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Sketch Bibel

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Besser beten | Lk 18,1-8 | Sketch-Bibel #131

Veröffentlichung:13.10.2022

Im heutigen Evangelium geht es ums Beten. Und anhand eines Gleichnisses über einen skrupellosen Richter macht Jesus deutlich, dass es im Gebet nicht darum gehen kann, sich Gott gefügig zu machen. Umgekehrt: In der Kommunikation mit Gott, der eben nicht endlich, sondern über alles Begrenzte hinausgehend ist, kann sich eine größere Weite und umfassendere Perspektive eröffnen.

Das Video aus der Reihe „Sketch Bibel“ beschäftigt sich mit dem Gleichnis von der beharrlichen Witwe und dem ungerechten Richter. Ausgehend von der provokanten Figur eines Richters, der ausschließlich aus Eigennutz handelt, entfaltet der Beitrag eine Deutung des Gebets, die über ein bloßes Bitten hinausgeht. Jesus verwendet den Richter als Kontrastfigur, um deutlich zu machen, dass Gott gerade nicht wie ein genervter oder eigennütziger Herrscher handelt. Vielmehr eröffnet das Gebet einen Raum, in dem Menschen ihre Perspektive weiten und Vertrauen auf Gottes Handeln entwickeln können. Das Video betont, dass Beten nicht dazu dient, Gott zu beeinflussen oder ihn den eigenen Wünschen anzupassen. Stattdessen wird der Mensch selbst im Gebet zum Gefragten: Wie ernst meint er es mit seinem Glauben und seiner Hoffnung? Gebet erscheint als Ausdruck eines Vertrauens, das darauf setzt, dass Gott das Leben und die Welt auf eine Weise zum Guten führen kann, die über menschliche Vorstellungen hinausgeht.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Themen Gebet, Gottesbild, Vertrauen, Hoffnung und Glaubensentwicklung. Das Video eignet sich besonders als Einstieg in eine Unterrichtseinheit über die Bedeutung des Gebets im Christentum. Die Lernenden können zunächst eigene Vorstellungen und Erfahrungen mit dem Beten sammeln und diskutieren, welche Erwartungen Menschen an Gebete haben. Anschließend bietet sich eine Analyse des Gleichnisses an. Dabei kann herausgearbeitet werden, warum Jesus ausgerechnet einen ungerechten Richter als Vergleichsfigur wählt und welche Aussageabsicht hinter diesem Kontrast steht. Besonders gewinnbringend ist die Frage, ob Gebet als Wunschäußerung oder als Beziehungsgeschehen verstanden werden sollte. Die Lernenden können verschiedene Formen des Gebets kennenlernen und untersuchen, welche Rolle Dank, Bitte, Klage, Lob und Vertrauen darin spielen. Methodisch eignen sich Gruppenarbeiten zu unterschiedlichen Gebetsverständnissen, kreative Schreibaufgaben in Form eigener Gebete, Diskussionen über die Frage „Warum beten Menschen?“ oder Reflexionsübungen zu Hoffnungen und Zukunftserwartungen. Für ältere Lernende kann die Frage vertieft werden, wie Glaube und Vertrauen in Krisenzeiten bestehen bleiben können. Das Medium eröffnet einen existenziellen Zugang zur religiösen Praxis und fördert die Fähigkeit der Lernenden, Gebet als Ausdruck von Hoffnung, Beziehung und Vertrauen zu verstehen.

Hessen

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Sekundarstufe II | E2 Gotteswort im Menschenwort – Themen der Bibel und ihre Aneignung

E2.4 Dem Ganzen der Wirklichkeit begegnen – an Gott glauben.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

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