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FiPP e.V.

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Ich – einfach einmalig

Veröffentlichung:1.1.1970

Die Unterrichtssequenz von zwei Stunden "Ich – einfach einmalig" reflektiert auf 13 Seiten mit sieben Materialien das eigene Selbstbild und das Fremdbild anderer und leitet den Vergleich an. Dazu entsteht ein kleines Heftchen über jeden Lernenden. Auch die eigene Feedbackkultur und die der Lerngruppe werden thematisiert und weiterentwickelt. Dazu beschreiben die Lerner/innen sich selbst und trainieren dabei ihre Selbstwahrnehmung. Durch positive Rückmeldungen aus der Familie und von den Schulkameraden soll der Wert der eigenen Persönlichkeit erkannt werden. Ganz nebenbei trainieren die Schülerinnen und Schüler auch ihrem Gegenüber eine positive Botschaft und Feedback zu seinen Besonderheiten mitzuteilen. Dies gelingt über das Erarbeiten von Charakterzügen anderer Lerner/innen in Kleingruppen.

Der Lernbaustein „Ich bin ich“ widmet sich der Förderung von Selbstbewusstsein, Identitätsentwicklung und sozialem Lernen bei Kindern. Im Mittelpunkt steht die Erfahrung, dass jedes Kind einzigartig ist und über individuelle Stärken, Fähigkeiten, Interessen und Lebensgeschichten verfügt. Durch vielfältige Übungen lernen die Kinder, ihre eigenen Begabungen wahrzunehmen, die Besonderheiten anderer wertzuschätzen und Gemeinsamkeiten innerhalb der Gruppe zu entdecken. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung des eigenen Namens, seiner Herkunft und den persönlichen Geschichten, die damit verbunden sind. Familien werden aktiv in den Lernprozess einbezogen, sodass persönliche Erfahrungen und kulturelle Hintergründe sichtbar werden. Der Lernbaustein verbindet individuelle Stärkung mit der Entwicklung eines respektvollen und wertschätzenden Miteinanders in der Gemeinschaft.


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Für den Religionsunterricht bietet das Material zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Themen Menschenwürde, Identität, Gemeinschaft, Wertschätzung und Vielfalt. Es eignet sich besonders für die Grundschule sowie für inklusive und jahrgangsgemischte Lerngruppen. Methodisch zeichnet sich der Lernbaustein durch einen hohen Anteil erfahrungsorientierter, kreativer und kooperativer Lernformen aus. Übungen wie das „Starke Kinder ABC“, persönliche Steckbriefe, die Arbeit mit Symboltieren, Namensprojekte oder Gruppenplakate ermöglichen einen niedrigschwelligen Zugang und fördern die aktive Beteiligung aller Lernenden. Besonders wertvoll ist die konsequente Orientierung an Ressourcen und Stärken, wodurch Kinder positive Selbstwirksamkeitserfahrungen machen können. Im Religionsunterricht lassen sich Bezüge zur biblischen Vorstellung vom Menschen als einzigartigem und wertvollem Geschöpf Gottes herstellen. Die Beschäftigung mit dem eigenen Namen eröffnet darüber hinaus Zugänge zu biblischen Berufungsgeschichten, Segensvorstellungen und Fragen der Identität. Die Einbeziehung der Familien stärkt die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus und ermöglicht interkulturelles Lernen. Durch Gesprächsformen, Reflexionsphasen, kreative Gestaltungsaufgaben und kooperative Spiele werden sowohl personale als auch soziale Kompetenzen gefördert. Der Lernbaustein eignet sich zudem hervorragend für Projekttage, Kennenlernphasen, Klassenratsarbeit sowie für Maßnahmen zur Förderung eines respektvollen und diskriminierungssensiblen Miteinanders.

