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katholisch erklärt | katholisch.de

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Wie unterscheiden sich die Evangelien?

Veröffentlichung:16.4.2026

Das Video erklärt verständlich die Entstehung der Evangelien und geht besonders der Frage nach, warum im Markusevangelium keine Weihnachtsgeschichte vorkommt. Dabei wird dargestellt, dass Markus vermutlich das älteste Evangelium verfasst hat und ihm nur wenige schriftliche Quellen sowie mündliche Überlieferungen zur Verfügung standen. Erst Matthäus und Lukas ergänzten später die Geburtsgeschichten Jesu. Das Medium führt außerdem in die sogenannte Zweiquellentheorie ein und erläutert die Bedeutung der Quelle Q als vermutete Sammlung gemeinsamer Überlieferungen. Darüber hinaus wird erklärt, warum die Evangelien Unterschiede aufweisen: Die Autoren lebten in verschiedenen Gemeinden, hatten unterschiedliche Erfahrungen und verfolgten eigene Schwerpunkte. Abschließend verdeutlicht das Video, dass trotz aller Unterschiede alle Evangelien vom gleichen Jesus erzählen und gemeinsam ein umfassenderes Bild seines Lebens vermitteln.

Das Video geht von der Frage aus, warum im Markusevangelium keine Weihnachtsgeschichte zu finden ist, obwohl die Geburt Jesu für den christlichen Glauben eine große Bedeutung besitzt. Zunächst wird darauf hingewiesen, dass heute nicht sicher festgestellt werden kann, wer die Evangelisten genau waren. Die Verfasser nennen ihre Namen nicht selbst in den Texten und die ursprünglichen Fassungen der Evangelien sind nicht erhalten. Historiker und Theologen vergleichen deshalb unterschiedliche Quellen und entwickeln auf dieser Grundlage Thesen über die Entstehung der Evangelien. Das Video beschreibt, dass die Botschaft Jesu zunächst mündlich weitergegeben und später schriftlich festgehalten wurde. Markus wird als derjenige vorgestellt, der vermutlich um das Jahr 72 nach Christus als Erster ein Evangelium verfasste. Ihm standen nach Darstellung des Videos vor allem mündlich überlieferte Berichte und einige schriftliche Fragmente zur Verfügung. Deshalb, so erklärt das Medium, fehlt bei Markus auch die Weihnachtsgeschichte. Diese findet sich dagegen bei Matthäus und Lukas. Um die Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Evangelien zu erklären, wird eine weitere vermutete Quelle vorgestellt, die als Q bezeichnet wird. Gleichzeitig wird erläutert, dass Matthäus und Lukas offenbar auch das Markusevangelium kannten und verwendeten. Darüber hinaus verfügten beide über eigenes Material und setzten unterschiedliche Schwerpunkte. Als weiteren Grund für die Unterschiede zwischen den Evangelien nennt das Video die verschiedenen Gemeinden, Lebenssituationen und Absichten der Verfasser. Matthäus, Markus und Lukas werden als synoptische Evangelien bezeichnet, weil sie besonders gut miteinander verglichen werden können. Das Johannesevangelium wird als Sonderfall erwähnt. Abschließend betont das Video, dass die Evangelien trotz ihrer Unterschiede von demselben Jesus erzählen und Tod und Auferstehung Jesu in den Mittelpunkt stellen.

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Das Video eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zur Entstehung der Evangelien, zur Bibel als gewachsenem Glaubenszeugnis, zu den synoptischen Evangelien, zur Weihnachtsüberlieferung und zum Umgang mit unterschiedlichen biblischen Darstellungen. Die Ausgangsfrage besitzt einen hohen Aufforderungscharakter, weil viele Lernende davon ausgehen, dass eine Weihnachtsgeschichte selbstverständlich in jedem Evangelium vorkommt. Gerade die Feststellung, dass Markus keine Erzählung von der Geburt Jesu enthält, kann daher als produktive Irritation genutzt werden. Als Einstieg kann die Lehrkraft die vier Evangelien Matthäus, Markus, Lukas und Johannes an der Tafel notieren und fragen, in welchen Evangelien die Lernenden eine Weihnachtsgeschichte vermuten. Anschließend können bekannte Elemente der Weihnachtsgeschichte gesammelt werden. Dabei sollte zunächst nicht korrigiert werden. Die Vermutungen bilden den Ausgangspunkt für das Video.

