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Konstantin LindnerStefanie LorenzenMünchner Theologische ZeitschriftMirjam Schambeck sf und Ulrike Witten

Konstantin Lindner,

Stefanie Lorenzen,

Münchner Theologische Zeitschrift,

Mirjam Schambeck sf und Ulrike Witten

Konfessionell-kooperativ Religion unterrichten – wie geht das?

Veröffentlichung:1.5.2026

Im Beitrag werden im Rahmen einer konfessionssensiblen Didaktik, die vom gemeinsam Christlichen als Denkhorizont ausgeht, Leitlinien für eine Didaktik konfessionellkooperativen Religionsunterrichts entwickelt. Dazu werden zunächst Entwicklungslinien sowie Begründungsmuster für einen konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in Bayern dargestellt, das Bewusstmachen impliziten Wissens von Religionslehrer:innen als Voraussetzung einer konfessionssensiblen Didaktik beschrieben, aufgezeigt, wie dem zentralen Prinzip der Schüler:innenorientierung Rechnung getragen werden und schließlich eine Lerngegenstandsklärung erfolgen kann, die vom gemeinsamen Christlichen als hermeneutischem Horizont für didaktische Entscheidungen ausgeht.

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Im Beitrag werden im Rahmen einer konfessionssensiblen Didaktik, die vom gemeinsam Christlichen als Denkhorizont ausgeht, Leitlinien für eine Didaktik konfessionellkooperativen Religionsunterrichts entwickelt. Dazu werden zunächst Entwicklungslinien sowie Begründungsmuster für einen konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in Bayern dargestellt, das Bewusstmachen impliziten Wissens von Religionslehrer:innen als Voraussetzung einer konfessionssensiblen Didaktik beschrieben, aufgezeigt, wie dem zentralen Prinzip der Schüler:innenorientierung Rechnung getragen werden und schließlich eine Lerngegenstandsklärung erfolgen kann, die vom gemeinsamen Christlichen als hermeneutischem Horizont für didaktische Entscheidungen ausgeht. Alle diese Schritte werden am Beispiel ‚Heilige‘ konkretisiert. Konfessionell-kooperative Lehr- und Lernformate prägen seit rund 30 Jahren die Landschaft des Religionsunterrichts in Deutschland und gehören zu den wohl am intensivsten diskutierten und am besten empirisch erforschten Organisationsformen des Religionsunterrichts. 1 Insofern verwundert es nicht, dass auch viele didaktische Überlegungen angestrengt wurden, wie Religionsunterricht in konfessionell gemischten Lerngruppen qualitätsvoll gelingt. Grosso modo lassen sich hierzu zwei grundlegende religionsdidaktische Zugänge ausmachen. Der eine, bislang am weitesten auch in Lehr- und Lernmaterialien verbreitete, arbeitet auf dem Hintergrund der sog. Differenzhermeneutik: Ausgehend von den Verschiedenheiten der Konfessionen, werden Lernarrangements entworfen, plakativ nach dem Motto ‚typisch katholisch – typisch evangelisch‘. Sowohl empirische Studien als auch theoretische Reflexionen zeigen, dass ein Unterrichten in der Logik der Unterschiede folgende Fallstricke mit sich bringen kann: (1.) Rückfall 1 Eine diesbzgl. Bilanz bietet die Special-Issue-Ausgabe „Drei Jahrzehnte konfessionelle Kooperation im Religi-

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