Die Ökumenische Theologie hat nicht erst heute viele Herausforderungen zu bestehen. Ihr ist ein beständiger Gegenwartsbezug zu eigen. Zugleich sind die ökumenischen Dialoge an Fragestellungen rückgebunden, die sich aus der Geschichte der Spaltungen ergeben haben. Der Beitrag thematisiert die hermeneutischen Grundlagen der Ökumenischen Theologie, wird am Beispiel der Suche nach eucharistischer Gemeinschaft konkret und schließt mit Perspektiven im Blick auf die Zukunft. Die sich durchhaltende Option der Autorin ist es, die alle Menschen bewegenden existenziellen Fragen zum Ausgangsort der christlichen Ökumene zu wählen. Christgläubige verbindet in österlicher Hoffnung mehr, als sie jemals trennen könnte.