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Y-Kollektiv

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Rohingya - Myanmars verfolgte Muslime

Veröffentlichung:23.11.2017

Mehr als 600.000 Rohingya sind laut UN vor ethnischer Säuberung aus ihrer Heimat, dem Rakhaing-Staat in Myanmar, geflohen – und das allein seit Ende August. Ein blutiger Feldzug des burmesischen Militärs zwingt die muslimische Minderheit in den überfüllten Flüchtlingscamps Bangladeschs Zuflucht zu suchen. Doch die Behörden und Hilfsorganisationen vor Ort sind überlastet – es fehlt selbst an Nötigsten. Dennis und Patrick Weinert sind ins Grenzgebiet und in die Flüchtlingslager gefahren, um sich selbst ein Bild von der Situation der Rohingya zu machen und Indizien für die Gräueltaten der burmesischen Regierung an den Rohingya zu finden.

Das Video dokumentiert die Flucht und Verfolgung der Rohingya, einer muslimischen Minderheit aus Myanmar, die vor Gewalt, Diskriminierung und ethnischer Säuberung nach Bangladesh fliehen. Die Reportage begleitet Journalistinnen und Journalisten in Flüchtlingscamps an der Grenze zu Myanmar und zeigt die katastrophalen Lebensbedingungen der Menschen vor Ort. Zahlreiche Betroffene berichten von Gewalt, Vertreibung und dem Verlust ihrer Familien. Gleichzeitig macht das Medium deutlich, wie Hilfsorganisationen, Übersetzer und Ehrenamtliche versuchen, den Geflüchteten beizustehen. Die Reportage verbindet persönliche Schicksale mit politischen Hintergründen und verdeutlicht eindrücklich die humanitäre Dimension dieser Flüchtlingskrise.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in den Themenfeldern Menschenrechte, Flucht und Migration, Frieden, Verantwortung, globale Gerechtigkeit sowie interreligiöses Lernen. Aufgrund der emotional belastenden Inhalte sollte das Medium sensibel vorbereitet und nachbereitet werden. Vor der Sichtung empfiehlt sich eine Einführung zur Situation der Rohingya sowie zur geografischen und politischen Lage in Südostasien. Die Lernenden können zunächst eigene Vorstellungen von Fluchtursachen und Verantwortung der Weltgemeinschaft sammeln. Während der Arbeit mit dem Medium bietet sich eine strukturierte Analyse einzelner Szenen an, beispielsweise zu den Lebensbedingungen in den Flüchtlingscamps, zur Rolle der Medien oder zu den Aussagen der Betroffenen. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, welche Bedeutung Menschenwürde und Menschenrechte in globalen Krisensituationen haben. Die Reportage eröffnet zudem Zugänge zu ethischen Fragestellungen: Welche Verantwortung tragen Staaten und internationale Gemeinschaften gegenüber Geflüchteten? Wie kann Solidarität konkret aussehen? Welche Rolle spielen Religion, ethnische Zugehörigkeit und Vorurteile in Konflikten? Methodisch eignen sich Gruppenarbeiten, Perspektivwechsel, Schreibgespräche oder Tagebucheinträge aus Sicht von Geflüchteten. Ebenso kann mit Kartenmaterial, Nachrichtenberichten oder Aussagen internationaler Organisationen gearbeitet werden. Die Lernenden können darüber hinaus Hilfsprojekte recherchieren oder eigene Möglichkeiten gesellschaftlichen Engagements reflektieren. Das Medium fördert Empathie, Urteilsfähigkeit und Sensibilität für globale Ungerechtigkeiten und macht deutlich, wie wichtig Menschenrechte und Mitmenschlichkeit in einer vernetzten Welt sind.

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