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Sketch Bibel

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Erfüllung des Gesetzes | Mt 5, 17-37 | Sketch-Bibel #146

Veröffentlichung:9.2.2023

Das Video aus der Reihe „Sketch Bibel“ setzt sich mit dem Verhältnis zwischen dem Alten Testament und dem Neuen Testament auseinander. Ausgangspunkt ist die Aussage Jesu aus dem Matthäusevangelium, dass er nicht gekommen sei, das Gesetz und die Propheten aufzuheben, sondern zu erfüllen. Der Beitrag widerspricht der verbreiteten Fehlannahme, das Alte Testament sei überholt oder durch das Neue Testament ersetzt worden. Stattdessen wird betont, dass Jesus selbst in der Tradition der jüdischen Schriften steht und diese mit seinem Leben und Handeln auslegt. Die Botschaft der biblischen Texte wird nicht als starrer Gesetzeskatalog verstanden, sondern als Einladung zu einem Leben aus Liebe, Gerechtigkeit und Verantwortung. Anknüpfend an die Überlegungen des Theologen Erich Zenger wird deutlich gemacht, dass das Neue Testament ohne die Schriften des Ersten Testaments nicht angemessen verstanden werden kann. Jesus erscheint als die gelebte Erfüllung dessen, was Gesetz und Propheten beabsichtigen: ein Leben, das von Liebe, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit geprägt ist.

Das alte Klischee, das sogenannte „Alte Testament“ sei brutal, veraltet und vom „Neuen Testament“ überholt, existiert zum Glück nur noch in ganz wenigen Köpfen. Jesus sagt heute ganz deutlich: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben! Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.“ Es geht ihm also keineswegs bloß um die Ehrenrettung der überlieferten Texte. Er bezeichnet sich sogar als Erfüllung dieser. Ich würde sagen: Als das gelebte Gesetz. Und vielleicht ist das der entscheidende Unterschied, wie man mit den Texten umgehen sollte: Man sollte sie weniger als einengende Formalia rezitieren, sondern sie mit Leben erfüllen.

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Für den Religionsunterricht eröffnet das Video vielfältige Zugänge zu den Themen Bibelverständnis, Judentum, Christentum und ethische Orientierung. Das Video eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zum Verhältnis von Altem und Neuem Testament sowie zur Auslegung biblischer Texte. Die Lernenden können zunächst ihre eigenen Vorstellungen vom Alten Testament sammeln und hinterfragen, welche Klischees oder Vorurteile ihnen begegnen. Anschließend bietet sich eine Analyse der Aussage Jesu an, dass er das Gesetz nicht aufhebt, sondern erfüllt. Dabei kann herausgearbeitet werden, dass die biblischen Gebote nicht als bloße Vorschriften verstanden werden sollen, sondern auf ein gelingendes Zusammenleben zielen. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, wie religiöse Texte ausgelegt werden und welche Gefahren entstehen, wenn Menschen sie zur Abwertung oder Ausgrenzung anderer missbrauchen. Methodisch eignen sich Textvergleiche zwischen alttestamentlichen und neutestamentlichen Stellen, Gruppenarbeiten zu zentralen Geboten oder Fallbeispiele aus dem Alltag, in denen Gerechtigkeit und Liebe miteinander in Beziehung gesetzt werden. Für ältere Lernende bietet sich zudem eine vertiefte Beschäftigung mit jüdisch christlichem Dialog und der Bedeutung des Ersten Testaments für den christlichen Glauben an. Das Medium fördert ein differenziertes Bibelverständnis und macht deutlich, dass die zentrale Botschaft der Schrift in einem Leben verwirklicht wird, das von Liebe, Respekt und Verantwortung getragen ist.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.2 Biblische Ethik – Spannung zwischen Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 3. Gesellschaftlich-politische Verantwortung aus christlicher Motivation.

12.2 / 5. Anfragen an die Katholische Soziallehre und Moraltheologie.

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