn sie fürchteten sich. Von Osterjubel also keine Spur, stattdessen Verstummen und großes Entsetzen. Zum zweiten Mal feiern wir Ostern unter Pandemie-Bedingungen. Aber wo bleibt denn endlich die Auferstehung nach der längsten Fastenzeit, die wir je erlebt haben? Gerade das Markusevangelium kann uns dazu einen Zugang bieten.

Das Video stellt die Ostererzählung aus dem Markusevangelium in den Mittelpunkt. Im Fokus steht das ursprüngliche, offene Ende dieses Evangeliums: Die Frauen kommen zum Grab Jesu, erwarten den Tod und werden mit der Botschaft konfrontiert, dass Jesus nicht mehr dort ist. Statt eines jubelnden Abschlusses reagieren sie mit Furcht und Schweigen. Der Beitrag hebt hervor, dass gerade dieses offene Ende eine Einladung ist, nicht im Vergangenen zu verharren, sondern den Blick nach vorne zu richten. Die Auferstehung wird nicht als einfache Rückkehr zum Alten verstanden, sondern als Aufbruch in eine neue Wirklichkeit unter veränderten Bedingungen, was besonders in Krisenzeiten eine neue Perspektive eröffnet.

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Didaktisch bietet das Medium einen sehr differenzierten Zugang zur Osterbotschaft und eignet sich besonders für eine vertiefte Reflexion über Hoffnung, Unsicherheit und Neubeginn. Als Einstieg kann die Frage nach Erwartungen an Ostern gestellt werden, insbesondere im Vergleich zu traditionellen Vorstellungen von Freude und Gewissheit. In einer Erarbeitungsphase kann das ungewöhnliche Ende des Markusevangeliums analysiert werden, wobei die Reaktion der Frauen und die Bedeutung des leeren Grabes im Mittelpunkt stehen. Methodisch bieten sich offene Gesprächsformen an, die Raum für Zweifel und unterschiedliche Deutungen lassen. Kreative Zugänge wie das Schreiben einer Fortsetzung der Geschichte oder das Gestalten eines eigenen Endes fördern die aktive Auseinandersetzung. Auch die Übertragung auf aktuelle Lebenssituationen kann thematisiert werden, etwa im Umgang mit Unsicherheit oder Veränderungen. Ziel ist es, dass Lernende die Osterbotschaft als Einladung verstehen, ihr eigenes Leben als offenen Prozess zu begreifen und Hoffnung auch in unklaren Situationen zu entwickeln.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.1 Selbstverständnis der Kirche.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 3. Das Leid und die Frage nach Gott.

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 1. Sterben und Tod, Erlösung und Auferstehung.

13 / 7. Zukunft der Glaubenden.

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