Der Einstieg gelingt über eine Geschichte über eine Brieffreundschaft. Anschließend beschreiben die Lernenden einen Brieffreund oder eine Brieffreundin. Ein Brief an diese wird verfasst. Ein weiterer Schritt wird im Stuhlkreis durchgeführt. Drei Lernende werden beschrieben und es wird erraten, wer gemeint ist. Dadurch wird Fremdwahrnehmung trainiert. Merkmale der Personen werden herausgestellt und ihnen im anschließenden Gespräch selbst bewusst gemacht. In einem nächsten Schritt wird als Hausaufgabe der Umschlag des Heftchens gestaltet. Dazu können Fotos und Gemaltes etc. dienen. Erneut wird die Fremdwahrnehmung durch Beiträge von Eltern oder Geschwistern mit einbezogen. Der nächste Schritt schließt Komplimente mit ein. Menschen etwas Positives über sie zu sagen ist nicht einfach. Eine Geschichte leitet dies ein.

Im Anschluss wird die Reaktion auf Komplimente in der Geschichte thematisiert. Das Heftchen wird nun um Komplimente für andere Lernende ergänzt. So erhält jeder einen erneuten Einblick in die Fremdwahrnehmung der anderen und reflektiert seine Selbstwahrnehmung mit dem Ziel Selbstbewusstsein zu stärken. Durch eine Rollenspielübung wird wertschätzendes Verhalten eingeübt. Dabei werden Standardsituationen wie Begrüßen, Verabschieden beim Mittagessen, in einer Streitsituation, bei gemeinsamen Hausaufgaben etc. eingeübt und reflektiert. Eine abschließende Hausaufgabe fordert die Familienmitglieder auf, Lob in das Heftchen einzutragen, um Selbstbewusstsein und ein reflektiertes Selbstbild weiter zu verdichten. Ein gewisses Maß an Feedbackkultur ist dabei Voraussetzung, damit keine negativen Vorurteile reproduziert werden.

Starke Kinder ABC

Die Lernenden sammeln zu jedem Buchstaben des Alphabets Eigenschaften und Fähigkeiten, die starke Kinder auszeichnen. In Kleingruppen entsteht ein gemeinsames Stärken ABC, das anschließend im Klassenraum präsentiert wird. Dabei reflektieren die Lernenden unterschiedliche Formen von Stärke und entdecken die Vielfalt von Begabungen innerhalb der Gruppe.


Das bin ich

Mithilfe eines Steckbriefs setzen sich die Lernenden mit ihrer Persönlichkeit auseinander. Sie beschreiben ihre Interessen, Fähigkeiten, Wünsche, Lieblingsfächer und Träume. Die Ergebnisse werden vorgestellt oder ausgestellt, sodass die Gruppe neue Seiten voneinander kennenlernt.


Vorlage Wappen

Als kreative Alternative zum Steckbrief gestalten die Lernenden ein persönliches Wappen. Die einzelnen Felder symbolisieren Stärken, Interessen, Träume und Vorlieben. Das Wappen fördert die Selbstreflexion und die kreative Auseinandersetzung mit der eigenen Identität.


Rote Herzen

Familien schreiben wertschätzende Botschaften auf ein rotes Herz für ihr Kind. Die Herzen werden im Unterricht vorgestellt und sichtbar aufgehängt. Dadurch erfahren die Lernenden Anerkennung und erleben eine positive Rückmeldung aus ihrem familiären Umfeld.


Was alles in dir steckt

Die Lernenden benennen eigene Stärken und erhalten Rückmeldungen von anderen Kindern. Anschließend wählen sie ein Tier aus, das ihre Persönlichkeit oder ihre Fähigkeiten symbolisiert. So werden Selbst und Fremdwahrnehmung miteinander verbunden.


Arbeitsblatt „Was alles in dir steckt“

Auf dem Arbeitsblatt werden eigene Fähigkeiten, Rückmeldungen der Gruppe und die Begründung für das gewählte Tier dokumentiert. Es dient als Grundlage für Gespräche über Selbstbild und Fremdbild.


