Mehr als 600.000 Rohingya sind laut UN vor ethnischer Säuberung aus ihrer Heimat, dem Rakhaing-Staat in Myanmar, geflohen – und das allein seit Ende August. Ein blutiger Feldzug des burmesischen Militärs zwingt die muslimische Minderheit in den überfüllten Flüchtlingscamps Bangladeschs Zuflucht zu suchen. Doch die Behörden und Hilfsorganisationen vor Ort sind überlastet – es fehlt selbst an Nötigsten. Dennis und Patrick Weinert sind ins Grenzgebiet und in die Flüchtlingslager gefahren, um sich selbst ein Bild von der Situation der Rohingya zu machen und Indizien für die Gräueltaten der burmesischen Regierung an den Rohingya zu finden.
Das Video dokumentiert die Flucht und Verfolgung der Rohingya, einer muslimischen Minderheit aus Myanmar, die vor Gewalt, Diskriminierung und ethnischer Säuberung nach Bangladesh fliehen. Die Reportage begleitet Journalistinnen und Journalisten in Flüchtlingscamps an der Grenze zu Myanmar und zeigt die katastrophalen Lebensbedingungen der Menschen vor Ort. Zahlreiche Betroffene berichten von Gewalt, Vertreibung und dem Verlust ihrer Familien. Gleichzeitig macht das Medium deutlich, wie Hilfsorganisationen, Übersetzer und Ehrenamtliche versuchen, den Geflüchteten beizustehen. Die Reportage verbindet persönliche Schicksale mit politischen Hintergründen und verdeutlicht eindrücklich die humanitäre Dimension dieser Flüchtlingskrise.