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Ev.-Luth. Markus-Paulus-Kirchgemeinde Plauen

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Die Geschichte des Zweiflers Thomas

Veröffentlichung:12.4.2020

Das Video erzählt die biblische Geschichte des Jüngers Thomas, der zunächst nicht glauben kann, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Nachdem die anderen Jünger berichtet haben, dem auferstandenen Jesus begegnet zu sein, zweifelt Thomas an ihren Worten. Er möchte selbst sehen und die Wundmale Jesu berühren, bevor er glauben kann. Eine Woche später erscheint Jesus erneut den Jüngern. Er wendet sich Thomas liebevoll zu, lädt ihn ein, seine Wunden zu berühren, und begegnet seinen Zweifeln mit Geduld und Verständnis. Thomas erkennt den auferstandenen Jesus und bekennt: „Mein Herr und mein Gott.“ Das Video macht deutlich, dass Zweifel zum Glauben gehören können und dass Jesus Menschen mit ihren Fragen ernst nimmt. Es ermutigt dazu, trotz Unsicherheit Vertrauen zu wagen und den Glauben immer wieder neu zu entdecken.

Heute seht ihr die Geschichte der Jüngers Thomas, der nicht glauben konnte, dass Jesus vom Tod auferstanden ist... (Johannes 20,24-29) - erzählt und erklärt für die Kids in unserer Gemeinde von eurer Gemeindepädagogin Martina Rohloff


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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Grundschule sowie für die unteren Klassen der Sekundarstufe. Die Erzählung vom Jünger Thomas eröffnet den Lernenden einen lebensnahen Zugang zu den Themen Glaube, Zweifel, Vertrauen und Gottes Nähe. Der Unterricht kann mit einem Gespräch über Situationen beginnen, in denen Menschen etwas nur schwer glauben konnten oder selbst Zweifel erlebt haben. Dadurch wird deutlich, dass Fragen und Unsicherheiten zum Leben gehören und nichts Ungewöhnliches sind.

Während des Sehens können Beobachtungsaufträge gegeben werden. Die Lernenden achten darauf, weshalb Thomas den Berichten der anderen Jünger nicht glaubt, wie Jesus ihm begegnet und welche Veränderung Thomas nach der Begegnung mit dem auferstandenen Jesus erlebt. Anschließend werden die Beobachtungen gemeinsam ausgewertet und auf die Bedeutung des Glaubens übertragen.

Im Unterrichtsgespräch kann herausgearbeitet werden, dass Jesus Thomas seine Zweifel nicht vorwirft, sondern ihm mit Geduld begegnet. Die Lernenden erkennen, dass christlicher Glaube nicht bedeutet, niemals Fragen zu haben. Vielmehr dürfen Zweifel ausgesprochen und gemeinsam bedacht werden. Das Video lädt dazu ein, über eigene Fragen an Gott nachzudenken und zu entdecken, dass Vertrauen auch dort wachsen kann, wo nicht alle Fragen beantwortet werden.

Methodisch bietet das Video zahlreiche Möglichkeiten der Vertiefung. Die Lernenden können die Begegnung zwischen Thomas und Jesus als Rollenspiel darstellen oder zentrale Szenen als Standbilder gestalten. Ebenso eignen sich Schreibaufgaben wie ein Tagebucheintrag aus der Sicht des Thomas oder ein Brief an Jesus, in dem eigene Fragen und Hoffnungen formuliert werden. Kreative Methoden wie das Gestalten einer Gedankenkarte zum Thema Vertrauen oder das Sammeln von Glaubensfragen fördern die persönliche Auseinandersetzung. Darüber hinaus kann die Geschichte mit weiteren Auferstehungserzählungen verglichen werden, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten. Das Video eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu Ostern, Auferstehung, Glaube, Vertrauen, Zweifel, Hoffnung und der Begegnung mit dem auferstandenen Jesus.


Fragestellungen zum Video mit Antworten


Warum glaubt Thomas den anderen Jüngern zunächst nicht?

Thomas war bei der ersten Begegnung mit dem auferstandenen Jesus nicht dabei. Deshalb fällt es ihm schwer zu glauben, was die anderen berichten.


Was fordert Thomas, bevor er glauben kann?

Er möchte Jesus selbst sehen und seine Wundmale berühren, um sich von der Auferstehung zu überzeugen.


Wie begegnet Jesus den Zweifeln des Thomas?

Jesus begegnet ihm mit Geduld und Liebe. Er lädt Thomas ein, seine Wunden zu berühren, und nimmt seine Fragen ernst.


Wie reagiert Thomas, als er Jesus begegnet?

Thomas erkennt Jesus als den auferstandenen Herrn und bekennt voller Glauben: „Mein Herr und mein Gott.“


Welche Botschaft vermittelt die Geschichte?

Zweifel gehören zum Glauben dazu. Gott nimmt Menschen mit ihren Fragen ernst und lädt sie ein, ihm zu vertrauen.


Was können Lernenden aus der Geschichte für ihr eigenes Leben mitnehmen?

Sie erfahren, dass Fragen und Zweifel erlaubt sind und dass Vertrauen wachsen kann, auch wenn nicht alles sofort verständlich ist.


Warum ist die Geschichte des Thomas für viele Menschen wichtig?

Sie zeigt, dass auch enge Freunde Jesu gezweifelt haben. Dadurch wird deutlich, dass Zweifel kein Zeichen von fehlendem Glauben sind, sondern Teil eines persönlichen Glaubensweges sein können.


Welche Bedeutung hat die Geschichte für den christlichen Glauben?

Die Erzählung macht deutlich, dass der auferstandene Jesus lebt und Menschen auch heute einlädt, ihm zu vertrauen. Sie ermutigt dazu, trotz offener Fragen an Gott festzuhalten und den Glauben immer wieder neu zu entdecken.

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5G.3 Jesus von Nazareth. Sein Reden und Handeln als Frohe Botschaft.

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5.2 Prägende Herkunft: Jesus, der Jude.

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