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Christoph ThomaSchulamt Innsbruck

Christoph Thoma,

Schulamt Innsbruck

Welche Argumente hat der neue Atheismus?

Überlegungen von Gerhard Lohfink

Veröffentlichung:1.3.2022

Die Anregung "Welche Argumente hat der Atheismus" widerlegt den Widerspruch zwischen Naturwissenschaften und Theologie. Dazu wird das Argument genutzt, dass Gott seiner Schöpfung die Freiheit der Entwicklung zusammen mit dem freien Willen der Menschen geschenkt hat. Somit ist die Evolution Teil von Gottes Schöpfungsplan.

Das Materialblatt „Neuer Atheismus. Gegenargumente“ setzt sich mit den Argumenten des neuen Atheismus sowie mit dem Verhältnis von Evolutionstheorie und christlichem Schöpfungsglauben auseinander. Ausgangspunkt sind Überlegungen des katholischen Theologen Gerhard Lohfink, der betont, dass naturwissenschaftliche Erkenntnisse die Frage nach Gott nicht widerlegen können. Das Medium erklärt anschaulich, dass Evolution und Schöpfung keine Gegensätze darstellen müssen, sondern unterschiedliche Perspektiven auf die Wirklichkeit beschreiben. Während die Naturwissenschaft nach den biologischen und historischen Prozessen der Weltentstehung fragt, beschäftigt sich der Glaube mit Sinn, Ursprung und Ziel der Schöpfung. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung einer sachgerechten Bibelauslegung. Die Schöpfungserzählungen der Genesis werden nicht als naturwissenschaftliche Berichte verstanden, sondern als symbolische und theologische Texte, die Aussagen über Gott und den Menschen treffen. Das Material lädt dazu ein, vereinfachende Gegensätze zwischen Religion und Wissenschaft kritisch zu hinterfragen und die metaphorische Sprache der Bibel neu wahrzunehmen.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht der Oberstufe, da es zentrale Fragen nach Glaube, Wissenschaft, Bibelverständnis und Weltdeutung behandelt. Lernende können sich mit unterschiedlichen Positionen auseinandersetzen und lernen, zwischen naturwissenschaftlichen und theologischen Fragestellungen zu unterscheiden. Methodisch bietet sich zunächst eine strukturierte Textarbeit an, bei der zentrale Aussagen Lohfinks herausgearbeitet werden. Anschließend können Lernende die Argumente des neuen Atheismus sowie die theologischen Gegenpositionen vergleichen und diskutieren. Besonders geeignet sind Debatten zu Fragen wie „Widersprechen sich Evolution und Schöpfung?“ oder „Wie sind biblische Texte zu verstehen?“ Das Material fördert die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge differenziert wahrzunehmen und einfache Gegenüberstellungen kritisch zu hinterfragen. Ebenso eignet sich das Medium für fächerverbindende Unterrichtseinheiten mit Biologie oder Philosophie. Lehrkräfte können die Lernenden dazu anregen, über Menschenbild, Freiheit, Verantwortung und die Bedeutung religiöser Sprache nachzudenken. Kreative Methoden wie Perspektivwechsel, Symbolanalysen oder philosophische Gespräche eröffnen zusätzliche Zugänge. Besonders gewinnbringend ist der Einsatz des Materials in Unterrichtseinheiten zu Schöpfung, Evolution, Atheismus, Fundamentalismus oder dem Dialog zwischen Religion und Naturwissenschaft.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.3 Religionskritik – Bestreitung der Vernünftigkeit des Gottesglaubens.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 2. Gottesbestreitungen und Religionskritik.

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