Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und Sekundarstufe II. Die Lernenden können zunächst eigene Erfahrungen mit Glücksbringern, Horoskopen oder esoterischen Angeboten sammeln und diese im Unterricht diskutieren. Anschließend bietet sich eine kritische Analyse verschiedener Formen von Aberglauben und Esoterik an, wobei Motive wie Angst, Hoffnung, Unsicherheit und der Wunsch nach Kontrolle herausgearbeitet werden können. Im Religionsunterricht lassen sich biblische Aussagen über Vertrauen auf Gott, Glaube, Freiheit und Verantwortung den Vorstellungen magischen Denkens gegenüberstellen. Bibeltexte über Propheten, falsche Heilsversprechen oder das erste Gebot eröffnen einen theologischen Zugang zur Thematik. Methoden wie Gruppenarbeit, Pro und Kontra Diskussionen, Fallbeispiele, Rollenspiele oder die Analyse von Werbeanzeigen und Internetangeboten fördern die Urteilsfähigkeit der Lernenden. Ebenso können aktuelle Trends aus sozialen Medien oder der Populärkultur aufgegriffen und hinsichtlich ihrer religiösen Aussagen bewertet werden. Eine abschließende Reflexion über die Frage, was Menschen Halt gibt und worauf sie im Leben vertrauen, unterstützt die Entwicklung einer eigenen begründeten religiösen Position sowie einer verantwortungsvollen Medien und Urteilskompetenz.
"Die 44-minütige Dokumentation eignet sich ab Klasse 9 für den Einsatz in Religion, Ethik, Philosophie, Psychologie, Naturwissenschaften und Sozialkunde sowie in der Erwachsenenbildung. Zentrale Themen: wissenschaftliches Denken, kritisches Hinterfragen, Psychologie der Wahrnehmung, Glaube vs. Aberglaube, Selbsttäuschung, Esoterik, Parapsychologie, religiöse Symbolik und Grenzfragen zwischen Wissenschaft und Spiritualität.
Methodisch bietet das Material zahlreiche Arbeitsblätter (M1–M4) mit Fragen zum Film, praktischen Tests, Wahrnehmungsexperimenten, Bibelzitaten und einem Glossar. Einsatzmöglichkeiten: Filmanalyse, Diskussionen, Rollenspiele, Experimente zu optischen Täuschungen, Internetrecherchen, Reflexion über Glaube und Wissen, theologische Einordnung des Übersinnlichen. Ziel ist die Förderung von Urteilskompetenz, wissenschaftlicher Grundhaltung und religiöser Differenzierungskompetenz."