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Angst vorm Scheitern! Glaube.Leben.

Veröffentlichung:28.11.2017

Die Angst vor dem Versagen quält fast jeden Menschen irgendwann. Das hält viele davon ab ihre Träume zu verwirklichen oder verbissen an ihrem Image zu arbeiten. Christian Olding zweifelt auch an sich. Hat aber einen Ausweg gefunden.

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der Menschen an ihren Erfolgen gemessen und für ihre Niederlagen verurteilt werden. In kaum einem anderen Land der Welt werden Misserfolge so sehr geächtet wie hier. Die Sucht nach dem perfekten Ich, die Anerkennung anderer ist uns wichtiger denje. Doch der Mensch ist nicht perfekt. Und deswegen ist uns die Liebe Gottes sicher.

Das Medium thematisiert die Spannung zwischen dem eigenen Anspruch nach Perfektion und der Realität menschlicher Begrenztheit. Es beschreibt eindrücklich, wie der Druck, perfekt sein zu müssen, häufig weniger von außen als vielmehr aus eigenen Ängsten entsteht – etwa der Angst vor Ablehnung oder davor, nicht zu genügen. Gleichzeitig greift das Video biblische Beispiele auf und zeigt, dass zentrale Gestalten wie Mose, David, Noah, Thomas und Petrus alles andere als perfekt waren und dennoch von Gott angenommen wurden. Die zentrale Botschaft lautet: Der Wert des Menschen gründet nicht in Leistung oder Perfektion, sondern in der bedingungslosen Liebe Gottes. Diese Einsicht eröffnet die Möglichkeit, sich selbst anzunehmen und Vertrauen zu entwickeln.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für Unterrichtseinheiten zu den Themen „Selbstwert“, „Leistung und Perfektion“, „Gottesbild“ sowie „Annahme und Liebe“. Ein lebensweltlicher Zugang ist leicht möglich, da viele Schülerinnen und Schüler Leistungsdruck und Selbstzweifel aus eigener Erfahrung kennen. Als Einstieg kann eine Reflexion über eigene Perfektionsansprüche oder über typische „Erwartungen an sich selbst“ dienen. Das Video kann anschließend unter der Leitfrage analysiert werden, woher dieser Druck kommt und welche Gegenperspektive das christliche Menschenbild anbietet. In der Erarbeitungsphase bietet es sich an, die genannten biblischen Figuren genauer zu betrachten und ihre „Unvollkommenheit“ herauszuarbeiten. Dadurch kann deutlich werden, dass Scheitern und Begrenztheit zum Menschsein gehören. Methodisch sind hier Gruppenarbeiten, Bibelarbeit oder kreative Zugänge wie das Erstellen von „Steckbriefen unperfekter Heldinnen und Helden“ sinnvoll. In einer Vertiefungsphase kann die zentrale Aussage reflektiert werden, dass Gottes Liebe unabhängig von Leistung ist. Dabei ist es wichtig, Raum für Diskussion und auch kritische Nachfragen zu lassen, um eine persönliche Auseinandersetzung zu ermöglichen. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler zu entlasten und ihnen ein positives, tragfähiges Selbstbild im Licht des Glaubens zu eröffnen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.1 Sich etwas zutrauen. Angenommensein: Selbstvertrauen und Glaube.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1b Evangelisch-katholisches Gemeinschaftsprojekt: Wofür es sich zu leben lohnt.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.2 Einsamkeit, Trennung und Tod: Gefährdungen des Lebens – Erlösung im Glauben.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Leid wahrnehmen - Trennungserfahrungen

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