Besonders wertvoll sind die Anregungen zur Arbeit mit religiösen Symbolen, da sie an die Erfahrungswelt der Lernenden anknüpfen und deren Symbolkompetenz fördern. Die Beiträge zeigen auf, wie Symbole wie Stern, Kerze, Adventkranz oder Krippe nicht nur erklärt, sondern durch kreative, handlungsorientierte und ästhetische Zugänge erschlossen werden können. Lernende können eigene Symbole gestalten, deren Bedeutungen reflektieren und Verbindungen zu biblischen Geschichten herstellen. Die vorgestellten Impulse zur Gestaltung von Advent und Feierräumen ermöglichen darüber hinaus eine erfahrungsbezogene Religionspädagogik, bei der Räume bewusst als Lern und Erfahrungsorte wahrgenommen werden. Besonders geeignet sind Projekte zur Gestaltung von Adventwegen, Klassenritualen, spirituellen Lernorten oder gemeinsamen Feiern. Der Beitrag zur Musik eröffnet zudem Chancen, die Bedeutung von Musik für Gemeinschaft, Spiritualität, Gesundheit und Identitätsbildung zu thematisieren. Musik kann dabei nicht nur Unterrichtsgegenstand sein, sondern selbst zum Medium religiöser Erfahrung werden. Methodisch bieten sich kreative Gestaltungsaufgaben, Symbolarbeit, Gesprächskreise, Raumerkundungen, musikalische Zugänge, projektorientiertes Lernen, Wahrnehmungsübungen, Portfolioarbeit sowie die Planung und Durchführung eigener Feiern an. Die Zeitschrift macht deutlich, dass religiöses Lernen nicht allein über kognitive Zugänge geschieht, sondern durch Wahrnehmen, Gestalten, Erleben und Deuten von Symbolen, Räumen und Ritualen.
Der Einstieg gelingt über ein Video von Sido. Das Video ist in dem drop down Menü eingebettete Medien auf dieser Seite von ru-digital enthalten. Das Sammeln von bekannten Körperveränderungen folgt. Im Material sind religiöse Körpermodifkationen aus allen Weltreligionen aufgelistet. Dann werden Gründe für solche Veränderungen gesammelt. Auch dazu ist eine Liste mit 21 Punkten im Material enthalten. Vor und Nachteile werden und persönliche Grenzen wie Brandzeichen werden genannt. Abschließend wird ein Bibelzitat zur Reinheit und der Unverletzlichkeit des eigenen Körpers thematisiert. Er ist Tempel des Herrn. (1. Kor. 6,19)