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young caritas

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Wer ist arm

Veröffentlichung:1.1.1970

Die Unterrichtsstunde "wer ist arm" mit 28 Seiten bietet Statistiken und Informationen zum Thema Schulden, Geld, Armut in Deutschland und weltweit. Die unterschiedlichen Themenblöcke können als Gruppen Arbeiten vergeben werden. Dazu können Plakate entstehen, die dann im Plenum präsentiert werden. Lösungsvorschläge für verschuldete Personen und generelle soziale Lösungen können ebenfalls in Gruppenarbeit entwickelt werden. Dazu könnte auch eine Ausstellung entstehen.

Das Aktionsheft „Wer ist arm?“ von youngcaritas thematisiert unterschiedliche Formen von Armut und richtet sich an junge Menschen zwischen 13 und 18 Jahren. Das Medium zeigt anhand lebensnaher Beispiele, Interviews, Statistiken und Aktionsideen, wie vielfältig Armut in Deutschland und weltweit sein kann. Im Mittelpunkt stehen sichtbare Armut wie Wohnungslosigkeit und Straßenkinder, aber auch versteckte Armut, Bildungsungleichheit und Verschuldung junger Menschen. Darüber hinaus werden weltweite Armutsprobleme dargestellt und konkrete Möglichkeiten zum sozialen Engagement vorgestellt. Das Heft verbindet sachliche Informationen mit persönlichen Geschichten von Betroffenen und eröffnet dadurch einen emotionalen sowie lebensweltbezogenen Zugang zum Thema.

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Die Unterrichtsstunde eignet sich in besonderer Weise für den Religionsunterricht, da es zentrale Fragen christlicher Sozialethik, Menschenwürde, Gerechtigkeit und Solidarität aufgreift. Die Inhalte ermöglichen einen handlungsorientierten und kompetenzfördernden Unterricht, der die Lebenswelt der Lernenden ernst nimmt und gesellschaftliche Verantwortung fördert. Besonders geeignet ist das Heft für die Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I und II. Methodisch bieten sich unterschiedliche Zugänge an. Die persönlichen Geschichten können als Gesprächsimpulse, für Perspektivwechsel oder für Rollenspiele eingesetzt werden. Statistiken und Schaubilder fördern die Analysekompetenz und regen zur kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Strukturen an. Die zahlreichen Aktionsvorschläge ermöglichen projektorientiertes Lernen und eröffnen diakonische Handlungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Schule. Denkbar sind beispielsweise Sozialprojekte, Interviews, kreative Medienarbeiten oder Kooperationen mit sozialen Einrichtungen vor Ort. Das Medium unterstützt darüber hinaus die Ausbildung von Empathie, Urteilsfähigkeit und sozialem Engagement. Im Religionsunterricht kann das Heft mit biblischen Texten zu Gerechtigkeit, Nächstenliebe und Verantwortung verbunden werden. Ebenso eignet es sich für fächerübergreifende Projekte mit Ethik, Politik oder Sozialwissenschaften. Durch die lebensnahen Beispiele gelingt es, abstrakte gesellschaftliche Probleme für Lernende verständlich und emotional nachvollziehbar zu machen.

„Jeder ist seines Glückes Schmied!“

Die Lernenden setzen sich mit Vorurteilen gegenüber wohnungslosen Menschen auseinander. Unterschiedliche Aussagen und Positionen werden diskutiert und kritisch hinterfragt. Ziel ist die Förderung von Urteilsfähigkeit und Empathie.

„Schwarzer Peter“

In einem Rollenspiel übernehmen die Lernenden verschiedene gesellschaftliche Rollen wie Arbeitslose, Firmen, Sozialhilfe oder Caritas. Dabei analysieren sie Ursachen von Wohnungslosigkeit und diskutieren Verantwortung in der Gesellschaft.

„Straßenzeitung trifft Schülerzeitung“

Die Lernenden planen gemeinsam mit einer Straßenzeitung eine Ausgabe oder verfassen gemeinsame Artikel. Im Unterricht geht es um Perspektivwechsel, gesellschaftliche Teilhabe und Begegnung mit Betroffenen.

