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Die Sternsinger - Kindermissionswerk

Die Sternsinger - Kindermissionswerk

Unterwegs für die Sternsinger: Willi auf den Philippinen

Veröffentlichung:13.9.2014

Was ist eigentlich Malunggay? Wie leben Kinder in den Slums von Manila? Warum sind so viele Kinder mangel- oder unterernährt, und was kann man dagegen tun? Reporter Willi Weitzel (bekannt u.a. aus der Sendung „Willi wills wissen“) ist für die Sternsinger auf die Philippinen gereist, um diese und andere Fragen zu beantworten. Drei Projekte, die mit Spenden aus der Sternsingeraktion finanziert werden, hat er dort besucht: Er traf Kinder, die mit ihren Familien auf einer großen Mülldeponie leben, und lernte ein Programm kennen, das mit einfachen Mitteln erfolgreich gegen Mangel- und Unterernährung vorgeht. Und er sah in Schulgärten eine Lösung für Mangelernährung wachsen.

Das Video begleitet einen Reporter auf eine Reise auf die Philippinen und zeigt eindrücklich die Lebensbedingungen vieler Menschen, insbesondere von Kindern, die unter Mangelernährung leiden. Trotz der scheinbar fruchtbaren Natur wird deutlich, dass Armut und ungleiche Verteilung von Ressourcen dazu führen, dass viele Familien sich nicht ausgewogen ernähren können. Der Film führt in Elendsviertel, ländliche Regionen und Fischerdörfer und zeigt konkrete Hilfsprojekte, die Kindern Zugang zu Nahrung, Bildung und medizinischer Versorgung ermöglichen. Besonders hervorgehoben werden Initiativen wie Schulspeisungen, Gartenprojekte und soziale Programme, die Familien unterstützen und langfristige Perspektiven eröffnen. Das Medium verbindet sachliche Informationen mit persönlichen Begegnungen und macht globale Ungerechtigkeit anschaulich.

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Im Religionsunterricht bietet das Medium zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine lebensnahe und ethisch reflektierte Auseinandersetzung. Ein möglicher Einstieg kann über die Wahrnehmung von Ungleichheit erfolgen, indem Lernende ihre eigenen Lebensbedingungen mit denen der gezeigten Kinder vergleichen. In der Erarbeitungsphase können zentrale Begriffe wie Gerechtigkeit, Verantwortung und Solidarität erschlossen werden. Dabei eignet sich besonders die Methode des Perspektivwechsels, etwa indem Lernende Tagebucheinträge aus Sicht eines betroffenen Kindes verfassen oder über die Rolle von Helfenden reflektieren. Auch ein Bezug zu christlichen Grundwerten wie Nächstenliebe und Einsatz für Benachteiligte kann hergestellt werden. Darüber hinaus bietet sich eine Verknüpfung mit globalem Lernen an, indem Ursachen von Armut sowie Möglichkeiten des eigenen Handelns thematisiert werden. Gruppenarbeit, Diskussionen oder Projektarbeit etwa zur Unterstützung von Hilfsaktionen fördern die aktive Beteiligung der Lernenden. Wichtig ist eine sensible Begleitung, da die dargestellten Lebenssituationen emotional berühren können. Insgesamt stärkt das Medium Empathie, Urteilsfähigkeit und das Bewusstsein für globale Verantwortung.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.1 Sich etwas zutrauen. Angenommensein: Selbstvertrauen und Glaube.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.3 Königtum und Prophetie. Macht und Kritik.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.1 Protestieren und Aufbegehren: Prophetisches Handeln.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Konflikte heute – typisch menschlich Aktuelle Beispiele von Protest und Aufbegehren
  • Was kann ich tun? Eintreten gegen Missstände unserer Zeit

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

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