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Ich bin Kirche weil... | Katholisch.de

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Ich bin Kirche, weil...

Pfarrer Thomas Taxacher

Veröffentlichung:7.11.2022

Das Video begleitet den leitenden Pfarrer Thomas Taxacher einen Tag lang bei seiner Arbeit in den Gemeinden Odenthal und Altenberg. Es vermittelt einen authentischen Einblick in den vielfältigen Alltag eines Pfarrers. Zu seinen Aufgaben gehören Dienstbesprechungen mit dem Pastoralteam, die Begleitung eines Goldhochzeitspaares bei einer Dankandacht im Altenberger Dom, die Vorbereitung von Gemeindeveranstaltungen sowie die Feier von Gottesdiensten. Darüber hinaus spricht Thomas Taxacher über sein Selbstverständnis als Priester und beschreibt sich als Ermöglicher, der Menschen dabei unterstützt, ihren Glauben eigenverantwortlich zu leben und sich aktiv in das Gemeindeleben einzubringen. Das Video thematisiert außerdem die Herausforderungen, vor denen die katholische Kirche steht, insbesondere den Umgang mit Kritik und den Folgen des sexuellen Missbrauchs. Gleichzeitig zeigt es, wie neue Ideen und kreative Projekte wie „Weihwasser to go“ Gemeinden beleben und Menschen ansprechen können.

Die Videoreihe "Ich bin Kirche weil..." bietet eine Vielzahl von biografischen Portraits von Menschen, die in Teil der Kirche sind. Von der Kirchenmusikerin bis zum Pfarrjugendleiter werden Motivationen aber auch Schwierigkeiten bei ihrer Arbeit angesprochen. Dabei wird auch auf die Zukunftsentwicklung der Kirche thematisiert.

Katholische Kirche, das sind auch die mehr als 20 Millionen Katholikinnen und Katholiken in Deutschland, die dabei sind. Wir möchten diese Menschen zeigen, die sich engagieren. In der ersten Folge von #IchbinKirche erzählt Pfarrer Thomas Taxacher, warum er in der Kirche ist.

Kirche ist mehr als nur Skandale. Sie besteht aus den Gläubigen, die in Deutschland trotz aller Probleme die Kirche zu einem lebendigen Ort machen. Pfarrer Thomas Taxacher ist seit 2009 Priester im Erzbistum Köln. Er kennt die Freuden und Leiden in der Kirche. Als Priester steht er oft im Fokus der Kritik an der Kirche.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Klassen 7 bis 10 sowie für die gymnasiale Oberstufe im Themenfeld Kirche, Berufung, Seelsorge und Gemeinde. Es vermittelt ein realistisches Bild vom Beruf des Priesters und verdeutlicht, dass kirchliches Leben weit über die Feier von Gottesdiensten hinausgeht. Vor dem Ansehen können die Lernenden ihre Vorstellungen über den Alltag eines Pfarrers sammeln und Vermutungen über dessen Aufgaben formulieren. Während des Videos bietet sich ein Beobachtungsauftrag an, bei dem die verschiedenen Tätigkeiten des Pfarrers sowie seine Aussagen über Kirche und Glauben notiert werden. Im Anschluss können die Lernenden untersuchen, welche Eigenschaften Thomas Taxacher für seine Arbeit als besonders wichtig beschreibt und welche Herausforderungen er benennt. Die Aussagen über Verantwortung, Veränderung und den Umgang mit Kritik bieten einen guten Ausgangspunkt für Gespräche über Vertrauen, Glaubwürdigkeit und die Zukunft der Kirche. Ebenso eignet sich das Video für eine Diskussion über die Frage, wie Kirche Menschen heute erreichen kann und welche Bedeutung kreative Projekte für das Gemeindeleben besitzen. Die Aktion „Weihwasser to go“ kann als Beispiel für innovative Formen kirchlicher Öffentlichkeitsarbeit analysiert werden. Ergänzend können biblische Berufungsgeschichten oder das Bild vom Guten Hirten herangezogen werden, um die Aufgaben eines Seelsorgers mit den Aussagen des Videos zu vergleichen. Das Medium fördert die Auseinandersetzung mit kirchlichen Berufen, kirchlicher Verantwortung und den Möglichkeiten einer lebendigen Gemeinde.

Fragestellungen zum Video mit Antworten


1. Wer ist Thomas Taxacher?

Thomas Taxacher ist leitender Pfarrer der Gemeinden Odenthal und Altenberg im Erzbistum Köln.


2. Welche Aufgaben übernimmt ein Pfarrer im Alltag?

Er leitet Dienstbesprechungen, feiert Gottesdienste, begleitet Menschen in besonderen Lebenssituationen, organisiert Gemeindeveranstaltungen und übernimmt seelsorgliche Aufgaben.


3. Wie beschreibt Thomas Taxacher sein Verständnis als Priester?

Er versteht sich als Ermöglicher, der Menschen dazu befähigt, ihren Glauben selbstständig zu leben und Verantwortung in der Gemeinde zu übernehmen.


4. Welche Bedeutung hat der Altenberger Dom?

Der Altenberger Dom ist eine ehemalige Klosterkirche der Zisterzienser und wird heute von der katholischen und der evangelischen Gemeinde gemeinsam genutzt. Außerdem ist er ein bedeutender Wallfahrts und Gottesdienstort.


5. Warum ist die Begleitung eines Goldhochzeitspaares für den Pfarrer etwas Besonderes?

Weil er die Dankbarkeit und die gemeinsame Lebensgeschichte des Paares miterleben darf und Menschen in wichtigen Lebensmomenten begleitet.


6. Welche Herausforderungen spricht Thomas Taxacher an?

Er nennt die öffentliche Kritik an der Kirche, die Folgen des sexuellen Missbrauchs und die Notwendigkeit, Veränderungen innerhalb der Kirche mitzugestalten.


7. Wie begegnet Thomas Taxacher den Problemen der Kirche?

Er möchte Veränderungen unterstützen, Betroffene begleiten und als Seelsorger verlässlich für Menschen da sein.


8. Was ist „Weihwasser to go“?

Dabei werden kleine Fläschchen mit Weihwasser vorbereitet, damit Menschen gesegnetes Wasser unkompliziert mit nach Hause nehmen können. Die Idee entstand während der Pandemie.


9. Warum sind kreative Projekte für Gemeinden wichtig?

Sie sprechen Menschen auf neue Weise an, fördern Gemeinschaft und zeigen, dass Kirche offen für neue Ideen ist.


10. Welche Eigenschaften sollte ein guter Seelsorger besitzen?

Ein guter Seelsorger sollte zuhören können, Menschen begleiten, offen für Veränderungen sein, Verantwortung übernehmen, Hoffnung vermitteln und den Glauben glaubwürdig leben.


11. Welche Botschaft vermittelt das Video über Kirche?

Kirche lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, Gemeinschaft fördern, offen für Veränderungen bleiben und ihren Glauben im Alltag sichtbar machen.


12. Was können Lernende aus dem Video mitnehmen?

Dass Glaube durch persönliches Engagement, gegenseitige Unterstützung und Offenheit für neue Wege lebendig bleibt und jeder Mensch zum Gelingen einer Gemeinschaft beitragen kann.

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