„Gemeinsam anpacken“

Die Lernenden organisieren gemeinsam mit wohnungslosen Menschen soziale Aktionen wie Kuchenverkauf oder gemeinschaftliche Projekte. Dabei sammeln sie praktische Erfahrungen sozialen Engagements und diakonischen Handelns.

„Armutsdetektive“

Die Lernenden erforschen Erscheinungsformen von Armut in ihrer Stadt. Sie führen Interviews, fotografieren oder erstellen Videobeiträge. Dadurch lernen sie gesellschaftliche Realität wahrzunehmen und kritisch zu reflektieren.

„Lautstark! Song Contest gegen Armut“

Die Lernenden entwickeln kreative Beiträge wie Songs oder Performances zum Thema Armut. Im Unterricht werden kreative Ausdrucksformen genutzt, um soziale Missstände sichtbar zu machen und Öffentlichkeit herzustellen.

„Die schwächste Maus“

Dieses Material arbeitet mit spielerischen Methoden zur Erfahrung von Ausgrenzung und Gruppendynamik. Die Lernenden reflektieren Gefühle von Schwäche, Benachteiligung und Solidarität.

„Unsichtbare Armut“

Die Lernenden beschäftigen sich mit versteckten Formen von Armut und analysieren Ursachen sowie Folgen sozialer Benachteiligung. Ziel ist die Sensibilisierung für gesellschaftliche Ungleichheit.

„In der Mitte der Gesellschaft oder ganz am Rand“

Ein Rollenspiel verdeutlicht soziale Ungleichheit und Bildungsbenachteiligung. Die Lernenden erleben unterschiedliche gesellschaftliche Chancen und reflektieren soziale Gerechtigkeit.

„Patenschaften für jüngere Lernende“

Die Lernenden übernehmen Verantwortung im Rahmen eines Patenschaftsprojekts und begleiten jüngere Kinder. Dabei stehen soziale Verantwortung, Beziehungsgestaltung und Engagement im Mittelpunkt.

„Upcycling Werkstatt“

Im Unterricht werden alte Gegenstände kreativ weiterverarbeitet. Die Lernenden reflektieren Konsumverhalten, Nachhaltigkeit und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

„Schuldenbarometer“

Die Lernenden recherchieren Ursachen von Verschuldung und führen Befragungen im öffentlichen Raum durch. Dabei setzen sie sich kritisch mit Konsumverhalten und finanzieller Verantwortung auseinander.

„Repaircafé“

Kaputte Gegenstände werden gemeinsam repariert. Die Lernenden erfahren nachhaltiges Handeln praktisch und reflektieren gesellschaftliche Konsumgewohnheiten.

„Handybox für Schulen“

Die Lernenden sammeln alte Handys und beschäftigen sich mit globaler Gerechtigkeit, Rohstoffgewinnung und Kinderarbeit. Das Material verbindet Umweltbildung mit sozialethischen Fragen.

„Kleidertauschbörse“

Die Lernenden organisieren eine Kleidertauschaktion und reflektieren Mode, Konsum und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig werden Alternativen zur Wegwerfgesellschaft aufgezeigt.

„Was ist das Lebensqualität?“

Die Lernenden diskutieren, was Lebensqualität ausmacht und welche Rolle Besitz, Gemeinschaft, Bildung und Gesundheit spielen. Dabei werden Werte und persönliche Prioritäten reflektiert.

„Hipteens“

Anhand eines Liedes setzen sich die Lernenden mit Konsum, Mode und Gruppenzwang auseinander. Ziel ist die kritische Reflexion von gesellschaftlichen Schönheits und Konsumidealen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.4 Arbeiten müssen – arbeiten dürfen. Herausforderung für die katholische Soziallehre.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 3. Der Mensch und seine Verantwortung.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 5. Anfragen an die Katholische Soziallehre und Moraltheologie.

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15.3.2022

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Unterrichtsstunde

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