Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe, da es zentrale Fragen von Menschlichkeit, Verantwortung, Mut und Zivilcourage behandelt. Die Lernenden können sich mit den Themen Angst, Mitläufertum, Freundschaft, Ausgrenzung und Gewissen auseinandersetzen. Besonders wertvoll ist die Perspektive von Kindern und Jugendlichen, da sie einen emotionalen Zugang zur Geschichte eröffnet und Empathie fördert. Methodisch bietet sich zunächst eine gemeinsame Sichtung einzelner Szenen oder der gesamten Folge an. Anschließend können zentrale Situationen analysiert und mit ethischen Fragestellungen verbunden werden. Gesprächsanlässe ergeben sich etwa durch die Frage, warum Menschen schweigen, obwohl Unrecht geschieht, oder weshalb viele Kinder von der Hitlerjugend fasziniert waren. Ebenso können die Lernenden über Mut und Verantwortung im eigenen Alltag nachdenken. Die Geschichte von Greta ermöglicht zudem eine intensive Beschäftigung mit Antisemitismus und Diskriminierung. Kreative Methoden wie Rolleninterviews, Standbilder, Tagebucheinträge oder Perspektivwechsel fördern eine vertiefte Auseinandersetzung. Auch die Verbindung zu biblischen Texten über Nächstenliebe, Gerechtigkeit und den Schutz Schwächerer bietet sich an. Das Medium unterstützt historisches Lernen ebenso wie ethische Bildung und stärkt die Fähigkeit der Lernenden, menschenverachtende Ideologien kritisch zu hinterfragen.