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ptz Stuttgart

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Aus Gottes Frieden leben Für gerechten Frieden sorgen

Veröffentlichung:1.1.2020

Der Fachartikel „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ mit sieben Seiten thematisiert den Frieden als Kern der christlichen Botschaft und entfaltet das Leitbild des gerechten Friedens aus biblischer, theologischer und gesellschaftlicher Perspektive. Ausgangspunkt ist der biblische Begriff des Schalom, der Frieden nicht nur als Abwesenheit von Krieg, sondern als umfassendes Wohlergehen und gerechte Ordnung versteht. Das Medium stellt die Friedensdenkschrift der EKD von 2007 vor und verdeutlicht die enge Verbindung von Frieden, Gerechtigkeit, Menschenwürde und Bewahrung der Schöpfung. Darüber hinaus werden ökumenische Entwicklungen, zivile Konfliktbearbeitung, Fragen internationaler Friedenspolitik sowie die Verantwortung von Kirche, Bildung und Religionsunterricht für Friedensbildung dargestellt. Die Lernenden begegnen dabei sowohl theologischen Grundlagen als auch aktuellen ethischen Herausforderungen und erhalten Einblicke in christliche Friedensethik in einer globalisierten Welt.

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Methodisch bietet sich ein mehrperspektivischer Zugang an, bei dem biblische Texte, aktuelle gesellschaftliche Konflikte und friedensethische Positionen miteinander in Beziehung gesetzt werden. Der Einstieg kann über zentrale Friedenssymbole, aktuelle Nachrichtenbilder oder Friedensgebete erfolgen, um die Lebenswelt der Lernenden einzubeziehen. Anschließend können ausgewählte Textabschnitte arbeitsteilig erschlossen und in Gruppen diskutiert werden. Besonders geeignet sind die vier Dimensionen des gerechten Friedens, die anhand von Fallbeispielen konkretisiert werden können. Ebenso bieten die Aussagen zur Gewaltfreiheit, zu ziviler Konfliktbearbeitung und zu Menschenrechten Möglichkeiten für Debatten, Rollenspiele oder ethische Urteilsbildung. Im Unterricht sollte deutlich werden, dass Frieden im christlichen Verständnis immer mit Verantwortung, Gerechtigkeit und aktiver Gestaltung verbunden ist. Die Lernenden können eigene Friedensvorstellungen entwickeln, Konfliktsituationen analysieren und Handlungsmöglichkeiten für friedliches Zusammenleben reflektieren. Auch fächerübergreifende Zugänge mit Politik, Geschichte oder Ethik sind möglich. Das Medium fördert insbesondere Dialogfähigkeit, Perspektivwechsel, ethische Urteilskompetenz sowie die Fähigkeit, religiöse Aussagen mit gesellschaftlichen Fragestellungen zu verknüpfen. Durch die Verbindung theologischer Inhalte mit aktuellen politischen und sozialen Entwicklungen eröffnet das Material einen lebensnahen und handlungsorientierten Zugang zur Friedensethik.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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