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Sketch Bibel

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Der Anfang vom Ende | Lk 21, 5-19 | Sketch-Bibel #135

Veröffentlichung:10.11.2022

„Kein Stein bleibt auf dem anderen. Es wird alles zerstört werden.“ Jesus beschönigt nichts, wenn er über das Ende der Zeit spricht. Und was er da ankündigt, ist ein 2katastrophales Schreckensszenario.

Aber die Rede vom Ende erschreckt eigentlich nur die, die etwas zu verlieren haben. Jesu Worte laden dazu ein, die Verunsicherung auszuhalten und nicht zu erschrecken, auch wenn wir furchtbare Dinge sehen.Und vor allem nicht denen nachzulaufen, die scheinbar ganz einfache Lösungen anbieten.

Das Video aus der Reihe „Sketch Bibel“ beschäftigt sich mit den endzeitlichen Reden Jesu im Lukasevangelium. Ausgangspunkt sind die drastischen Bilder von Zerstörung, Krisen und gesellschaftlichen Umbrüchen, die Jesus anspricht. Der Beitrag macht jedoch deutlich, dass diese Aussagen nicht als detaillierte Vorhersagen eines Weltuntergangs verstanden werden sollen. Vielmehr spiegeln sie Erfahrungen wider, die die ersten Adressaten des Evangeliums bereits erlebt hatten, insbesondere die Zerstörung des Jerusalemer Tempels im Jahr 70 nach Christus. Das Video deutet die Worte Jesu als Ermutigung in Zeiten von Unsicherheit und Wandel. Nicht die Katastrophen stehen im Mittelpunkt, sondern die Aufforderung, sich nicht von Angst, Verführung und scheinbar einfachen Lösungen leiten zu lassen. Das Ende wird dabei nicht nur als Verlust, sondern auch als Möglichkeit für Neues verstanden. Die Botschaft Jesu lautet, standhaft zu bleiben, Veränderungen auszuhalten und auf Hoffnung statt auf Angst zu setzen.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video vielfältige Anknüpfungspunkte zu den Themen Zukunft, Hoffnung, Krisenerfahrungen, Wandel, Endzeitvorstellungen und Verantwortung. Das Video eignet sich besonders als Einstieg in Unterrichtseinheiten zur Eschatologie oder zur Frage nach dem Umgang mit gesellschaftlichen Krisen. Die Lernenden können zunächst aktuelle Beispiele für Unsicherheit, Veränderung oder Zukunftsängste sammeln und mit den Erfahrungen der Menschen zur Zeit Jesu vergleichen. Anschließend bietet sich eine Analyse der endzeitlichen Rede Jesu an. Dabei kann herausgearbeitet werden, dass die biblischen Texte nicht in erster Linie Angst erzeugen, sondern Orientierung und Hoffnung vermitteln wollen. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, warum Menschen in Krisenzeiten oft nach einfachen Antworten suchen und weshalb populistische Versprechungen attraktiv erscheinen. Methodisch eignen sich Diskussionen, Zukunftswerkstätten, Szenarioanalysen oder die Arbeit mit aktuellen Medienberichten. Die Lernenden können untersuchen, welche Rolle Angst und Hoffnung für gesellschaftliche Entscheidungen spielen und wie verantwortungsvolles Handeln in Zeiten des Umbruchs aussehen kann. Darüber hinaus eröffnet das Video einen Zugang zur theologischen Bedeutung von Hoffnung als Kraft, die Veränderungen nicht verdrängt, sondern bewusst annimmt. Für ältere Lernende kann die Verbindung zwischen biblischen Zukunftsbildern und aktuellen gesellschaftlichen Transformationsprozessen vertieft werden. Das Medium fördert die Fähigkeit, Krisen differenziert wahrzunehmen, einfache Antworten kritisch zu hinterfragen und Hoffnung als zentrale Ressource menschlichen Handelns zu verstehen.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.1 Selbstverständnis der Kirche.

Q4.2 Sendung und Auftrag der Kirche.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 6. Der Mensch als das sich transzendierende Wesen.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 7. Zukunft der Glaubenden.

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