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Christoph ThomaSchulamt Innsbruck

Christoph Thoma,

Schulamt Innsbruck

Islam. Der neue Glaube

Veröffentlichung:4.6.2022

Die Unterrichtsstunde "Islam, der neue Glaube" mit drei Seiten untersucht zentrale Merkmale und geschichtliche Entwicklungen. Elemente daraus werden mit dem christlichen Glauben verglichen.

Das Medium „Islam. Der neue Glaube“ führt in die Entstehung des Islam und die Grundlagen des islamischen Glaubens ein. Im Mittelpunkt stehen die Person Mohammeds, seine Berufungserfahrungen sowie die frühen Grundüberzeugungen des Islam. Das Material erläutert zentrale Merkmale des islamischen Glaubens wie den Glauben an den einen Gott Allah, die Verantwortung des Menschen vor Gott, die Bedeutung von Dankbarkeit und Großzügigkeit sowie die Offenbarung des Koran. Darüber hinaus werden die Konflikte Mohammeds mit den Mekkanern, die Auswanderung nach Medina und die Entwicklung der islamischen Gemeinschaft dargestellt. Ergänzt wird das Medium durch Arbeitsaufgaben, die zum Vergleich mit dem Christentum sowie zur Reflexion über Religionsfreiheit, Wahrheit und religiöse Überzeugungen anregen.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe, da es grundlegende Kenntnisse über den Islam vermittelt und zugleich interreligiöses Lernen fördert. Die Lernenden erhalten die Möglichkeit, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Islam und Christentum kennenzulernen und religiöse Traditionen differenziert wahrzunehmen. Methodisch empfiehlt sich zunächst eine gemeinsame Einführung in die historischen Hintergründe der Entstehung des Islam. Anschließend können die Lernenden die fünf Merkmale des frühen Islam arbeitsteilig erschließen und mit christlichen Glaubensvorstellungen vergleichen. Besonders geeignet sind Partnerarbeit, Gruppenarbeit und Unterrichtsgespräche über Gottesbilder, Offenbarung, Gemeinschaft und religiöse Praxis. Die im Material enthaltenen Reflexionsfragen ermöglichen darüber hinaus einen lebensweltlichen Zugang zu Themen wie Wahrheit, Zweifel, Religionsfreiheit und Zusammenleben in pluralen Gesellschaften. Ebenso bietet das Medium Anlass, über Vorurteile gegenüber Religionen sowie über die Bedeutung gegenseitigen Respekts zu sprechen. Kartenarbeit, Zeitleisten oder kreative Präsentationsformen können helfen, die historischen Entwicklungen anschaulich darzustellen. Durch die Verbindung von historischer Information, religiöser Bildung und ethischer Reflexion eignet sich das Material besonders zur Förderung interreligiöser Kompetenz, Toleranz und Dialogfähigkeit.

In einem ersten Schritt werden fünf Merkmale des Islam auf Parallelen zum christlichen Glauben untersucht. Dabei wird das Gottesbild, die eschatologisch Menschenbild, die Beziehung zwischen Mensch und Gott und die Berufung Mohammeds betrachtet. Diese Inhalte sind jeweils auf einzelne Sätze komprimiert und elementarisiert.

In einem weiteren Schritt wird Mohammeds Anspruch, eine göttliche Botschaft zu verkünden, untersucht. Dabei wird hinterfragt, ob es so etwas wie eine absolute Wahrheit geben kann. Der nachfolgende Schritt untersucht die Religionsfreiheit. Dabei werden die Begriffe der negativen und positiven Religionsfreiheit definiert. Dies kann in Webrecherche oder über ein Video im Dropdown Menü eingebettete Medien auf ru-digital geschehen.

Material:

1 Merkmale des Islam

2 Konflikte

3 Hidschra

Methoden:

Webrecherche

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7G.2 Dem Islam begegnen. Auseinandersetzung und Toleranz.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.2 Leben mit anderen Religionen: Was die abrahamitischen Religionen verbindet.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Zusammenleben der abrahamitischen Religionen

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