Vor dem ersten Ansehen kann die Leitfrage gestellt werden: „Warum erzählt Markus nichts von Weihnachten?“ Die Lernenden erhalten den Auftrag, während des Videos möglichst genau auf die Begründung zu achten. Nach dem ersten Ansehen formulieren sie eine Antwort in eigenen Worten. Dadurch wird die zentrale Aussage des Mediums gesichert. Anschließend kann das Video ein zweites Mal betrachtet werden. Nun erhalten die Lernenden differenzierte Beobachtungsaufträge. Eine Gruppe achtet darauf, was über Markus gesagt wird. Eine zweite Gruppe sammelt Aussagen zu Matthäus und Lukas. Eine dritte Gruppe konzentriert sich auf die verschiedenen Quellen. Eine vierte Gruppe untersucht die Gründe, weshalb sich die Evangelien voneinander unterscheiden. Eine fünfte Gruppe sammelt Fachbegriffe wie Evangelium, Apokryphen, Q und Synopse. Die Ergebnisse werden anschließend gemeinsam ausgewertet.

Für das Verständnis der Quellenbeziehungen empfiehlt sich eine Visualisierung. In die Mitte wird Markus geschrieben. Von Markus führen Pfeile zu Matthäus und Lukas. Zusätzlich wird die Quelle Q eingezeichnet, von der ebenfalls Verbindungen zu Matthäus und Lukas ausgehen. Ergänzend können eigene Quellen von Matthäus und Lukas dargestellt werden. Dadurch wird die im Video vermittelte Vorstellung leichter nachvollziehbar. Die Lernenden erkennen, dass die Evangelien nach dieser Erklärung nicht unabhängig voneinander entstanden sind, sondern dass Texte, mündliche Überlieferungen und weitere Materialien miteinander verbunden wurden.

Der Begriff Quelle sollte zuvor lebensweltlich geklärt werden. Die Lehrkraft kann ein einfaches Beispiel verwenden. Angenommen, bei einem Schulfest passiert ein besonderes Ereignis. Einige Lernende haben es selbst beobachtet, andere erfahren davon durch Erzählungen, wieder andere sehen Fotos oder lesen einen Bericht. Wenn später jemand einen Text über das Ereignis schreibt, kann er verschiedene Informationen miteinander verbinden. Die Lernenden können anschließend überlegen, welche Schwierigkeiten auftreten, wenn ein Ereignis erst nach längerer Zeit schriftlich festgehalten wird. Damit wird nachvollziehbar, weshalb das Video die Quellenlage der Evangelisten thematisiert.

Besonders sinnvoll ist ein anschließender Vergleich biblischer Texte. Die Lernenden können eine Erzählung auswählen, die bei Matthäus, Markus und Lukas vorkommt, und die drei Fassungen nebeneinander lesen. Gemeinsamkeiten können in einer Farbe und Unterschiede in einer anderen Farbe markiert werden. Anschließend wird gefragt, welche Aussagen in allen Fassungen vorkommen und welche Besonderheiten einzelne Evangelisten aufweisen. Damit erschließen die Lernenden praktisch, weshalb Matthäus, Markus und Lukas als synoptische Evangelien bezeichnet werden. Der Fachbegriff Synopse wird dadurch nicht lediglich auswendig gelernt, sondern durch eine eigene Tätigkeit nachvollziehbar.

