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 Heiligenportraits | Katholisch.de

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Maria Magdalena kurz erklärt. Heiligenportrait.

Veröffentlichung:22.7.2020

Maria Magdalena ist eine der bedeutendsten Frauen im Neuen Testament. In der Begegnung mit Jesus hat sie Heilung und Umkehr erfahren und sich seinem Weg angeschlossen. Sie zog mit Jesus und seinen Jüngern durch die Lande und hielt ihm die Treue, während er am Kreuz starb. Als Sie am Ostermorgen das leere Grab vorfindet, bricht sie in Tränen aus, weil sie glaubte, dass der Leichnam Jesus gestohlen worden sei. Doch dann begegnet sie Jesus und ruft "Rabbuni", was so viel heißt wie "Meister".

Das Video stellt Maria Magdalena als eine der bedeutendsten Frauen des Neuen Testaments vor und zeichnet die wichtigsten Stationen ihres Lebens nach. Ausgehend von ihrer Herkunft aus Magdala wird beschrieben, wie Jesus sie von einer schweren Belastung befreite und sie sich daraufhin seinem Kreis anschloss. Das Video zeigt ihre enge Begleitung Jesu während seines Wirkens in Galiläa und Jerusalem sowie ihre besondere Treue in der Passion, als sie unter dem Kreuz ausharrte, während viele andere aus Angst flohen. Einen Schwerpunkt bildet ihre Begegnung mit dem auferstandenen Jesus am leeren Grab, durch die sie zur ersten Zeugin der Auferstehung wird. Darüber hinaus thematisiert das Medium die historische Fehlinterpretation ihrer Person und korrigiert das lange verbreitete Bild Maria Magdalenas als Sünderin. So wird deutlich, welche herausragende Rolle sie für die frühe christliche Verkündigung spielte.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video vielfältige Anknüpfungspunkte zur Auseinandersetzung mit Frauen in der Bibel, mit der Osterbotschaft sowie mit Fragen nach Zeugenschaft, Glauben und Anerkennung. Als Einstieg können Lernende ihr Vorwissen zu Maria Magdalena sammeln und mit den Informationen des Videos vergleichen. Dabei wird häufig deutlich, dass viele Vorstellungen von ihr auf späteren Traditionen und Missverständnissen beruhen. Anschließend können biblische Texte zur Kreuzigung, zum leeren Grab und zur Begegnung mit dem Auferstandenen untersucht werden. Besonders gewinnbringend ist die Frage, weshalb gerade Maria Magdalena zur ersten Zeugin der Auferstehung wird und welche Bedeutung dies für das Verständnis von Nachfolge und Verkündigung hat. Die Bezeichnung „Apostelin der Apostel“ eröffnet zudem Diskussionen über die Rolle von Frauen in der frühen Kirche und in heutigen christlichen Gemeinschaften. Methodisch eignen sich Rolleninterviews, Perspektivwechsel, kreative Schreibaufgaben oder die Gestaltung eines fiktiven Tagebucheintrags aus der Sicht Maria Magdalenas. Ebenso können Lernende historische und gegenwärtige Frauenbilder miteinander vergleichen und reflektieren, wie Vorurteile entstehen und über lange Zeit tradiert werden. Das Medium fördert damit sowohl die bibelkundliche Kompetenz als auch die kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen, Erinnerungskultur und religiöser Tradition.

Hessen

Hessen

Primarstufe | Primarstufe 1/2

Jesus Christus (Hessen | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Jesus Christus (Hessen | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.3 Jesus von Nazareth. Sein Reden und Handeln als Frohe Botschaft.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Primarstufe | Primarstufe 1/2

Jesus Christus (Rheinlandpfalz | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Jesus Christus (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5.2 Prägende Herkunft: Jesus, der Jude.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Evangelien – Die Botschaft von Jesus wird weitererzählt

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