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Papst Johannes Paul II.

Papst Johannes Paul II.

Enzyklika Evangelium Vitae, Art. 58

Veröffentlichung:1.1.2021

Dieses Material bietet einen Auszug der Enzyklika Evangelium Vitae, Art. 58. Neben diesen sind sieben Perspektiven zum Thema Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch enthalten. Diese können in Gruppenarbeit vergeben und dann diskutiert werden. Darunter ist auch ein Ausschnitt der Enzyklika "Evangelium Vitae" von Papst Johannes Paul II.

Das Materialblatt „Der Beginn des Lebens. Schwangerschaftsabbruch und Lebensschutz“ behandelt ethische, medizinische, rechtliche und religiöse Fragestellungen rund um Schwangerschaftsabbruch und den Schutz ungeborenen Lebens. Ausgangspunkt ist ein konkreter Fall: Ein Ehepaar erfährt während einer lange ersehnten Schwangerschaft von einer schweren Fehlbildung des ungeborenen Kindes und gerät dadurch in einen existenziellen Konflikt. Verschiedene Perspektiven kommen zu Wort, darunter die betroffene Mutter, der Vater, eine Gynäkologin, eine Sozialpädagogin sowie Vertreter unterschiedlicher ethischer Positionen wie Peter Singer und Papst Johannes Paul II. Ergänzt wird das Material durch Auszüge aus dem österreichischen Strafgesetzbuch zum Schwangerschaftsabbruch. Das Medium verdeutlicht die Vielschichtigkeit des Themas und macht sichtbar, wie medizinische Diagnosen, persönliche Lebenssituationen, ethische Überzeugungen, religiöse Werte und gesellschaftliche Rahmenbedingungen miteinander verflochten sind.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religions- und Ethikunterricht der Sekundarstufe II und ermöglicht eine differenzierte Auseinandersetzung mit bioethischen Fragestellungen. Aufgrund der sensiblen Thematik ist eine achtsame und wertschätzende Unterrichtsatmosphäre besonders wichtig. Zu Beginn empfiehlt sich eine behutsame Einführung in das Thema, bei der deutlich gemacht wird, dass unterschiedliche Meinungen und persönliche Erfahrungen respektiert werden müssen. Methodisch bietet sich ein multiperspektivischer Zugang an: Die Lernenden können die verschiedenen Rollen und Positionen analysieren, Interessen herausarbeiten und die jeweiligen Argumentationen miteinander vergleichen. Besonders geeignet sind Gruppenarbeiten, Rollendiskussionen oder strukturierte Debatten, in denen ethische Dilemmata sichtbar werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass keine vorschnellen moralischen Urteile gefällt werden, sondern die Komplexität der Entscheidungssituation nachvollzogen wird. Das Material eröffnet vielfältige Möglichkeiten zur Förderung ethischer Urteilskompetenz, etwa durch die Gegenüberstellung utilitaristischer Positionen mit christlich geprägten Vorstellungen vom Schutz des Lebens. Ebenso können rechtliche Grundlagen und gesellschaftliche Fragestellungen thematisiert werden, beispielsweise der Umgang mit Behinderung, Fragen von Selbstbestimmung oder die Verantwortung medizinischer Fachkräfte. Sinnvoll ist auch die Verbindung mit aktuellen Diskussionen aus Medizinethik, Menschenrechten oder Inklusion. Reflexionsphasen helfen den Lernenden, eigene Wertvorstellungen zu entwickeln und zugleich die Grenzen moralischer Urteile wahrzunehmen. Aufgrund der emotionalen Nähe des Themas empfiehlt sich eine sensible Moderation sowie die Möglichkeit zu anonymisierten Stellungnahmen oder schriftlichen Reflexionen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.4 Herausforderungen für Kirche und Ethik durch neue Erkenntnisse in Biologie und Medizin.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3 Das Leben verantworten: Grundfragen medizinischer Ethik.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 6. Ethische Fragen angesichts von Grenzsituationen.

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