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Sketch Bibel

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Lazarus und der reiche Mann | Lk 16, 19-31 | Sketch-Bibel #128

Veröffentlichung:22.9.2022

Der arme Lazarus aus diesem Evangelium lebt auch heute unsere uns: Er liegt vor unseren Haustüren und unter Brücken, er bettelt in U-Bahnen und Einkaufsstraßen.

Das Prinzip, um das es Jesus in diesem Gleichnis geht, heißt Nächstenliebe oder solidarische Hilfeleistung. Wert und Würde eines Menschen hängen nicht am Kontostand und es ist unsere Aufgabe als Christen dies erfahrbar zu machen in einer Welt, die nicht in Ordnung ist, solange es Lazarus nicht gut geht.

Das Video aus der Reihe „Sketch Bibel“ beschäftigt sich mit dem Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus. Ausgangspunkt ist die Erfahrung großer sozialer Ungleichheit, die der Referent auf den Philippinen beobachtet hat, wo Armut und Reichtum unmittelbar nebeneinander existieren. Anhand des biblischen Gleichnisses wird die Frage gestellt, wie Menschen auf soziale Ungerechtigkeit reagieren und welche Verantwortung sie gegenüber Armen und Benachteiligten tragen. Während der reiche Mann namenlos bleibt, erhält der arme Lazarus einen Namen, der übersetzt „Gott hilft“ bedeutet. Das Video verdeutlicht, dass Armut nicht einfach ein individuelles Schicksal ist, sondern häufig aus gesellschaftlicher Missachtung und mangelnder Solidarität entsteht. Die Botschaft Jesu wird als Aufruf verstanden, die Würde aller Menschen anzuerkennen und sich aktiv für soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Christlicher Glaube zeigt sich demnach nicht allein in religiösen Überzeugungen, sondern vor allem im konkreten Handeln gegenüber denjenigen, die Unterstützung und Aufmerksamkeit benötigen.

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Das Video eignet sich hervorragend für den Religionsunterricht in den Themenfeldern soziale Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Diakonie, Armut und christliche Verantwortung. Als Einstieg können die Lernenden aktuelle Bilder oder Berichte über soziale Ungleichheit analysieren und ihre Wahrnehmungen mit der Situation im Gleichnis vergleichen. Die Gegenüberstellung von Reichtum und Armut eröffnet einen unmittelbaren Lebensweltbezug und ermöglicht eine kritische Reflexion gesellschaftlicher Verhältnisse. In der Erarbeitungsphase können die Lernenden untersuchen, warum Jesus dem armen Mann einen Namen gibt, dem reichen Mann jedoch nicht. Diese Beobachtung eröffnet einen Zugang zur Frage nach Würde, Anerkennung und Sichtbarkeit von Menschen. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Verantwortung des Einzelnen in einer von Ungleichheit geprägten Gesellschaft. Die Lernenden können diskutieren, welche Formen von Armut heute existieren und welche Möglichkeiten Menschen besitzen, solidarisch zu handeln. Methodisch bieten sich Fallanalysen, Perspektivwechsel, Rollenspiele oder die Arbeit mit aktuellen Statistiken und Berichten zur Armut an. Auch die Verbindung zu kirchlichen Hilfswerken und sozialen Initiativen ermöglicht einen handlungsorientierten Unterricht. Für ältere Lernende kann die Frage vertieft werden, welche strukturellen Ursachen Armut hat und welche politischen, wirtschaftlichen und ethischen Konsequenzen sich daraus ergeben. Das Medium fördert die ethische Urteilsbildung, Empathie und die Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung aus christlicher Perspektive wahrzunehmen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.3 Königtum und Prophetie. Macht und Kritik.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.2 Biblische Ethik – Spannung zwischen Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 3. Gesellschaftlich-politische Verantwortung aus christlicher Motivation.

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