Für die Behandlung der Weihnachtsgeschichte bietet sich anschließend ein Vergleich von Matthäus und Lukas an. Die Lernenden können untersuchen, welche bekannten Elemente der Weihnachtsgeschichte bei welchem Evangelisten vorkommen. So kann deutlich werden, dass vertraute Weihnachtsdarstellungen verschiedene biblische Erzähltraditionen miteinander verbinden. Diese Beobachtung ist für den Religionsunterricht besonders ergiebig, weil sie zeigt, wie stark kulturelle Vorstellungen von biblischen Texten geprägt sind und gleichzeitig unterschiedliche Texte miteinander verbinden können.

Ein weiterer wichtiger didaktischer Schwerpunkt liegt auf der Perspektivität biblischer Texte. Das Video erklärt die Unterschiede zwischen den Evangelien nicht nur mit verschiedenen Quellen, sondern auch mit den unterschiedlichen Lebenssituationen und Gemeinden der Verfasser. Dieser Gedanke kann durch eine kleine Schreibaufgabe verdeutlicht werden. Drei Lernende sollen dasselbe Ereignis aus unterschiedlichen Perspektiven beschreiben, beispielsweise aus Sicht eines Kindes, einer Lehrkraft und eines Elternteils. Anschließend werden die Texte verglichen. Schnell wird sichtbar, dass dieselbe Situation unterschiedlich erzählt werden kann, ohne dass deshalb zwangsläufig eine Darstellung wertlos sein muss. Auswahl, Perspektive und Absicht beeinflussen die Erzählung.

Daran kann die Frage angeschlossen werden, weshalb die Evangelisten überhaupt geschrieben haben. Das Video spricht von der Frohen Botschaft, die weitergegeben werden sollte. Die Lernenden können überlegen, was der Unterschied zwischen einem Evangelium und einer modernen Biografie ist. Dabei kann herausgearbeitet werden, dass Evangelien nicht lediglich Lebensdaten Jesu sammeln, sondern von Jesus erzählen, weil die Verfasser und ihre Gemeinden ihm eine besondere religiöse Bedeutung zuschreiben. Damit wird die Bibel nicht nur als Informationsquelle über vergangene Ereignisse, sondern als Glaubenszeugnis wahrgenommen.

Für ältere Lernende bietet das Video einen guten Einstieg in historisch kritisches Arbeiten. Dabei kann zwischen gesicherten Aussagen, Vermutungen und Thesen unterschieden werden. Die Lernenden markieren Formulierungen des Videos wie „wahrscheinlich“, „vermutlich“ oder „wir wissen nicht genau“. Anschließend überlegen sie, warum solche sprachlichen Einschränkungen in wissenschaftlichen Aussagen wichtig sind. Dadurch lernen sie, dass historische Forschung mit Wahrscheinlichkeiten arbeitet und nicht jede Frage über die Entstehung der Evangelien eindeutig beantwortet werden kann.

Besonders wichtig ist dabei, die im Video vorgestellten Erklärungen als Modelle und Thesen zu verstehen. Das Medium selbst weist zu Beginn darauf hin, dass Historiker und Theologen Quellen vergleichen und dass heute häufig nur mit begründeten Annahmen gearbeitet werden kann. Die Lernenden können deshalb eine Übersicht mit drei Kategorien erstellen: „Das sagt das Video sicher“, „Das wird als wahrscheinlich dargestellt“ und „Das bleibt offen“. Diese Methode fördert einen sorgfältigen Umgang mit Aussagen und verhindert, dass Vermutungen als unumstößliche Tatsachen übernommen werden.

Auch der Begriff Apokryphen kann kurz aufgegriffen werden. Das Video erwähnt, dass in der frühen christlichen Zeit mehr als vier Evangelien entstanden sind und dass weitere Texte später nicht zu den vier Evangelien des Neuen Testaments gerechnet wurden. Da das Medium ausdrücklich darauf hinweist, dass dies ein eigenes Thema wäre, sollte dieser Aspekt in der Unterrichtsstunde nur soweit behandelt werden, wie es für das Verständnis der Entstehung der Evangelien notwendig ist. Bei Interesse kann daraus eine weiterführende Unterrichtseinheit entstehen.

