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Bistum PassauBischof Stefan Oster

Bistum Passau,

Bischof Stefan Oster

Ich glaube – Credo 01.

Veröffentlichung:4.10.2023

Das Video eröffnet eine mehrteilige Reihe zum Apostolischen Glaubensbekenntnis und beschäftigt sich grundlegend mit der Frage, was Glaube eigentlich bedeutet und weshalb Christinnen und Christen gemeinsame Glaubensbekenntnisse formulieren. Der Referent erläutert die Funktion des Glaubensbekenntnisses als verdichtete Zusammenfassung zentraler Glaubensinhalte, die Gemeinschaft stiftet und Orientierung gibt. Dabei wird zwischen zwei Dimensionen des Glaubens unterschieden: dem Glauben als Zustimmung zu bestimmten Inhalten und dem Glauben als persönlichem Vertrauen in Gott. Mithilfe anschaulicher Beispiele aus menschlichen Beziehungen, Freundschaft und Ehe wird verdeutlicht, dass Glaube nicht nur Wissen über Gott bedeutet, sondern vor allem eine lebendige Vertrauensbeziehung zu ihm. Darüber hinaus thematisiert das Video Offenbarung, Gotteserkenntnis, die Bedeutung der Heiligen Schrift sowie die Frage, wie Menschen in ihrer Beziehung zu Gott wachsen können. Der Glaube erscheint dabei als Geschenk, als persönliche Entscheidung und als Weg, der zu Liebe, Freude und innerer Freiheit führt.

„Ich glaube …“ – der Satz geht uns oft schnell über die Lippen, vor allem in der hl. Messe. Er ist der Beginn des sogenannten Apostolischen Glaubensbekenntnis – unseres Credos. Neben dem „Vaterunser” und dem „Ave Maria” zählt das Credo vermutlich zu den bekanntesten Texten der katholischen Liturgie. Doch was glauben wir eigentlich? Und an wen?

Unser Credo formuliert Glaubensinhalte, die wir gemeinsam bekennen. Es bringt den Kern des katholischen Glaubens zum Ausdruck und verbindet uns weltweit mit allen Katholiken in diesem Glauben – heute und durch alle Zeiten hindurch. Es zeigt uns also auf, was es bedeutet, zu glauben.

Doch warum brauchen wir das Glaubensbekenntnis? Und reicht allein das Wissen darüber, was der Inhalt des Glaubens ist? Wie kann ich glauben? Darüber spricht Bischof Stefan Oster im ersten Video über das Credo.


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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II in Unterrichtseinheiten zu den Themen Glaube, Gottesbeziehung, Glaubensbekenntnisse, Offenbarung, Kirche, Gemeinschaft, religiöse Identität und christliches Menschenbild. Aufgrund seiner lebensnahen Beispiele ermöglicht das Medium einen niedrigschwelligen Zugang zu einem oftmals abstrakt erscheinenden Thema.

Ein geeigneter Unterrichtseinstieg kann über die Frage erfolgen, welchen Menschen die Lernenden vertrauen und weshalb Vertrauen in zwischenmenschlichen Beziehungen eine so zentrale Rolle spielt. Anschließend kann gemeinsam erarbeitet werden, ob Vertrauen allein auf Wissen basiert oder ob es darüber hinaus persönliche Erfahrungen und Begegnungen benötigt. Von dort aus lässt sich die Brücke zum religiösen Glauben schlagen.

Während der Sichtung können die Lernenden unterschiedliche Aspekte des Glaubens herausarbeiten. Eine Gruppe untersucht die Funktion von Glaubensbekenntnissen. Eine zweite Gruppe analysiert die Bedeutung von Vertrauen für den Glauben. Eine dritte Gruppe sammelt Aussagen zur Offenbarung Gottes. Eine vierte Gruppe arbeitet Merkmale persönlichen Glaubens heraus. Die Ergebnisse können anschließend in Form eines Gruppenpuzzles zusammengeführt werden.

Besonders ergiebig ist die Auseinandersetzung mit dem Spannungsverhältnis von Wissen und Glauben. Die Lernenden können diskutieren, ob religiöser Glaube lediglich eine Form von Wissen ist oder ob er eine eigene Erkenntnisform darstellt. Dabei lassen sich auch philosophische und erkenntnistheoretische Fragestellungen einbeziehen. Das im Video verwendete Bild der Vertrauensbeziehung eröffnet hierfür einen anschaulichen Zugang.

Methodisch bietet sich eine kreative Vertiefung an, indem die Lernenden eigene Glaubensbekenntnisse formulieren. Diese müssen nicht religiös sein, sondern können grundlegende Überzeugungen über das Leben, die Welt oder das Zusammenleben ausdrücken. Anschließend können Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Apostolischen Glaubensbekenntnis reflektiert werden.

In der Oberstufe kann das Video mit theologischen Texten zur Offenbarung, zum Glaubensbegriff oder zur Gotteserkenntnis verbunden werden. Ebenso bietet sich ein Vergleich mit philosophischen Positionen über Wissen, Vertrauen und Wahrheit an. Die Lernenden können untersuchen, inwiefern religiöser Glaube über rein empirische Erkenntnis hinausgeht und welche Rolle persönliche Erfahrungen dabei spielen.

Das Medium fördert insbesondere die religiöse Deutungskompetenz, die Dialogfähigkeit und die Reflexion eigener Überzeugungen. Es eröffnet Räume für Gespräche über Vertrauen, Sinn, Gottesbeziehung und religiöse Identität. Gleichzeitig ermöglicht es den Lernenden, die Bedeutung gemeinsamer Glaubensüberzeugungen für die Entstehung und den Zusammenhalt religiöser Gemeinschaften zu verstehen.

Hessen

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Sekundarstufe II | E2 Gotteswort im Menschenwort – Themen der Bibel und ihre Aneignung

E2.4 Dem Ganzen der Wirklichkeit begegnen – an Gott glauben.

Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.1 Gottesrede – angemessen von Gott sprechen.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 1. Gottesvorstellungen und Gottesbilder.

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