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Kurzfilm Agentur Hamburg

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Zehn Meter Turm

Veröffentlichung:29.6.2017

Ein Zehn-Meter-Sprungturm. Verschiedene Menschen trauen sich bis an den Rand der Plattform – und dann? Springen oder rückwärts wieder runterklettern? Ein Experiment, in dem sich mit Sicherheit jeder Zuschauer wiederfindet!

Das Medium thematisiert eindrucksvoll die Erfahrung von Angst, Mut, Gruppendruck und Selbstüberwindung anhand einer Szene auf einem Sprungturm. Zwei junge Menschen stehen vor der Entscheidung, von großer Höhe ins Wasser zu springen. In ihren Gesprächen werden Unsicherheit, innere Konflikte und gegenseitige Ermutigungen sichtbar. Die Aussagen verdeutlichen die Spannung zwischen Vernunft, Angst und sozialem Druck. Immer wieder schwanken die Beteiligten zwischen dem Wunsch, mutig zu sein, und der Angst vor dem Sprung. Das Medium eröffnet dadurch einen lebensnahen Zugang zu Fragen nach Vertrauen, Selbstannahme, Entscheidungsfreiheit und dem Umgang mit Erwartungen anderer Menschen. Besonders eindrücklich ist die Darstellung körperlicher und emotionaler Reaktionen wie Zittern, Unsicherheit oder Überforderung. Dadurch wird nachvollziehbar, wie Menschen in Grenzsituationen empfinden und handeln.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe, da Jugendliche eigene Erfahrungen mit Angst, Mutproben, Leistungsdruck und Gruppenerwartungen in die Unterrichtsgespräche einbringen können. Das Material bietet einen lebensweltorientierten Zugang zu Themen wie Vertrauen, Angst, Freiheit, Selbstvertrauen und Verantwortung. Methodisch kann zunächst eine gemeinsame Analyse der Dialoge erfolgen, bei der Gefühle, Gedanken und Handlungsmotive der beteiligten Personen herausgearbeitet werden. Anschließend können Lernende einzelne Aussagen bestimmten Emotionen oder inneren Konflikten zuordnen. Besonders geeignet sind Gesprächsformen wie Partnergespräche, Standbildarbeit oder Rollenspiele, um die Situation emotional nachvollziehbar zu machen. Ebenso kann die Szene mit biblischen Geschichten über Angst und Vertrauen verbunden werden, etwa mit der Sturmstillung Jesu, dem Gang des Petrus über das Wasser oder Berufungsgeschichten. Die Lernenden können darüber reflektieren, welche Rolle Vertrauen für menschliches Handeln spielt und wie Menschen mit Druck und Unsicherheit umgehen. Auch ethische Fragestellungen zum Einfluss von Gruppendruck oder zu persönlichen Grenzen lassen sich thematisieren. Das Medium fördert emotionale Bildung, Empathie und die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Lehrkräfte sollten darauf achten, dass unterschiedliche Erfahrungen mit Angst sensibel aufgegriffen werden und keine Lernenden bloßgestellt werden. Besonders gewinnbringend ist der Einsatz des Mediums als Gesprächsimpuls oder Einstieg in Unterrichtseinheiten zu Angst, Vertrauen, Mut oder Identität.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1a Sehnsucht nach einem erfüllten Leben. Sinn und Lebensglück.

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.2 Anthropologie und Religion.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.1 Protestieren und Aufbegehren: Prophetisches Handeln.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Gott ruft Menschen in seinen Dienst
  • In der Nachfolge leben – das Pfingstereignis

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

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