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Bibelcartoon

Bibelcartoon

Die Frau am Brunnen

Veröffentlichung:6.4.2020

Das kurze Animationsvideo erzählt die Begegnung Jesu mit einer samaritanischen Frau an einem Brunnen. Während Jesus sich auf einer Reise ausruht, kommt eine Frau zum Brunnen, um Wasser zu holen. Sie gehört zum Volk der Samariter und hat einen anderen Glauben als die Juden. Deshalb ist sie überrascht, als Jesus sie um Wasser bittet. Im Gespräch spricht Jesus von einem besonderen Wasser, das den Durst eines Menschen für immer stillen könne. Die Frau versteht zunächst nur das Wasser aus dem Brunnen, doch Jesus meint damit Gottes Leben und seine rettende Botschaft. Als Jesus ihr Dinge aus ihrem Leben offenbart, die er eigentlich nicht wissen kann, erkennt die Frau, dass er ein besonderer Mensch sein muss. Schließlich erklärt Jesus ihr, dass er der von Gott versprochene Messias ist. Die Frau ist tief beeindruckt und erzählt den Menschen ihrer Stadt von der Begegnung. Viele kommen daraufhin zu Jesus und gelangen zum Glauben. Das Video zeigt, dass Jesus Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Religion mit Respekt begegnet und ihnen Gottes Liebe anbietet.

Johannes 4,1-42

1 Da nun der HERR inneward, daß vor die Pharisäer gekommen war, wie Jesus mehr Jünger machte und taufte denn Johannes 2 (wiewohl Jesus selber nicht taufte, sondern seine Jünger), 3 verließ er das Land Judäa und zog wieder nach Galiläa. 4 Er mußte aber durch Samaria reisen. 5 Da kam er in eine Stadt Samarias, die heißt Sichar, nahe bei dem Feld, das Jakob seinem Sohn Joseph gab. 6 Es war aber daselbst Jakobs Brunnen. Da nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich also auf den Brunnen; und es war um die sechste Stunde. 7 Da kommt ein Weib aus Samaria, Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken! 8 (Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, daß sie Speise kauften.) 9 Spricht nun das samaritische Weib zu ihm: Wie bittest du von mir zu trinken, so du ein Jude bist, und ich ein samaritisch Weib? (Denn die Juden haben keine Gemeinschaft mit den Samaritern. 10 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: "Gib mir zu trinken!", du bätest ihn, und er gäbe dir lebendiges Wasser. 11 Spricht zu ihm das Weib: HERR, hast du doch nichts, womit du schöpfest, und der Brunnen ist tief; woher hast du denn lebendiges Wasser? 12 Bist du mehr denn unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gegeben hat? Und er hat daraus getrunken und seine Kinder und sein Vieh. 13 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; 14 wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird ewiglich nicht dürsten; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm ein Brunnen des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt. 15 Spricht das Weib zu ihm: HERR, gib mir dieses Wasser, auf daß mich nicht dürste und ich nicht herkommen müsse, zu schöpfen! 16 Jesus spricht zu ihr: Gehe hin, rufe deinen Mann und komm her! 17 Das Weib antwortete und sprach zu ihm: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann. 18 Fünf Männer hast du gehabt, und den du nun hast, der ist nicht dein Mann; da hast du recht gesagt. 19 Das Weib spricht zu ihm: HERR, ich sehe, daß du ein Prophet bist. .... 28 Da ließ das Weib ihren Krug stehen und ging hin in die Stadt und spricht zu den Leuten: 29 Kommt, seht einen Menschen, der mir gesagt hat alles, was ich getan habe, ob er nicht Christus sei! 30 Da gingen sie aus der Stadt und kamen zu ihm. 31 Indes aber ermahnten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iß! 32 Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, von der ihr nicht wisset. 33 Da sprachen die Jünger untereinander: Hat ihm jemand zu essen gebracht? 34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, daß ich tue den Willen des, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk. 35 Saget ihr nicht: Es sind noch vier Monate, so kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebet eure Augen auf und sehet in das Feld; denn es ist schon weiß zur Ernte. 36 Und wer da schneidet, der empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf daß sich miteinander freuen, der da sät und der da schneidet. 37 Denn hier ist der Spruch wahr: Dieser sät, der andere schneidet. 38 Ich habe euch gesandt, zu schneiden, was ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet und ihr seid in ihre Arbeit gekommen. 39 Es glaubten aber an ihn viele der Samariter aus der Stadt um des Weibes Rede willen, welches da zeugte: Er hat mir gesagt alles, was ich getan habe. 40 Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, daß er bei ihnen bliebe; und er blieb zwei Tage da. 41 Und viel mehr glaubten um seines Wortes willen 42 und sprachen zum Weibe: Wir glauben nun hinfort nicht um deiner Rede willen; wir haben selber gehört und erkannt, daß dieser ist wahrlich Christus, der Welt Heiland.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Grundschule sowie in der Sekundarstufe I zur Behandlung der Themen Jesus Christus, Glaube, Vorurteile, Ausgrenzung und interreligiöse Begegnung. Die Geschichte eröffnet den Lernenden einen lebensnahen Zugang zur Frage, wie Menschen mit Fremden umgehen und wie Vorurteile überwunden werden können. Als Einstieg kann die Lehrkraft Situationen thematisieren, in denen Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Lebensweise ausgegrenzt werden. Nach dem Ansehen des Videos können die Lernenden untersuchen, weshalb die Begegnung zwischen Jesus und der Samariterin für die damalige Zeit ungewöhnlich war. Im Unterrichtsgespräch kann herausgearbeitet werden, dass Jesus gesellschaftliche Grenzen überschreitet und jedem Menschen mit Offenheit begegnet. Die Symbolik des lebendigen Wassers bietet zudem die Möglichkeit, über menschliche Bedürfnisse nach Sinn, Hoffnung, Gemeinschaft und Glauben nachzudenken. Methodisch eignen sich Perspektivwechsel, Rollenspiele oder kreative Schreibaufgaben aus der Sicht der Frau. Ebenso kann die Frage diskutiert werden, welche Quellen Menschen heute Kraft und Orientierung geben. Das Video eröffnet darüber hinaus Gespräche über Toleranz, Respekt, Glaubensvielfalt und die Bedeutung von Jesus für Christen. Die Lernenden erkennen, dass die Botschaft Jesu allen Menschen gilt und dass Gottes Liebe keine Grenzen kennt. Dadurch wird die Geschichte zu einer eindrucksvollen Erzählung über Begegnung, Vertrauen und die Suche nach dem, was Menschen wirklich erfüllt.

Hessen

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Primarstufe | Primarstufe 1/2

Bibel und Tradition (Hessen | Primarstufe 1/2).

Jesus Christus (Hessen | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Bibel und Tradition (Hessen | Primarstufe 3/4).

Jesus Christus (Hessen | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.3 Jesus von Nazareth. Sein Reden und Handeln als Frohe Botschaft.

Rheinland-Pfalz

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Jesus Christus (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5.2 Prägende Herkunft: Jesus, der Jude.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Jesus von Nazareth

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