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3 Minuten Katechismus | Kathmedia

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Folge 62 - Was macht man im Himmel?

Veröffentlichung:9.12.2015

Das Video stellt den Himmel als vollkommene Gemeinschaft mit Gott dar. Andere Religionen sehen im Himmel die Erfüllung aller irdischen Bedürfnisse. Das Christentum geht weit darüber hinaus. Es spricht von der Erfüllung der Bedürfnisse der Seele. Dieser Vorgang ist mit dem Aha-Erlebnis vergleichbar. Diese Freude dauert nicht Minuten, sondern die ganze Ewigkeit.

Das Video setzt sich mit der Frage auseinander, was Christinnen und Christen unter dem Himmel verstehen und worin das ewige Leben besteht. Dabei wird erläutert, dass das ewige Leben nach christlichem Verständnis nicht erst mit dem Tod beginnt, sondern bereits im irdischen Leben durch die Gemeinschaft mit Gott seinen Anfang nimmt. Das Video erklärt, dass der Himmel nicht als Ort der Erfüllung aller materiellen Wünsche verstanden wird, sondern als die vollendete Gemeinschaft mit Gott. Mithilfe biblischer Bilder wie dem himmlischen Hochzeitsmahl wird verdeutlicht, dass es im Himmel um die Vereinigung des Menschen mit Gott geht. Zentral ist dabei die Vorstellung der sogenannten Gottesschau, also der unmittelbaren Erkenntnis Gottes. Das Medium beschreibt diese vollkommene Erkenntnis und Liebe als das eigentliche Glück des Menschen und greift zur Veranschaulichung das Beispiel eines plötzlich gelösten Problems auf, um einen Eindruck von der Freude zu vermitteln, die mit Erkenntnis verbunden sein kann. Der Himmel erscheint somit als die endgültige Erfüllung der menschlichen Sehnsucht nach Wahrheit, Liebe und Gemeinschaft.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders für Unterrichtseinheiten zu den Themen Himmel, ewiges Leben, christliche Hoffnung und Gottesvorstellungen. Es bietet die Möglichkeit, verbreitete Vorstellungen vom Himmel kritisch zu hinterfragen und mit theologischen Deutungen zu vergleichen. Als Einstieg können Lernende eigene Bilder und Erwartungen zum Himmel sammeln und beispielsweise zeichnerisch oder in Form eines Gedankenexperiments darstellen. Anschließend lassen sich diese Vorstellungen mit den Aussagen des Videos vergleichen. Besonders ergiebig ist die Analyse der verwendeten Symbole und Metaphern wie Hochzeitsmahl, Gemeinschaft, Erkenntnis und Gottesschau. Dabei können Lernende untersuchen, warum religiöse Traditionen häufig auf Bilder zurückgreifen, um über Wirklichkeiten zu sprechen, die sich einer direkten Beschreibung entziehen. Im Unterricht der Sekundarstufe II bietet das Video zudem Anknüpfungspunkte für philosophische Fragen nach Glück, Wahrheit und dem Sinn menschlicher Existenz. Die im Video angesprochene Verbindung von Erkenntnis und Glück kann mit Positionen aus Philosophie und Theologie verglichen werden. Ebenso eignet sich das Medium für den Vergleich unterschiedlicher religiöser Jenseitsvorstellungen. Eine vertiefende Diskussion könnte der Frage nachgehen, ob Glück vor allem in Besitz, Genuss und Erfolg oder vielmehr in Beziehung, Wahrheit und Liebe besteht. Das Video fördert damit die Fähigkeit, religiöse Hoffnungsbilder zu verstehen, symbolische Sprache zu deuten und eigene Vorstellungen vom gelingenden Leben kritisch zu reflektieren.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 1. Sterben und Tod, Erlösung und Auferstehung.

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