Eine mögliche Sicherung besteht in einer Lernlandkarte zur Entstehung der Evangelien. In der Mitte steht Jesus. Darum können Begriffe wie mündliche Überlieferung, erste christliche Gemeinden, Markus, Matthäus, Lukas, Quelle Q, eigenes Material, verschiedene Gemeinden und unterschiedliche Schwerpunkte angeordnet werden. Verbindungen zwischen den Begriffen werden mit Pfeilen dargestellt. Die Lernenden erklären anschließend die Darstellung mit eigenen Worten.

Eine weitere geeignete Methode ist ein fiktives Interview mit den Evangelisten. Gruppen übernehmen jeweils die Rolle von Markus, Matthäus oder Lukas. Sie erhalten Fragen wie: „Welche Quellen hast du verwendet?“, „Für wen schreibst du?“, „Warum erzählst du bestimmte Geschichten?“, „Warum unterscheidet sich dein Evangelium von anderen?“ und „Was möchtest du über Jesus deutlich machen?“ Die Antworten müssen sich am Video und an bereits erarbeiteten Informationen orientieren. Dadurch werden Perspektivwechsel, Sachwissen und sprachliche Kompetenz miteinander verbunden.

Für eine abschließende Urteilsbildung kann die Aussage „Wenn die Evangelien unterschiedlich erzählen, kann man ihnen nicht vertrauen“ zur Diskussion gestellt werden. Die Lernenden sammeln Argumente dafür und dagegen. Ausgehend vom Video kann deutlich werden, dass unterschiedliche Darstellungen zunächst etwas über Quellen, Perspektiven und Absichten verraten. Unterschiede müssen deshalb untersucht und gedeutet werden. Entscheidend ist, dass die Lernenden nicht vorschnell harmonisieren, aber ebenso wenig jede Abweichung automatisch als Fehler verstehen.

Zum Abschluss wird die Ausgangsfrage erneut gestellt: „Warum gibt es im Markusevangelium kein Weihnachten?“ Die Lernenden formulieren nun eine ausführlichere Antwort. Dabei sollten sie die zeitliche Einordnung von Markus, die im Video beschriebene Quellenlage und die späteren Evangelien von Matthäus und Lukas berücksichtigen. So wird der Lernzuwachs sichtbar. Als weiterführende Frage kann sich anschließen: „Warum ist es für das Christentum hilfreich, dass es nicht nur ein Evangelium gibt?“ Damit wird der Blick von der einzelnen Weihnachtsgeschichte auf die Vielfalt der biblischen Jesusdarstellungen erweitert.


Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II im Themenbereich Bibel, Evangelien und Entstehung des Neuen Testaments. Durch die lebensnahe Sprache und die verständliche Erklärung komplexer theologischer Zusammenhänge bietet das Video einen motivierenden Zugang zur historisch kritischen Bibelarbeit. Vor dem Ansehen können Lernende ihre Kenntnisse zu den vier Evangelien sammeln und Vermutungen darüber äußern, warum sich die Evangelien unterscheiden. Während des Videos empfiehlt sich ein Arbeitsauftrag, bei dem wichtige Begriffe wie Markus, Quelle Q, synoptische Evangelien oder Apokryphen notiert und erklärt werden. Anschließend kann die Zweiquellentheorie mithilfe eines Tafelbildes oder Schaubildes gemeinsam erarbeitet werden. Besonders gewinnbringend ist ein Vergleich ausgewählter Bibelstellen aus Matthäus, Markus und Lukas, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede sichtbar zu machen. Ebenso bietet sich die Arbeit mit Bibelsynopsen an. Das Medium fördert das Verständnis dafür, dass biblische Texte in geschichtlichen Zusammenhängen entstanden sind und unterschiedliche Perspektiven enthalten. Kreative Methoden wie Gruppenarbeiten, Rollenspiele zur Entstehung der Evangelien oder das Schreiben eines eigenen kurzen Evangelienabschnitts ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung. Darüber hinaus kann das Thema genutzt werden, um über Wahrheit, Überlieferung und Glauben ins Gespräch zu kommen. Das Video unterstützt somit sowohl die bibelkundliche Kompetenz als auch die Fähigkeit zur theologischen Reflexion.


