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Fatou kämpft! Gegen Wassermangel

Veröffentlichung:27.6.2021

Die 14-jährige Fatou lebt in einem winzigen Dorf im Senegal. Seit ein paar Jahren regnet es hier immer seltener. Ihre Region gehört zu den trockensten in Afrika. Fatou ist besorgt. Fließendes Wasser gibt es hier nicht. Jeden Tag muss Fatou deshalb mit einem Eselskarren Wasser holen und damit die 19 Menschen in ihrem Dorf versorgen. Fatou kämpft um den Zugang zu Wasser in ihrem Dorf am Rande der Sahara.

Der Video erzählt die Geschichte von Fatou, einem vierzehnjährigen Mädchen aus dem Senegal, das in einer von Dürre geprägten Region am Rand der Sahara lebt. In eindrücklichen Bildern und mit ruhiger, teils angespannter Musik wird ihr Alltag gezeigt, der von Wassermangel, harter Arbeit und großen Hoffnungen geprägt ist. Fatou berichtet: Unsere Ziegen finden nichts mehr zu essen und sind sehr durstig. Seit Wochen warten wir auf Regen. Der Film macht sichtbar, wie zentral Wasser für das Überleben ist und wie sehr besonders Mädchen von der Aufgabe des Wasserholens betroffen sind. Gleichzeitig wird Fatous Wunsch nach Bildung und einer selbstbestimmten Zukunft deutlich, ihr Traum, Ärztin zu werden, sowie ihr Engagement, durch eine Radiosendung auf die Probleme ihres Dorfes aufmerksam zu machen. Die Handlung entwickelt sich weiter, als sie Unterstützung durch ein Wasserprojekt erhält und schließlich Hoffnung durch den Bau eines Wassertanks entsteht.

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Es ermöglicht einen lebensweltlichen Zugang zu globaler Gerechtigkeit, Schöpfungsverantwortung und Menschenwürde. Lernende können sich mit der Frage auseinandersetzen, was Wasser als Geschenk der Schöpfung bedeutet und wie ungleich diese lebenswichtige Ressource weltweit verteilt ist. Methodisch eignet sich der Film für einen Einstieg über emotionale Betroffenheit, etwa durch ein Standbild oder ein kurzes Zitat von Fatou. Anschließend können Perspektivwechsel angeregt werden, indem Lernende Tagebucheinträge aus Fatous Sicht verfassen oder Rollenspiele durchführen, in denen sie unterschiedliche Rollen wie Fatou, ihre Familie oder Verantwortliche eines Hilfsprojekts einnehmen. Auch ein Vergleich mit der eigenen Lebenswelt fördert Reflexion, etwa durch die Frage, wie selbstverständlich der Zugang zu Wasser im eigenen Alltag ist. Im weiteren Verlauf kann das Thema mit religiösen Impulsen vertieft werden, beispielsweise durch biblische Bezüge zu Wasser als Symbol des Lebens oder durch Gebete und Meditationen zur Bewahrung der Schöpfung. Projektorientiertes Arbeiten ist ebenfalls möglich, etwa durch die Planung einer Informationskampagne oder einer solidarischen Aktion. Wichtig ist dabei eine sensible Begleitung, die Betroffenheit in Handlungsfähigkeit überführt und keine Ohnmachtsgefühle verstärkt.

Hessen

Hessen

Primarstufe | Primarstufe 1/2

Mensch und Welt (Hessen | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Mensch und Welt (Hessen | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.2a Ehrfurcht vor der Schöpfung. Verantwortung für die Natur und Schöpfungsglaube.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.2 Darf man alles, was man kann? Fortschritt und menschliche Zukunft.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Primarstufe | Primarstufe 1/2

Mensch und Welt (Rheinlandpfalz | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Mensch und Welt (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Weltweite Gerechtigkeit (Entwicklungsländer, Verschuldung)

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