Was alles in uns steckt

Jedes Kind gestaltet eine Hand aus Papier und notiert darauf seine Stärken. Aus allen Händen entsteht ein gemeinsames Klassenplakat. Die Lernenden erfahren, dass eine starke Gemeinschaft aus vielen unterschiedlichen Fähigkeiten besteht.


Die 3 Musketiere

In Dreiergruppen suchen die Lernenden Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Sie reflektieren, was sie verbindet und was jede Person besonders macht. Dadurch werden sowohl Individualität als auch Gemeinschaft gestärkt.


Auflockerungsübungen zum Thema Stärken

Hierzu gehören Übungen wie „Stärke Kreis“, „Der Wind weht zu Stärken“, „Stärke Netz“, „Stärke Domino“ oder „Mein rechter Platz ist frei“. Die Lernenden lernen spielerisch die Fähigkeiten der anderen kennen und stärken das Gruppengefühl.


Materialien zum Thema „Geschichte(n) meines Namens“

Kreiseintreten zum Namen

Die Lernenden reagieren auf Aussagen rund um ihre Namen und treten bei Zustimmung in die Kreismitte. Dadurch werden Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Erfahrungen mit dem eigenen Namen sichtbar.


Namenskreuzworträtsel

Die Lernenden verbinden die Buchstaben ihres Namens mit positiven Eigenschaften, Hobbys oder Stärken. Später ergänzen andere Kinder weitere positive Begriffe. Dadurch entsteht ein wertschätzender Blick auf die eigene Person und auf andere.


Mein Name – ein Geschenk

Gemeinsam mit ihren Familien erforschen die Lernenden die Herkunft, Bedeutung und Geschichte ihres Namens. Die Ergebnisse werden vorgestellt und fördern biografisches Lernen sowie den Austausch über unterschiedliche kulturelle Hintergründe.


Familienbrief „Mein Name – ein Geschenk“

Der Brief informiert die Familien über das Projekt und lädt sie ein, bei der Erforschung der Namensgeschichte mitzuwirken. Dadurch werden Familie und Schule miteinander verknüpft.


So möchte ich genannt werden

Die Lernenden reflektieren, wie sie angesprochen werden möchten und welche Spitznamen oder Bezeichnungen sie ablehnen. Gemeinsam werden Regeln für einen respektvollen Umgang miteinander entwickelt.


Arbeitsblatt „So möchte ich genannt werden“

Hier dokumentieren die Lernenden ihre Wünsche, Erfahrungen und Gefühle rund um ihren Namen. Das Arbeitsblatt dient als Grundlage für Gespräche über Respekt und Anerkennung.


Wir gestalten unsere Namen

Die Lernenden gestalten ihren Namen kreativ als Bild oder Kunstwerk. Dabei setzen sie sich mit der Bedeutung ihres Namens und ihrer eigenen Identität auseinander. Die Werke werden anschließend ausgestellt.


Auflockerungsübungen zum Thema Namen

Spiele wie Namensalphabet, Namensballspiel, Kofferpacken oder „Der Vorhang fällt“ fördern das Kennenlernen, die Aufmerksamkeit und das Erinnern von Namen innerhalb der Gruppe.

Projekttage

Projekttag „Ich bin ich“

Der Baustein enthält einen vollständigen Ablaufplan für einen Projekttag. Die Lernenden arbeiten mit Stärken Übungen, Gruppenaufgaben und kreativen Methoden an ihrer Identität und am Gemeinschaftsgefühl.

Projekttag „Geschichte(n) meines Namens“

An verschiedenen Stationen erforschen die Lernenden die Herkunft ihrer Namen, erstellen Namenskunstwerke, reflektieren respektvolle Anredeformen und präsentieren ihre Ergebnisse.

Material:

M1 Die Geschichte von Florina & Flo: Ich über mich

M2 Darf ich vorstellen: Ich!

M3.1 Wer ist gemeint?

M3.2 Familienhausaufgabe „Das bin ich – einfach einmalig!“


Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.1 Sich etwas zutrauen. Angenommensein: Selbstvertrauen und Glaube.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.1 Entscheidungen treffen: Gut und Böse.

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