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Katholisch.de | Glaube.Leben.

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Kann ich Spiritualität trainieren?

Veröffentlichung:17.11.2020

Dieses Video thematisiert die Beziehung zu Gott und des finden der Stimme Gottes im Selbst jenseits der Ablenkungen des Alltags.

Körperliche Fitness und körperliches Training sind in unserer Kultur etwas Selbstverständliches geworden. Wenn unser Körper eben leistungsfähig und widerstandsfähig sein soll, dann muss er aktiv trainiert werden. Für manche mag es vielleicht weniger selbstverständlich sein, aber genauso braucht auch unser Glaubensleben ein aktives, spirituelles Training.

Das Medium beschäftigt sich mit der Bedeutung spiritueller Übung und religiöser Praxis für das Leben des Menschen. Ausgangspunkt ist der Vergleich zwischen körperlichem Training und spirituellem Training. So wie der Körper regelmäßige Bewegung benötigt, braucht nach Aussage des Mediums auch der Glaube bewusste Pflege und Übung. Unter Bezug auf den Soziologen Abraham Maslow wird verdeutlicht, dass Menschen nicht nur materielle und soziale Bedürfnisse haben, sondern auch die Sehnsucht nach etwas Größerem als sich selbst. Das Medium stellt unterschiedliche spirituelle Wege vor und beschreibt den christlichen Zugang als Beziehung zu einem persönlichen Gott, dem Menschen vertrauensvoll begegnen können. Im weiteren Verlauf werden konkrete Schritte spiritueller Praxis erläutert, etwa das bewusste Ankommen im Hier und Jetzt, das Wahrnehmen des eigenen Körpers, das Hinhören auf Gott, das persönliche Gebet sowie feste Zeiten der Ruhe und Stille. Das Medium macht deutlich, dass Spiritualität Zeit, Übung, Verlässlichkeit und Offenheit braucht und dass echte Gottesbeziehung nicht nur der Erfüllung eigener Wünsche dient, sondern zur Begegnung mit Gott führen soll.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenfelder Spiritualität, Gottesbeziehung, Sinnsuche, Identität und religiöse Praxis. Durch die lebensnahen Vergleiche zwischen körperlichem Training und spiritueller Übung bietet das Medium einen verständlichen Zugang für die Lernenden. Als Einstieg kann eine Gesprächsphase über persönliche Gewohnheiten und Trainingsformen dienen, etwa die Frage, warum Menschen ihren Körper trainieren und ob auch die Seele oder der Glaube Übung benötigen. Ebenso eignet sich eine Reflexion über Ruhe, Ablenkung und den Umgang mit digitalen Medien im Alltag der Lernenden. Während der Arbeit mit dem Medium können zentrale Aussagen herausgearbeitet und verschiedenen spirituellen Wegen zugeordnet werden. Besonders interessant ist der Vergleich zwischen westlichen Leistungsorientierungen, östlichen Spiritualitätsformen und dem christlichen Verständnis von Gottesbeziehung. Methodisch bieten sich Gruppenarbeiten, Standbildarbeit oder Schreibaufgaben an, in denen die Lernenden eigene Vorstellungen von Spiritualität formulieren. Auch stille Wahrnehmungsübungen oder kurze Atem und Achtsamkeitsübungen können den Zugang zum Thema vertiefen. Die Aussagen über Stille, Gebet und das bewusste Wahrnehmen des eigenen Körpers ermöglichen zudem eine Verbindung zu Fragen nach Selbstwahrnehmung, innerer Ruhe und Lebensgestaltung. Das Medium eröffnet darüber hinaus die Möglichkeit, biblische Aussagen wie „Der Leib ist Tempel des Heiligen Geistes“ zu erschließen und mit heutigen Lebenswirklichkeiten zu verknüpfen. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, ob Spiritualität vor allem Selbstoptimierung oder echte Beziehung und Begegnung bedeutet. Das Medium fördert damit die Fähigkeit der Lernenden, religiöse Praxis als Hilfe zur Orientierung, Selbstreflexion und Lebensgestaltung wahrzunehmen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.3 Aspekte christlicher Anthropologie.

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.2 Sendung und Auftrag der Kirche.

Q4.3 Kirche in der Welt von heute.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 6. Der Mensch als das sich transzendierende Wesen.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 2. Glückssuche und Sinngebung als Aufgabe und Ziel des Lebens.

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

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