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Amodo Philosophie

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Bentham's Hedonistische Ansichten 2

Veröffentlichung:4.6.2017

Das Video erläutert anschaulich das hedonistische Kalkül des Philosophen Jeremy Bentham und geht der Frage nach, ob Glück und Leid überhaupt messbar sind. Ausgangspunkt ist ein Beispiel mit den Figuren Tim und Henry, anhand dessen gezeigt wird, wie Freude und Leid im Utilitarismus bewertet werden sollen. Das Video erklärt die sieben Kriterien, die Bentham für die Berechnung von Nutzen entwickelt hat: Intensität, Dauer, Gewissheit, zeitliche Nähe, Folgenträchtigkeit, Reinheit und Ausdehnung. Dadurch wird deutlich, wie utilitaristische Entscheidungen möglichst rational und nachvollziehbar getroffen werden sollen. Gleichzeitig zeigt das Medium auch die Grenzen dieser Berechnungen auf und macht deutlich, dass moralische Entscheidungen trotz aller Überlegungen unsicher bleiben können. Das Video vermittelt somit einen verständlichen Einblick in die utilitaristische Ethik und ihre Vorstellung einer moralischen Arithmetik.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht und Ethikunterricht der Sekundarstufe II in den Themenbereichen Moral, Verantwortung, Glück und philosophische Ethik. Aufgrund der lebensnahen Beispiele erhalten Lernende einen guten Zugang zu den abstrakten Gedanken des Utilitarismus. Methodisch bietet sich ein Einstieg über die Frage an, ob Menschen Glück, Freude oder Leid überhaupt objektiv bewerten können. Lernende können zunächst eigene Situationen beschreiben, in denen sie zwischen verschiedenen Handlungen abgewogen haben. Anschließend kann das Video abschnittsweise angesehen und gemeinsam ausgewertet werden. Besonders sinnvoll ist es, die sieben Kriterien des hedonistischen Kalküls gemeinsam zu sichern und anhand weiterer Beispiele praktisch anzuwenden. In Gruppenarbeit können Lernende moralische Konfliktsituationen analysieren und versuchen, Freude und Leid aus utilitaristischer Sicht zu bewerten. Dabei werden schnell die Schwierigkeiten und Grenzen solcher Berechnungen sichtbar. Ebenso eignet sich das Medium für Diskussionen über die Frage, ob moralische Entscheidungen überhaupt berechnet werden können oder ob Gefühle, Gewissen und Werte eine größere Rolle spielen. Verbindungen zu religiösen Fragestellungen wie Verantwortung, Gerechtigkeit oder dem guten Leben können ergänzend hergestellt werden. Das Medium fördert ethische Urteilskompetenz, Perspektivübernahme und philosophisches Denken. Lernende werden angeregt, moralische Entscheidungen differenziert zu reflektieren und die Möglichkeiten sowie Grenzen rationaler Ethik kritisch zu hinterfragen.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

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