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Katholisches Filmwerk

Katholisches Filmwerk

Begleitmaterial zum Film Alles fauler Zauber

Veröffentlichung:19.5.2025

Das Medium „Alles fauler Zauber?“ setzt sich auf anschauliche und lebensnahe Weise mit der Faszination von Magie, Aberglauben, Esoterik und dem Wunsch des Menschen nach Orientierung und Sicherheit auseinander. Anhand verschiedener Beispiele werden Phänomene wie Horoskope, Wahrsagerei, Glücksbringer, spirituelle Angebote und vermeintlich übernatürliche Kräfte kritisch beleuchtet. Gleichzeitig eröffnet das Medium die Möglichkeit, zwischen christlichem Glauben und magischem Denken zu unterscheiden und die Frage zu stellen, worauf Menschen ihr Vertrauen gründen. Die Arbeitshilfe vermittelt Hintergrundwissen, erläutert religiöse und gesellschaftliche Zusammenhänge und bietet zahlreiche Materialien zur reflektierten Auseinandersetzung mit Glaubensvorstellungen und Sinnfragen.

Das Begleitmaterial zur Dokumentation 'Alles fauler Zauber – Das Übersinnliche auf dem Prüfstand' (Deutschland 2008, Regie: Claus Hanischdörfer) setzt sich kritisch und differenziert mit Phänomenen wie Hellsehen, Wünschelruten, Telepathie und Engelerscheinungen auseinander. Der Film begleitet Experimente der Skeptikerorganisation GWUP e. V. und bietet eine wissenschaftlich fundierte Analyse parawissenschaftlicher Behauptungen.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und Sekundarstufe II. Die Lernenden können zunächst eigene Erfahrungen mit Glücksbringern, Horoskopen oder esoterischen Angeboten sammeln und diese im Unterricht diskutieren. Anschließend bietet sich eine kritische Analyse verschiedener Formen von Aberglauben und Esoterik an, wobei Motive wie Angst, Hoffnung, Unsicherheit und der Wunsch nach Kontrolle herausgearbeitet werden können. Im Religionsunterricht lassen sich biblische Aussagen über Vertrauen auf Gott, Glaube, Freiheit und Verantwortung den Vorstellungen magischen Denkens gegenüberstellen. Bibeltexte über Propheten, falsche Heilsversprechen oder das erste Gebot eröffnen einen theologischen Zugang zur Thematik. Methoden wie Gruppenarbeit, Pro und Kontra Diskussionen, Fallbeispiele, Rollenspiele oder die Analyse von Werbeanzeigen und Internetangeboten fördern die Urteilsfähigkeit der Lernenden. Ebenso können aktuelle Trends aus sozialen Medien oder der Populärkultur aufgegriffen und hinsichtlich ihrer religiösen Aussagen bewertet werden. Eine abschließende Reflexion über die Frage, was Menschen Halt gibt und worauf sie im Leben vertrauen, unterstützt die Entwicklung einer eigenen begründeten religiösen Position sowie einer verantwortungsvollen Medien und Urteilskompetenz.

"Die 44-minütige Dokumentation eignet sich ab Klasse 9 für den Einsatz in Religion, Ethik, Philosophie, Psychologie, Naturwissenschaften und Sozialkunde sowie in der Erwachsenenbildung. Zentrale Themen: wissenschaftliches Denken, kritisches Hinterfragen, Psychologie der Wahrnehmung, Glaube vs. Aberglaube, Selbsttäuschung, Esoterik, Parapsychologie, religiöse Symbolik und Grenzfragen zwischen Wissenschaft und Spiritualität.
Methodisch bietet das Material zahlreiche Arbeitsblätter (M1–M4) mit Fragen zum Film, praktischen Tests, Wahrnehmungsexperimenten, Bibelzitaten und einem Glossar. Einsatzmöglichkeiten: Filmanalyse, Diskussionen, Rollenspiele, Experimente zu optischen Täuschungen, Internetrecherchen, Reflexion über Glaube und Wissen, theologische Einordnung des Übersinnlichen. Ziel ist die Förderung von Urteilskompetenz, wissenschaftlicher Grundhaltung und religiöser Differenzierungskompetenz."

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 5. Säkulare Heilsangebote und neue religiöse Bewegungen.

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