Fragestellungen zum Video mit Antworten

Warum gibt es im Markusevangelium keine Weihnachtsgeschichte?

Nach der Erklärung des Videos schrieb Markus vermutlich als erster Evangelist und verfügte vor allem über mündlich weitergegebene Berichte und wenige schriftliche Fragmente. Die Erzählungen von der Geburt Jesu gehörten nach dieser Darstellung offenbar nicht zu seinen Quellen. Deshalb beginnt Markus nicht mit einer Weihnachtsgeschichte.


Wann entstand das Markusevangelium nach dem Video?

Das Video nennt als wahrscheinlichen Zeitpunkt ungefähr das Jahr 72 nach Christus. Zugleich macht es deutlich, dass Aussagen über die genaue Entstehung der Evangelien auf wissenschaftlichen Thesen beruhen.


Wissen wir sicher, wer Markus, Matthäus, Lukas und Johannes waren?

Nein. Das Video weist ausdrücklich darauf hin, dass die Verfasser ihre Namen in den Texten nicht selbst nennen. Deshalb kann heute nicht mit vollständiger Sicherheit gesagt werden, wer die Evangelisten genau waren.


Warum spricht das Video häufig von Vermutungen und Thesen?

Die Evangelien sind sehr alte Texte und ihre ursprünglichen Fassungen sind nicht mehr vorhanden. Historiker und Theologen können verschiedene Quellen und Überlieferungen vergleichen. Trotzdem bleiben viele Fragen zur Entstehung offen. Deshalb müssen manche Aussagen als begründete Vermutungen verstanden werden.


Wie wurde die Botschaft Jesu zunächst weitergegeben?

Nach Darstellung des Videos wurde die Frohe Botschaft zunächst vor allem mündlich weitererzählt. Erst später wurden die Überlieferungen schriftlich festgehalten.


Warum begann man, die Geschichten über Jesus aufzuschreiben?

Das Video erklärt, dass die Botschaft Jesu erhalten und weiterverbreitet werden sollte. Schriftliche Texte ermöglichten es, Überlieferungen festzuhalten und an weitere Menschen und Gemeinden weiterzugeben.


Gab es nur vier Evangelien?

Nein. Das Video erklärt, dass in der frühen Zeit wesentlich mehr Texte entstanden. Einige Texte wurden später nicht zu den vier Evangelien des Neuen Testaments gerechnet. Das Video bezeichnet solche Texte als Apokryphen, vertieft dieses Thema aber nicht.


Welche Evangelien enthalten eine Weihnachtsgeschichte?

Nach dem Video finden sich Weihnachtsgeschichten bei Matthäus und Lukas. Markus erzählt keine Geburtsgeschichte Jesu.


Warum konnten Matthäus und Lukas Geschichten erzählen, die Markus nicht kennt?

Das Video vermutet, dass Matthäus und Lukas zusätzliches Material zur Verfügung hatten. Dazu könnte eine gemeinsame Sammlung von Überlieferungen gehört haben, die im Video mit dem Buchstaben Q bezeichnet wird.


Was bedeutet Q?

Q steht im Video für „Quelle“. Damit wird eine vermutete gemeinsame Quelle bezeichnet, die Matthäus und Lukas neben Markus verwendet haben könnten.


Warum vermutet man eine gemeinsame Quelle von Matthäus und Lukas?

Das Video erklärt, dass Matthäus und Lukas an verschiedenen Orten ähnliche Geschichten erzählen, die bei Markus fehlen. Daraus entsteht die Vermutung, dass beide auf weiteres gemeinsames Material zurückgegriffen haben könnten.


Welche zweite Quelle verwendeten Matthäus und Lukas nach Darstellung des Videos?

Das Video nennt das Markusevangelium. Viele Texte bei Matthäus und Lukas ähneln Markus stark. Daraus wird geschlossen, dass beide das Markusevangelium kannten und verwendet haben könnten.


