Im Religionsunterricht lässt sich dieses Medium vielseitig einsetzen, insbesondere in der Grundschule oder in unteren Klassenstufen. Es eignet sich sehr gut als motivierender Einstieg in das Thema Ostern, da es mit einer humorvollen Frage beginnt und dadurch die Aufmerksamkeit der Lernenden weckt. Didaktisch sinnvoll ist es, die einzelnen Stationen der Karwoche schrittweise zu erarbeiten. Die Lehrkraft kann den Film in Abschnitten zeigen und die Lernenden jeweils beschreiben lassen, was sie gesehen und verstanden haben. Dabei können zentrale Begriffe wie Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersonntag gemeinsam geklärt und gesichert werden. Methodisch bietet sich eine Visualisierung an, etwa durch das Legen eines Bodenbildes oder das Erstellen einer Bildfolge, in der die Ereignisse chronologisch geordnet werden. Auch Rollenspiele sind möglich, bei denen Lernenden einzelne Szenen nachstellen, um die Gefühle und Perspektiven der beteiligten Personen besser zu verstehen. Eine weitere Möglichkeit ist das kreative Arbeiten, zum Beispiel durch das Gestalten eines eigenen Osterbuches oder durch das Schreiben einfacher Tagebucheinträge aus der Sicht von Figuren wie einem Jünger oder einer der Frauen am Grab. Wichtig ist es, die religiöse Dimension der Auferstehung altersgerecht zu thematisieren und Raum für Fragen und Deutungen zu lassen. So kann das Medium nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch zur persönlichen Auseinandersetzung mit Themen wie Hoffnung, Leben und Tod anregen.