„Die Zeit ist noch nicht da, dass das Haus des Herrn gebaut werde.“ - so kann man sich natürlich immer vorm Tempelbau drücken, aber Haggai zeig dem Volk Israel im Sinne des Wortes, wo der Hammer hängt, was SOMMERS WELTLITERATUR in dreieinhalb Minuten zusammenfasst.
Wir kennen Haggai und seinen Kollegen Sacharja bereits aus dem Buch Esra, wo sie als Baubeschleunigungspropheten auftreten. In seinem eigenen prophetischen Buch liefert Haggai noch einmal eine detaillierte Begründung dafür, den Bau des Tempels zu beschleunigen. Im Auftrag Gottes verkündet er zudem die künftige Herrlichkeit des Gotteshauses, klärt Fragen beim Bau und ermutigt zum Weiterbau, vor allem den Verantwortlichen Serubbabel, der als „Gottes Siegelring“ bezeichnet wird.
Das Video zum Propheten Haggai führt in eines der kürzesten Prophetenbücher des Alten Testaments ein und stellt dessen historische Situation anschaulich dar. Haggai wirkt nach der Rückkehr eines Teils des Volkes Israel aus dem babylonischen Exil. Im Mittelpunkt seiner Botschaft steht der Wiederaufbau des Jerusalemer Tempels. Das Video zeigt, dass viele Menschen zwar ihre eigenen Häuser bereits wieder aufgebaut haben, den Tempel jedoch vernachlässigen. Haggai deutet wirtschaftliche Schwierigkeiten und ausbleibenden Erfolg als Zeichen dafür, dass die Gemeinschaft ihre religiösen und gesellschaftlichen Prioritäten falsch gesetzt hat. Er ermutigt die Verantwortlichen Serubbabel und Jeschua sowie das gesamte Volk, den Tempelbau fortzusetzen. Gleichzeitig spricht er Hoffnung zu und verheißt Gottes Gegenwart sowie eine zukünftige Zeit des Friedens. Das Video verdeutlicht darüber hinaus, dass Haggai seine Botschaften ungewöhnlich genau datiert und damit einen seltenen historischen Einblick in die Entstehungszeit eines biblischen Buches ermöglicht.