Der Artikel behandelt Modelllernen als einen zentralen Prozess religiöser und ethischer Bildung, bei dem Schüler von Vorbildern, Heiligen oder anderen Personen lernen. Mendl argumentiert, dass unter postmodernen Bedingungen nicht einfache Nachahmung, sondern reflektiertes, biografisches Lernen erforderlich ist. Der Text entwickelt ein differenziertes Modell, das verschiedene Lerntheorien verbindet und die Rolle von Reflexion, Dialog und praktischem Handeln betont. Dabei werden Lehrpersonen selbst als Modelle erkannt, die besondere Aufmerksamkeit verdienen.