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Amodo Philosophie

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Kant Guter Wille und Pflicht

Veröffentlichung:7.2.2019

Das Video behandelt die ethischen Vorstellungen von Immanuel Kant zu gutem Willen und Pflicht anhand einer lebensnahen Konsumentscheidung. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob eine neue Hose gekauft werden soll, obwohl bereits genügend Kleidung vorhanden ist und gleichzeitig bekannt ist, dass viele Kleidungsstücke unter schlechten Arbeitsbedingungen produziert werden. Das Video erklärt anschaulich, wie Kant zwischen persönlichen Neigungen und vernünftigen moralischen Gründen unterscheidet. Dabei wird deutlich, dass Menschen ihre Entscheidungen nicht allein nach eigenen Wünschen treffen sollen, sondern danach fragen müssen, ob ihre Gründe auch für alle anderen vernünftigen Menschen gelten könnten. Der Begriff des guten Willens wird verständlich erläutert und mit der Pflicht verbunden, moralisch verantwortlich zu handeln. Das Medium verbindet philosophische Ethik mit aktuellen Fragen globaler Verantwortung und regt zur Reflexion über eigenes Konsumverhalten an.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht und Ethikunterricht der Sekundarstufe I und II in den Themenbereichen Verantwortung, Konsum, Gewissen, Moral und globale Gerechtigkeit. Durch die alltagsnahe Situation können Lernende unmittelbar an eigene Erfahrungen und Kaufentscheidungen anknüpfen. Methodisch bietet sich ein Einstieg über Bilder, Werbeanzeigen oder aktuelle Berichte zur Textilproduktion und zu Arbeitsbedingungen in der Modeindustrie an. Auch eine kurze Diskussion über das eigene Kaufverhalten kann motivierend wirken. Das Video kann anschließend abschnittsweise angesehen und gemeinsam ausgewertet werden. Besonders sinnvoll ist es, die zentralen Begriffe guter Wille, Pflicht, Neigung und vernünftige Gründe gemeinsam zu sichern und anhand weiterer Beispiele zu vertiefen. In Gruppenarbeit können Lernende eigene Alltagssituationen untersuchen und überlegen, welche Entscheidungen eher von persönlichen Wünschen und welche von moralischer Verantwortung geprägt sind. Ebenso bietet sich eine Diskussion über faire Kleidung, Nachhaltigkeit und Verantwortung in globalen Wirtschaftsbeziehungen an. Verbindungen zu religiösen Fragestellungen wie Nächstenliebe, Gerechtigkeit oder Bewahrung der Schöpfung eröffnen zusätzliche Perspektiven. Das Medium fördert ethische Urteilskompetenz, Perspektivübernahme und kritisches Denken. Lernende werden angeregt, ihr eigenes Handeln zu reflektieren und Verantwortung für andere Menschen sowie für globale Zusammenhänge wahrzunehmen.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

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