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Sketch Bibel

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Wer ist Jesus? Und wer Johannes? | Mt 11,2-11 | Sketch-Bibel #139

Veröffentlichung:8.12.2022

Das Video aus der Reihe „Sketch Bibel“ beschäftigt sich mit der Begegnung zwischen Johannes dem Täufer und Jesus sowie mit der Frage nach der Identität beider Gestalten. Ausgangspunkt ist die Anfrage des Johannes, der aus dem Gefängnis heraus wissen möchte, ob Jesus tatsächlich der erwartete Messias ist. Obwohl Johannes selbst unter Verfolgung leidet und seine Hoffnungen scheinbar gescheitert sind, hält er an seiner Erwartung fest, dass Gottes Rettung kommen wird. Jesus antwortet nicht mit theoretischen Erklärungen, sondern verweist auf konkrete Zeichen seines Wirkens: Blinde sehen, Lahme gehen, Kranke werden geheilt und Armen wird die frohe Botschaft verkündet. Das Video deutet diese Antwort als Hinweis darauf, dass Gottes Liebe nicht nur eine Idee oder Lehre ist, sondern sich im konkreten Handeln zeigt. Zugleich wird Johannes als mutiger Wegbereiter vorgestellt, der Menschen auf Gottes Kommen vorbereitet. Die zentrale Botschaft lautet, dass Liebe nicht Besitz oder Status ist, sondern ein Geschehen, das Wirklichkeit verändert und Hoffnung schenkt. Die Fragen nach Johannes und Jesus führen schließlich zu der persönlichen Frage, wer Menschen selbst sein wollen und wie sie ihre eigene Berufung gestalten.

Fragen über Fragen: Johannes fragt (oder lässt fragen), wer dieser Jesus sei bzw. ob er tatsächlich der ersehnte Messias ist. Und er fragt das aus einer mehr als unkomfortablen Situation heraus: Er sitzt im Gefängnis. Und das, weil er selbst von Hoffnung und der Sehnsucht nach Befreiung gepredigt hat. Er sitzt also auf dem Scherbenhaufen seiner Hoffnung. Am absoluten Nullpunkt.

Im Video werden Fragen über Johannes den Täufer und Jesus gestellt. Johannes fragt aus seiner Gefängnissituation heraus, wer Jesus ist und ob er der ersehnte Messias ist. Obwohl Johannes auf dem Scherbenhaufen seiner Hoffnung sitzt, gibt er die Hoffnung nicht auf und ist überzeugt, dass Rettung naht. Jesus antwortet überzeugend und zeigt, dass Gottes Wesen mehr als eine Idee ist. Gottes Kommen in die Welt zeigt sich in realen und erfahrbaren Ereignissen, in denen Liebe sichtbar wird. Jesus verkörpert die gelebte Liebe in Menschengestalt. Die Botschaft ermutigt dazu, die Hoffnung niemals aufzugeben. Jesus stellt auch Gegenfragen an die Menschen und zeigt, dass das Berichten von Gottes Kommen Mut und Wagnis erfordert. Es geht um das Brechen des Weges für Gottes Liebe in aller Zerbrechlichkeit. Die Liebe will in die Welt kommen und verändert Realitäten. Die Göttlichkeit dieser Liebe bietet Hoffnung, selbst über den Tod hinaus. Am Ende wird betont, dass die alles entscheidende Frage ist, wer wir selbst sein wollen und werden.



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Für den Religionsunterricht bietet das Video vielfältige Zugänge zu den Themen Johannes der Täufer, Messiaserwartung, Hoffnung, Identität und Nachfolge. Das Video eignet sich besonders als Einstieg in Unterrichtseinheiten zur Adventszeit oder zur Person Jesu. Die Lernenden können zunächst die Situation des Johannes analysieren und überlegen, weshalb er trotz seiner schwierigen Lage an seiner Hoffnung festhält. Anschließend bietet sich eine Untersuchung der Antwort Jesu an. Dabei kann herausgearbeitet werden, dass Jesus seine Identität nicht durch Machtansprüche oder Titel begründet, sondern durch konkrete Zeichen der Heilung, Befreiung und Zuwendung. Besonders gewinnbringend ist die Frage, welche Bedeutung Hoffnung in Krisensituationen besitzt und wie Menschen trotz Enttäuschungen an ihren Überzeugungen festhalten können. Methodisch eignen sich Perspektivwechsel, Rollenspiele, Interviews mit Johannes oder Jesus, kreative Schreibaufgaben sowie die Analyse biblischer Texte. Darüber hinaus eröffnet das Video einen Zugang zur Frage nach persönlicher Identität und Lebensgestaltung. Die Lernenden können darüber nachdenken, welche Werte und Haltungen ihr eigenes Handeln prägen und welche Formen von Liebe und Hoffnung sie in ihrem Alltag verwirklichen möchten. Für ältere Lernende bietet sich eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Zusammenhang von Glauben, Hoffnung und gesellschaftlicher Verantwortung an. Das Medium verbindet biblische Theologie mit existenziellen Fragen und fördert die Reflexion über die eigene Rolle in einer Welt, die auf Hoffnung und Veränderung angewiesen ist.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

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