Das kurze Animationsvideo erzählt das Gleichnis vom großen Festmahl. Im Mittelpunkt steht Roman, der seine Hochzeit vorbereitet und zahlreiche Freunde zu seinem Fest einlädt. Obwohl alle eine Einladung erhalten, sagen die eingeladenen Gäste nacheinander ab. Einer möchte lieber sein neues Haus renovieren, ein anderer seine Zeit mit seiner neuen Freundin verbringen, ein weiterer hält an seinen Urlaubsplänen fest. Als das Fest beginnt, erscheint keiner der ursprünglich eingeladenen Freunde. Roman ist enttäuscht, weil andere Dinge für seine Freunde wichtiger geworden sind als die gemeinsame Feier. Daraufhin geht er auf die Straßen und lädt alle Menschen ein, die er trifft. Schließlich kommen viele unterschiedliche Personen zusammen, die sich sonst vermutlich nie begegnet wären. Das Fest wird zu einer fröhlichen Gemeinschaft, und Roman freut sich über alle Gäste. Jesus erzählt dieses Gleichnis, um deutlich zu machen, dass Gott alle Menschen einlädt, zu ihm zu kommen. Herkunft, sozialer Status oder persönliche Vergangenheit spielen dabei keine Rolle.
Matthäus 22,1-14
1 Und Jesus antwortete und redete abermals durch Gleichnisse zu ihnen und sprach: 2 Das Himmelreich ist gleich einem Könige, der seinem Sohn Hochzeit machte. (Johannes 3.29) 3 Und sandte seine Knechte aus, daß sie die Gäste zur Hochzeit riefen; und sie wollten nicht kommen. 4 Abermals sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit! 5 Aber sie verachteten das und gingen hin, einer auf seinen Acker, der andere zu seiner Hantierung; 6 etliche griffen seine Knechte, höhnten sie und töteten sie. (Matthäus 21.35) 7 Da das der König hörte, ward er zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. (Matthäus 24.2)
8 Da sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gäste waren's nicht wert. 9 Darum gehet hin auf die Straßen und ladet zur Hochzeit, wen ihr findet. (Matthäus 13.47) 10 Und die Knechte gingen aus auf die Straßen und brachten zusammen, wen sie fanden, Böse und Gute; und die Tische wurden alle voll.
11 Da ging der König hinein, die Gäste zu besehen, und sah allda einen Menschen, der hatte kein hochzeitlich Kleid an; (Offenbarung 19.8) 12 und er sprach zu ihm: Freund, wie bist du hereingekommen und hast doch kein hochzeitlich Kleid an? Er aber verstummte. 13 Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werfet ihn in die Finsternis hinaus! da wird sein Heulen und Zähneklappen.
14 Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt. Bibelgeschichte für Kinder