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Amodo Philosophie

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Regelutilitarismus vs. Handlungsutilitarismus

Veröffentlichung:30.10.2017

Das Video erklärt anschaulich den Unterschied zwischen Handlungsutilitarismus und Regelutilitarismus anhand eines konkreten moralischen Konfliktes. Ausgangspunkt ist die Situation eines armen Kindes, das einem reichen Geschäftsmann Geld stiehlt, um davon Lebensmittel und dringend benötigte Kleidung für seine Familie zu kaufen. Das Video erläutert zunächst den klassischen Handlungsutilitarismus des Philosophen Jeremy Bentham. Dabei wird gezeigt, dass eine Handlung dann als moralisch richtig gilt, wenn sie den größtmöglichen Nutzen beziehungsweise möglichst viel Freude und möglichst wenig Leid hervorbringt. Anschließend wird der Regelutilitarismus vorgestellt, der nicht nur die Folgen einer einzelnen Handlung betrachtet, sondern fragt, welche allgemeinen Regeln langfristig den größten Nutzen für alle Menschen erzeugen würden. Das Medium verdeutlicht, dass der Handlungsutilitarismus stärker auf den konkreten Einzelfall schaut, während der Regelutilitarismus allgemeine moralische Regeln in den Mittelpunkt stellt. Zudem werden Verbindungen zu Fragen nach Pflicht, Moral und dem kategorischen Imperativ von Immanuel Kant angedeutet.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht und Ethikunterricht der Sekundarstufe II in den Themenbereichen Moral, Verantwortung, Gerechtigkeit und philosophische Ethik. Durch das lebensnahe Beispiel des Diebstahls erhalten Lernende einen direkten Zugang zu komplexen ethischen Fragestellungen. Methodisch empfiehlt sich ein problemorientierter Einstieg über die Frage, ob Stehlen unter bestimmten Umständen moralisch gerechtfertigt sein kann. Lernende können zunächst spontan Stellung beziehen und ihre Entscheidungen begründen. Anschließend bietet sich eine schrittweise Analyse des Videos an, bei der die Unterschiede zwischen Handlungsutilitarismus und Regelutilitarismus gemeinsam erarbeitet werden. Besonders hilfreich ist es, die Argumentationsweise beider Positionen gegenüberzustellen und an weiteren Beispielen zu prüfen. In Gruppenarbeit können Lernende eigene moralische Konfliktsituationen entwickeln und sowohl aus handlungsutilitaristischer als auch aus regelutilitaristischer Perspektive beurteilen. Ebenso eignet sich das Medium für Diskussionen über Gerechtigkeit, soziale Ungleichheit und die Bedeutung allgemeiner moralischer Regeln. Verbindungen zu religiösen Fragestellungen wie Verantwortung für Mitmenschen, Nächstenliebe oder soziale Gerechtigkeit können ergänzend hergestellt werden. Das Medium fördert ethische Urteilskompetenz, Perspektivübernahme und philosophisches Denken. Lernende werden angeregt, moralische Entscheidungen differenziert zu betrachten und unterschiedliche ethische Ansätze kritisch miteinander zu vergleichen.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

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