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Vom Körperschmuck...

Veröffentlichung:1.1.1970

Die Unterrichtstunde "Vom Körperschmuck" mit vier Seiten beginnt ab Seite 20 in der PDF und stellt religiös bedingte Körperveränderungen vor. Impulsfragen leiten den Umgang mit dem Thema an. Weitere Materialien wie ein Einstiegsvideo sind über QR-Codes zugänglich.

Die Ausgabe reli+plus 11–12/2022 widmet sich dem Thema „Schmücken“ aus unterschiedlichen religionspädagogischen Perspektiven. Die Beiträge zeigen, dass Schmuck weit mehr ist als bloße Dekoration. Im Mittelpunkt stehen die Bedeutung von Symbolen für die kindliche Entwicklung, die Gestaltung von Feier und Erfahrungsräumen in Advent und Weihnachtszeit, die Rolle von Musik als sinnstiftendes und gemeinschaftsbildendes Element sowie Formen des Körperschmucks als Ausdruck von Identität, Kultur und Religiosität. Besonders hervorgehoben werden die religiöse Symbolsprache des Advents und der Weihnachtszeit, die Bedeutung von Sternen, Kerzen und weiteren christlichen Symbolen sowie die Frage, wie Räume durch Gestaltung spirituelle Erfahrungen ermöglichen können. Die Zeitschrift verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Praxisanregungen und eröffnet vielfältige Zugänge zu religiösem Lernen über Wahrnehmung, Ästhetik und Symbolverständnis.

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Besonders wertvoll sind die Anregungen zur Arbeit mit religiösen Symbolen, da sie an die Erfahrungswelt der Lernenden anknüpfen und deren Symbolkompetenz fördern. Die Beiträge zeigen auf, wie Symbole wie Stern, Kerze, Adventkranz oder Krippe nicht nur erklärt, sondern durch kreative, handlungsorientierte und ästhetische Zugänge erschlossen werden können. Lernende können eigene Symbole gestalten, deren Bedeutungen reflektieren und Verbindungen zu biblischen Geschichten herstellen. Die vorgestellten Impulse zur Gestaltung von Advent und Feierräumen ermöglichen darüber hinaus eine erfahrungsbezogene Religionspädagogik, bei der Räume bewusst als Lern und Erfahrungsorte wahrgenommen werden. Besonders geeignet sind Projekte zur Gestaltung von Adventwegen, Klassenritualen, spirituellen Lernorten oder gemeinsamen Feiern. Der Beitrag zur Musik eröffnet zudem Chancen, die Bedeutung von Musik für Gemeinschaft, Spiritualität, Gesundheit und Identitätsbildung zu thematisieren. Musik kann dabei nicht nur Unterrichtsgegenstand sein, sondern selbst zum Medium religiöser Erfahrung werden. Methodisch bieten sich kreative Gestaltungsaufgaben, Symbolarbeit, Gesprächskreise, Raumerkundungen, musikalische Zugänge, projektorientiertes Lernen, Wahrnehmungsübungen, Portfolioarbeit sowie die Planung und Durchführung eigener Feiern an. Die Zeitschrift macht deutlich, dass religiöses Lernen nicht allein über kognitive Zugänge geschieht, sondern durch Wahrnehmen, Gestalten, Erleben und Deuten von Symbolen, Räumen und Ritualen.

Der Einstieg gelingt über ein Video von Sido. Das Video ist in dem drop down Menü eingebettete Medien auf dieser Seite von ru-digital enthalten. Das Sammeln von bekannten Körperveränderungen folgt. Im Material sind religiöse Körpermodifkationen aus allen Weltreligionen aufgelistet. Dann werden Gründe für solche Veränderungen gesammelt. Auch dazu ist eine Liste mit 21 Punkten im Material enthalten. Vor und Nachteile werden und persönliche Grenzen wie Brandzeichen werden genannt. Abschließend wird ein Bibelzitat zur Reinheit und der Unverletzlichkeit des eigenen Körpers thematisiert. Er ist Tempel des Herrn. (1. Kor. 6,19)


Medien, die Teil des aufgelisteten Materials sind und in weiteren Kontexten Verwendung finden können.

Sido

21.2.2023

Umfang: Anregung

Schulbereich: Sekundarstufe I + weitere

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.1 Ein eigener Mensch werden. Entwicklung der Persönlichkeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 2. Glückssuche und Sinngebung als Aufgabe und Ziel des Lebens.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 3. Pluralität der Lebensformen: Dasein für andere und mit anderen.

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