Warum nimmt das Video an, dass Matthäus und Lukas später als Markus geschrieben haben?

Weil beide nach der dargestellten Theorie Texte aus Markus verwendet haben. Wenn sie Markus kannten, müssen ihre Evangelien entsprechend später entstanden sein.


Hatten Matthäus und Lukas ausschließlich gemeinsame Quellen?

Nein. Das Video erklärt, dass beide zusätzlich eigenes Material hatten und deshalb auch Geschichten enthalten, die sich voneinander unterscheiden.


Warum unterscheiden sich die Evangelien trotz gemeinsamer Quellen?

Nach dem Video lebten ihre Verfasser in unterschiedlichen Umgebungen und Gemeinden. Diese Gemeinden hatten jeweils eigene Sorgen, Bedürfnisse und Fragen. Die Evangelisten setzten deshalb unterschiedliche Schwerpunkte.


Was bedeutet Intention eines Evangelisten?

Mit Intention ist die Absicht gemeint, die ein Verfasser mit seinem Text verfolgt. Nach dem Video wollten die Evangelisten bestimmte Anliegen ihrer Gemeinden berücksichtigen und setzten deshalb eigene Akzente bei der Darstellung Jesu.


Was sind die synoptischen Evangelien?

Matthäus, Markus und Lukas werden als synoptische Evangelien bezeichnet. Ihre Texte besitzen zahlreiche Gemeinsamkeiten und können deshalb besonders gut miteinander verglichen werden.


Was bedeutet Synopse?

Das Video erklärt Synopse als Vergleich. Gemeint ist das Nebeneinanderstellen ähnlicher Texte, sodass Gemeinsamkeiten und Unterschiede sichtbar werden.


Warum gehört Johannes nicht zu den synoptischen Evangelien?

Das Video bezeichnet Johannes lediglich als Sonderfall und kündigt dafür ein eigenes Thema an. Eine ausführliche Erklärung liefert das vorliegende Video nicht.


Bedeutet ein Unterschied zwischen zwei Evangelien automatisch, dass eines falsch ist?

Das Video erklärt Unterschiede durch verschiedene Quellen, Gemeinden und Absichten. Damit legt es nahe, zunächst nach den Gründen unterschiedlicher Darstellungen zu fragen. Die Evangelien können verschiedene Schwerpunkte setzen und denselben Jesus aus unterschiedlichen Perspektiven darstellen.


Warum ist der Vergleich der Evangelien sinnvoll?

Durch den Vergleich werden Gemeinsamkeiten und Besonderheiten sichtbar. Lernende können erkennen, welche Inhalte von mehreren Evangelisten erzählt werden und welche Schwerpunkte einzelne Evangelien besitzen.


Was haben alle Evangelien trotz ihrer Unterschiede gemeinsam?

Das Video betont, dass alle Evangelien von demselben Jesus handeln. Im Mittelpunkt stehen letztlich Jesus, sein Tod und seine Auferstehung.


Was zeigt das Video über die Entstehung der Bibel?

Das Medium macht deutlich, dass biblische Texte nicht plötzlich als fertiges Buch entstanden sind. Geschichten wurden weitergegeben, gesammelt, aufgeschrieben und in unterschiedlichen Gemeinden überliefert. Die Evangelien besitzen deshalb eine Entstehungsgeschichte.


Warum kann es hilfreich sein, mehrere Evangelien über Jesus zu haben?

Mehrere Evangelien ermöglichen unterschiedliche Perspektiven auf Jesus. Dadurch können verschiedene Aspekte seiner Botschaft und seiner Bedeutung wahrgenommen und miteinander verglichen werden.


Welche zentrale Erkenntnis sollen Lernende aus dem Video mitnehmen?

Eine zentrale Erkenntnis besteht darin, dass die Evangelien unterschiedliche Quellen und Schwerpunkte besitzen. Das erklärt, warum sie nicht überall dieselben Geschichten erzählen. Gerade der Vergleich ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede hilft dabei, ihre jeweilige Botschaft genauer zu verstehen.

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