Dieses Video ist Teil eines Zyklus aus 13 Videos, welche die Passion Christi und die Teile des Kreuzweges sowie die Grablegung abbilden. Die gesprochenen Texte beschreiben Gefühle zu den einzelnen Stationen des Kreuzwegs und bieten Anregung zur Reflexion des eigenen Lebensweges: Tränen der Erleichterung, Erinnerungen, so viele Pläe, alles ist anders gekommen, Zukunft, wie soll es weitergehen, wir werden uns wiedersehen, daran glaube ich fest und unerschütterlich.
Die Videos entstanden als Schulprojekt in Verbindung mit einem Oberstufenjahrgang, der auch die Schauspieler gestellt sowie die Entwicklung und Umsetzung des Projektes und die erstaunliche Farbgebung durchgeführt hat.
Das Video schildert die Gedanken einer Person, die Abschied von einem geliebten Menschen nimmt. Im Mittelpunkt stehen Erinnerungen an gemeinsame Lebenspläne, die Erfahrung von Verlust und die schmerzliche Konfrontation mit einer ungewissen Zukunft. Die erzählende Person versucht, den Augenblick festzuhalten und die Zeit anzuhalten, um noch einmal mit dem Verstorbenen verbunden zu sein. Zugleich werden Fragen nach dem Sinn des Leidens und nach der eigenen Zukunft formuliert. Im Verlauf des Monologs vollzieht sich jedoch eine Veränderung: Aus Verzweiflung und Orientierungslosigkeit wächst Hoffnung. Der Glaube an ein Wiedersehen und das Vertrauen auf einen Weg durch die Dunkelheit ermöglichen es der Person, sich aufzurichten und den Blick nach vorn zu richten. Das Medium verbindet damit Trauer, Abschied und christliche Hoffnung auf eindrucksvolle Weise.