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Katholisch.de | Glaube.Leben.

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Woran hängt mein Herz?

Veröffentlichung:2.6.2020

Dieses Video thematisiert persönliche Ziele und zerstörerische moderne Götzen, die gesundes Leben hemmen. Um sich zwischen Wunscherfüllung, Selbstoptimierung und Perfektionismus nicht zu verlieren, lohnt es sich hin und wieder den Blick nach Innen zu richten und sich zu fragen: Woran hängt mein Herz?

Sich im Leben Wünsche erfüllen zu können ist etwas durchaus Schönes und Erstrebenswertes. Wenn allerdings Lustbefriedigung zum einzigen Maßstab all unseren Tuns und Handelns wird, dann kann das allerdings auch fatale Konsequenzen mit sich bringen. Deswegen lohnt es sich eine Frage immer wieder in den Fokus zu rücken: Woran hänge ich eigentlich mein Herz?

Das Medium setzt sich mit der Frage auseinander, woran Menschen ihr Herz hängen und welche Dinge ihrem Leben letztlich Orientierung geben. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Wünsche, Erfolg und persönliche Ziele grundsätzlich etwas Positives sind, dass jedoch die ausschließliche Ausrichtung auf Lustbefriedigung oder Selbstverwirklichung problematische Folgen haben kann. Das Medium beschreibt, wie Entscheidungen im Leben immer auch Bindungen schaffen und Möglichkeiten begrenzen. Anhand des biblischen Begriffs des Götzendienstes wird verdeutlicht, dass an sich gute Dinge problematisch werden können, wenn Menschen ihnen alles unterordnen. Genannt werden beispielsweise Gewohnheiten, gesellschaftliche Anerkennung oder Geld. Das Medium betont, dass solche „Götzen“ letztlich nicht dauerhaft erfüllen und immer neue Opfer verlangen. Demgegenüber steht die christliche Vorstellung von Freiheit und Hingabe an etwas wirklich Sinnvolles und Wertvolles. Im Zentrum steht die Frage, wofür Menschen ihre Zeit, ihre Talente und ihr Engagement einsetzen und ob das, woran sie ihr Herz hängen, ihrem Leben wirklich Sinn und Erfüllung geben kann.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenfelder Werte, Lebensgestaltung, Freiheit, Konsum, Identität und christliches Menschenbild. Die lebensnahen Beispiele ermöglichen einen direkten Zugang zur Erfahrungswelt der Lernenden, da Fragen nach Erfolg, Anerkennung, Besitz und gesellschaftlichem Druck im Alltag vieler Jugendlicher eine wichtige Rolle spielen. Als Einstieg bietet sich eine Reflexionsfrage an wie „Was ist mir wirklich wichtig?“ oder „Woran hänge ich mein Herz?“. Ebenso können Symbolbilder oder Gegenstände genutzt werden, die für unterschiedliche Lebensprioritäten stehen. Während der Arbeit mit dem Medium können die verschiedenen Formen moderner „Götzen“ herausgearbeitet und kritisch reflektiert werden. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, wann gute Dinge problematisch werden und wie Abhängigkeiten oder falsche Loyalitäten entstehen können. Methodisch eignen sich Diskussionen, Gruppenarbeiten oder Wertelinien, bei denen die Lernenden eigene Prioritäten sichtbar machen und begründen. Auch die Analyse biblischer Texte zum Thema Götzendienst oder zur Frage nach Reichtum und Nachfolge eröffnet vertiefende religiöse Perspektiven. Das Medium bietet darüber hinaus Anlass, über gesellschaftliche Erwartungen, Leistungsdruck und den Wunsch nach Anerkennung nachzudenken. Kreative Schreibaufgaben oder persönliche Reflexionen können den Lernenden helfen, die eigene Lebensgestaltung bewusster wahrzunehmen. Besonders zentral ist die Frage, was Menschen wirklich erfüllt und welche Werte langfristig tragfähig sind. Das Medium unterstützt die Lernenden dabei, eigene Prioritäten kritisch zu hinterfragen und Verantwortung für die Ausrichtung des eigenen Lebens zu übernehmen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.1 Ein eigener Mensch werden. Entwicklung der Persönlichkeit.

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.3 Aspekte christlicher Anthropologie.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.1 Beziehungen gestalten: Freundschaft – Liebe – Partnerschaft.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Mein bester Freund, meine beste Freundin
  • Partnerschaft und Liebe: wir bauen ein Beziehungshaus

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 5. Säkulare Heilsangebote und neue religiöse Bewegungen.

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