Achtsamkeit ist eine Fähigkeit, die in uns allen liegt, aber stetig trainiert werden will, um uns Gutes zu geben. Wie das gelingen kann, dafür gibt Pfarrer Christian Olding Strategien an die Hand.
Der Mensch braucht eingebaute Mechanismen zur Selbsterforschung und Selbsterfahrung, damit wir am Ende nicht nur wie Billardkugeln herumgeschoben werden, sondern auch mitbekommen und realisieren, was uns eigentlich innerlich antreibt. Damit wir nicht nur aus Zwang handeln, sondern bewusst unsere eigenen Entscheidungen treffen können. Und ein gutes Mittel dafür ist die Entwicklung einer Achtsamkeit. Ignatius von Loyola empfiehlt an dieser Stelle vor allen Dingen die abendliche Gewissenserforschung.
Das Medium beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen bewusster und achtsamer leben können. Im Mittelpunkt steht die Einsicht, dass Menschen innere Mechanismen zur Selbsterforschung und Selbsterfahrung benötigen, um nicht lediglich von äußeren Einflüssen, Zwängen und Erwartungen bestimmt zu werden. Das Medium greift dazu Gedanken aus der Spiritualität des Ignatius von Loyola auf und stellt besonders die abendliche Gewissenserforschung vor. Dabei geht es darum, die Ereignisse des Tages bewusst wahrzunehmen, Gefühle ernst zu nehmen und das eigene Handeln zu reflektieren. Stille, Schweigen und Dankbarkeit werden als hilfreiche Wege beschrieben, um mit sich selbst in Kontakt zu kommen. Das Medium betont zugleich, dass Selbstreflexion nicht der Selbstverurteilung dient, sondern helfen soll, das Leben achtsamer, zielgerichteter und bewusster zu gestalten. Am Ende steht die Vorstellung, den eigenen Tag Gott anzuvertrauen und dadurch Entlastung und Orientierung zu erfahren.